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EUR 85 - 95

The Lodge

Refugiestraat 23, 3290 DiestEUR 85 - 95

Gästebewertung: N/A
In einem charakteristischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert bietet das romantische Lodge Hotel geschmackvoll eingerichtete Zimmer, einen hellen Winte… More
Halensebaan 152, 3290 DiestEUR 50 - 225

Gästebewertung: N/A
Am Rande von Dienst, 3 km vom Stadtzentrum entfernt, wohnen Sie im Prins van Oranje inmitten großzügiger Gärten. Freuen Sie sich auf eine Bar, kost… More
Leuvensestraat 26-28, 3290 DiestEUR 70 - 85

Gästebewertung: N/A
Das hübsche 3-Sterne-Hotel De Fransche Kroon befindet sich in zentraler Lage in der historischen Stadt von Diest. Hier wohnen Sie in günstiger Lage … More
 

Diest: Guide


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Diest ist eine Gemeinde in der Belgien|belgischen Provinz Flämisch-Brabant, mit 22.663 Einwohnern (Stand: 1. Juli 2005) . Sie umfasst die Stadt Diest, in der etwa 11.000 Menschen leben, das Dorf Schaffen, wo sich ein belgischer Militärflugplatz mit einem Trainingszentrum für Fallschirmjäger ("para's") befindet, und die Ortschaften Deurne (Flämisch-Brabant)|Deurne, Webbekom, Kaggevinne und Molenstede.

Geschichte

Die Stadt verdankt ihr Entstehen der günstigen Lage an der Demer und am Handelsweg Brügge-Köln. 1229 wurden Diest die Stadtrechte von Heinrich I. (Brabant)|Heinrich I. von Brabant verliehen.

Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte die Stadt eine wirtschaftliche Blütezeit durch gutbesuchte Getreide- und Viehmärkte und durch das über die Region hinaus bekannte Tuchgewerbe.

1499 wurde Diest im Zuge eines Tauschhandels an Engelbert II. (Nassau)|Engelbert II. von Nassau gegeben. Die Stadt blieb Eigentum des Hauses Oranien-Nassau und Residenz dieses Fürstenhauses bis 1795 die südlichen Niederlande Frankreich zugeschlagen wurden.

Durch die Lage an der Demer, auf der Grenze zwischen Brabant und dem Prinzbistum Lüttich und durch die Verbindungen zum Haus Oranien-Nassau wurde die Stadt oft belagert, geplündert und verwüstet - allein im Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg wurde Diest viermal eingenommen. Unter der Österreichischen Regierung (1713-1790) konnte sich Diest aber wieder erholen und der Handel sowie die Bierbrauerei lebten erneut auf.

Als 1798 der Klöppelkrieg|Boerenkrijg ausbrach, verschanzten sich die jungen Bauern vier Tage lang in der von Franzosen umzingelten Stadt und konnten schließlich über eine provisorische Brücke über die Demer entkommen. Die unverteidigte Stadt wurde von den Sansculotte|Sansculottes geplündert.

Von 1815 bis 1830 folgte die niederländische Periode. Danach wurde die Stadt mit neuen Wällen gegen einen möglichen niederländischen Angriff befestigt. Von diesen Anlagen ist heute kaum mehr etwas erhalten.

In den zwei Weltkriegen nahm Diest keinen größeren Schaden.

Die Stadt heute

Heute tragen der Tourismus und der Dienstleistungs- und Handelsbereich die Wirtschaft der Stadt, die nur noch regionale Bedeutung hat.

Diest ist Teil der Union der Oranierstädte, zusammen mit Breda (Niederlande), Dillenburg (Deutschland) und Orange (Vaucluse)|Orange (Frankreich).

Sehenswürdigkeiten

Grote Markt

Der Grote Markt von Diest ist umgeben von malerischen Patrizierhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Hier befindet sich auch das Philipps von Oranien, Gold- und Silberschmiedearbeiten und ein Porträt von Renatus (Oranien-Nassau)|René von Oranien-Nassau und seiner Frau Anna von Lothringen.

St. Sulpitiuskirche

Die St. Sulpitiuskirche befindet sich ebenfalls am Grote Markt. Sie wurde zwischen 1417 und 1534 aus dem für die Demergotik typischen braunen Sandstein gebaut. Der Chor ist bereits älter und datiert aus dem Jahr 1320. In der Kirche befindet sich das Grab von Philipp Wilhelm (Oranien)|Philipp von Oranien, der nach dem Tod seines Vaters Wilhelm I. (Oranien-Nassau)|Wilhelm I. von Oranien-Nassau Herr der Stadt gewesen war.

Beginenhof

Diest verfügt ebenfalls über einen malerischen Beginenhof, mit Häusern aus dem 16.-18. Jahrhundert und einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Der Hof wurde 1252 gegründet und war bis 1923 bewohnt. Er zählt zu den bedeutendsten Beginenhöfen in Belgien. In der schlichten St. Katharinakirche befinden sich zahlreiche Gemälde, Spitzen, sowie eine sehenswerte Kanzel.

Zentrum

Im Zentrum der Stadt sind besonders sehenswert das Haus "Hof van Nassau" und das Refugium (Refugiehuis) der Abtei Averbode, die ca. 5 Kilometer von Diest entfernt ist. Auch die gotische Liebfrauenkirche (1253-1288) mit der preisgekrönten Kanzel lohnt einen Besuch. In der Sint Jan Berchmansstraat kann man im Haus "Gulden Maan" das Geburtszimmer des heiligen Jan Berchmans besichtigen.

Söhne und Töchter der Stadt

Jan van den Dale (1460-1522), niederländischer Rhetoriker und Maler
Nicolaes Cleynaerts (1493-1542), belgischer Humanist, Theologe, Grammatiker, Orientalist und Semitist
Jan Berchmans (1599-1621), belgischer Jesuit
Marleen Renders ( 1968), belgische Leichtathletin
Geert Verheyen ( 1973), belgischer Radrennfahrer
Timmy Simons ( 1976), belgischer Fußballer
Nico Sijmens ( 1978), belgischer Radrennfahrer

Weblinks

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