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EUR 42 - 96

Hotel Eifelland

Seestrasse 5, 4750 ButgenbachEUR 42 - 96
9.5 / 10 Ergebnis aus 120 Bewertungen
Hotel Eifelland is situated near the main market square in the charming town centre of Bütgenbach. This family hotel has a pretty garden terrace to r… More
Marktplatz 8, 4750 ButgenbachEUR 90 - 215
9 / 10 Ergebnis aus 73 Bewertungen
Am Marktplatz in Bütgenbach am See erwartet Sie das Hotel Bütgenbacher Hof mit verschiedenen Wellnesseinrichtungen. Die Zimmer verfügen über Bad,… More
EUR 55 - 92

Hotel du Lac

53, Seestrasse, 4750 ButgenbachEUR 55 - 92
8.575 / 10 Ergebnis aus 53 Bewertungen
Das familienbetriebene Hôtel du Lac liegt am Ufer eines Sees in einem blühenden Garten. Erkunden Sie die umliegende Natur, entdecken Sie das Schutzg… More
Zum Hühnermarkt 6, 4950 ButgenbachEUR 170 - 170
8.125 / 10 Ergebnis aus 1 Bewertungen
Das hübsche Ferienhaus Villa Margret eignet sich für bis zu 10 Personen als Ausgangspunkt für die Erkundung der Eifel und des Hohen Venn. Das Ortsz… More
 

Bütgenbach: Guide



Bütgenbach ist eine deutschsprachige Gemeinde in der Lüttich (Provinz)|Provinz Lüttich und eine der 9 Gemeinden der Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens|Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien.

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Bildet seit 1977 mit Elsenborn, Berg, Küchelscheid-Leykaul, Nidrum und Weywertz die Großgemeinde Bütgenbach.

Geschichte

9. Jh.: Erste Erwähnung Bütgenbachs unter den Karolingern als Außenposten des Büllinger Hofes.

1130: Urkundliche Erwähnung in einem Verzeichnis von Abgaben an die Abtei Malmedy.

1200-1214: Das Gebiet um Bütgenbach gehört zum Grundbesitz der Grafen von Luxemburg

1214: Das Gebiet um Bütgenbach kommt an den Herzog von Limburg, der die Gräfin von Luxemburg
geheiratet hat.

1237: Die Herren von Limburg veranlassen den Bau der Burg Bütgenbach an der Nordseite der Ortschaft, auf einem Felsenvorsprung am Ufer der Warche.
Somit wird Bütgenbach Mittelpunkt eines Gebietes, das als „Hof Bütgenbach“ bezeichnet wird. Neben Bütgenbach gehören zum Hofgebiet die Ortschaften Berg, Elsenborn, Faymonville, Nidrum, Sourbrodt und Weywertz.

Um 1265: Der „Hof“ kommt durch Erbschaft an das Haus Falkenburg, das auch die Gebiete von Monschau und später auch Sankt-Vith besitzt.

1300: Walram von Falkenburg bewilligt die Gründung eines Klosters „De Porta Coeli“, d.h. Himmelspforte, auf seinem Gut Bütgenbach.
N.B. : Heute noch besteht an der Straße von Lager Elsenborn nach Küchelscheid der Flurname „Grünkloster“, doch konnte bis heute nicht geklärt werden, ob es zwischen ihm und der Klostergründung des Walram von Falkenburg einen Zusammenhang gibt.
Im Laufe der Zeit geht Bütgenbach nacheinander in den Besitz der Grafen von Vianden und des Hauses Nassau über.

1450: Der Graf von Vianden, Johann II. von Nassau, übergibt die Burg und die dazugehörigen Ländereien seinem Sohne Adrian.

1461: Weywertz wird zum erstenmal in der Form von „Wivertz“ oder „Wiverhus“ erwähnt, was soviel bedeutet wie „Weiberhaus“.
N.B.: Nach einer alten Überlieferung sollen einst drei Weiber in Weywertz gewohnt haben und der Siedlung ihren Namen gegeben haben. Um das Haus dieser Weiber oder Frauen soll dann im Laufe der Zeiten eine ansehnliche Ortschaft entstanden sein.

1501: In einem Feuerstättenverzeichnis erscheint der Ort Elsenborn als Eltzelborn.

1503: Die Familie von Rolhausen, von altem rheinischen Adel, erhält die Burg und den Hof Bütgenbach als Lehen von den von Nassau.

1503-1786:Der Hof und die Burg bleiben im Besitz der Gutsherren von Rolshausen.

1541: Jacob von Reiffenberg ist im Besitz der imposanten Hofanlage, eines noch heute bestehenden Gebäudes mit vier Flügeln und weitem Innenhof.

1569: Christoph, Sohn des Jacobs von Reiffenberg, wird zum Schultheißen ernannt.

1574-1575: Unter Christoph von Reiffenberg wird der Hof teilweise eingeäschert.

1621-1624: Unter Johann, Sohn des Christoph von Reiffenberg, wird der Hof wiederhergestellt.

1689: Die Burg wird von den Truppen des Franzosenkönigs Ludwig XIV. zerstört. 1754

1754: Der Hof ist im Besitz des Peter Benignus von Baring, welcher den Torbau errichtet und den anschließenden Südflügel wiederherstellt.

1795: Das Hofgebiet Bütgenbach wird mit dem gesamten Herzogtum Luxemburg von den Franzosen annektiert.

1795-1815: Die Burg Bütgenbach wird während der Franzosenherrschaft endgültig zerstört. Was von der stolzen Burg an der Warche übrigbleibt, wird abgetragen und beim Bau verschiedener Häuser des Dorfes verwendet.

1803: Elsenborn und Weywertz werden zu selbständigen Pfarren erhoben.

1815: Der Hof kommt in den Besitz der Familie Dethier aus Robertville.

1840: Der Hof Bütgenbach kommt an die Familie Hilgers, die einen Teil des Nordflügels umbauen lässt.

1893: Preußen legt bei Elsenborn ein Manövergelände mit Eisenbahnanbindung an, den Truppenübungsplatz Elsenborn, der nach dem ersten Weltkrieg von der belgischen Armee übernommen wird.

1898: Nidrum wird zur selbständigen Pfarre erhoben.

1914-1918: Nach dem Ersten Weltkrieg kommen die Kantone Eupen, Malmedy und Sankt-Vith durch den Versailler Vertrag an das Königreich Belgien.

1920: Das Gebiet Bütgenbach wird auf vier Gemeinden aufgeteilt: Bütgenbach, Elsenborn, Faymonville und Robertville. Das gesamte Gebiet steht unter der Verwaltung des alleinigen Militärgouverneurs Baltia.

1928-1932: Die Elektrizitätsgesellschaft SERMA (heute ELECTRABEL) erbaut die Talsperre Bütgenbach nach den Plänen des italienischen Ingenieurs Boldo.

1940-1945: Während des fünfjährigen Zweiten Weltkrieges wird das Gebiet Bütgenbach mit Eupen-Malmedy vom Deutschen Reich annektiert.

1945: Rückkehr des Gebietes unter die Verwaltung des Königreiches Belgien.

Winter 1944: Während der Ardennenoffensive hatte hier General Dwight D. Eisenhower|Eisenhower für einige Tage sein Quartier.

1977: Infolge der Gemeindefusionen besteht die Gemeinde Bütgenbach nunmehr aus den Ortschaften Berg, Bütgenbach, Elsenborn, Küchelscheid, Leykaul, Nidrum und Weywertz.


Sehenswürdigkeiten


Der Stausee mit seiner Sportinfrastruktur „Worriken“.
Die wilden Narzissenwiesen entlang des Warchetales.
Die Wanderpfade um den See, durch Täler und Wälder.
Die Pfarrkirche zum Hl. Michael in Weywertz, die 1958 gebaut und 1959 eingeweiht wurde. Eine Kapelle gab es bereits 1668.
Das Hohes Venn|Hohe Venn.

Wirtschaft


Tourismus
Lokale Handwerksbetriebe.
Das militärische Übungsgelände Elsenborn.

Links








Bütgenbacher Talsperre

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