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EUR 68 - 92 Hotel Purucker
Dieses 3-Sterne-Hotel mit schönem Hofgarten und einem einladenden bayrischen Restaurant bietet komfortable Zimmer mit kostenfreiem WLAN in der histor… MoreEUR 42 - 89 Landhotel Schwärzhof
Das Landhotel Schwärzhof ist Ihre Adresse für eine gepflegte Übernachtung und einen kurz- oder längerfristigen Urlaub.
Genießen und erholen Sie … MoreEUR 57 - 80 Hotel Ertl
Zentrale Lage. Erstklassiger Service. Solide Erfahrung. Gutes Restaurant. Freundliche, neu gestaltete Zimmer mit modernen 3 Sternen Komfort.
Haben Si… MoreEUR 57 - 102 Hotel An der Eiche
Das gemütliche, neue Hotel in grüner Umgebung in der Nähe des Zentrums von Kulmbach empfängt Sie mit warmer und herzlicher Gastlichkeit.
Zahlreic… MoreEUR 52 - 98 Flair Hotel Dobrachtal
Dieses traditionelle fränkische Hotel erwartet Sie nur 3 km entfernt vom Zentrum der Stadt Kulmbach - der Heimat der berühmten Brauerei. Freuen Sie … MoreEUR 57 - 155 ACHAT Plaza Kulmbach
Dieses elegante 4-Sterne-Hotel empfängt Sie in nur 1 km Entfernung vom Hauptbahnhof und der Altstadt in der berühmten Brauereistadt Kulmbach.
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Die Stadt ist bekannt wegen ihrer Biere (Weißen Main etwa 25 km nordwestlich von Bayreuth, unweit des Zusammenflusses der beiden Quelle (Gewässer)|Quellflüsse des Main|Maines, Roter Main|Roter und Weißer Main.
Zum ersten Mal wurde der Name Kulmbach als kulma in einer Schenkungsurkunde in der Alkuin|Alkuinbibel zwischen 1028 und 1040 erwähnt. Der Name stammt von einem Bach, der vom Berg herunterkommt (Culmin-aha, Culmna). Dieser Bach wurde später aus einem Missverständnis heraus in Kohlenbach umbenannt.
Als die Schweinfurter Grafen im Mannesstamme ausstarben, kam Kulmbach durch die Heirat der Erbtochter Gisela mit Graf Arnold von Dießen an das Geschlecht der Grafen von Dießen-Andechs|Dießen-Andechser.
Die Grafen erwarben weitere Gebiete rund um Kulmbach, erbauten im ersten Drittel des zwölften Jahrhunderts die erste Veste Plassenburg und gründeten in der heutigen Oberen Stadt eine Marktsiedlung und eine Kirche. Die Andechser erhielten im Jahre 1180 von Friedrich I. (HRR)|Kaiser Barbarossa die Reichsfürstenwürde und den Herzogstitel von Herzöge von Meranien nach dem Ort Marano zwischen Venedig und Triest (heute Marano Lagunare).
Um 1231 erhielt Kulmbach Stadtrechte. Anstelle der alten Plassenburg, über deren Standort man sich nicht sicher ist, erbauten die Herzöge auf einem Bergsporn oberhalb Kulmbachs eine neue Burg. Mit dem letzten Herzog von Meranien, Otto II., der 1248 kinderlos starb, endete die Herrschaft der Meranier.
Nach jahrelangen Erbstreitigkeiten fiel die Herrschaft Plassenburg und damit Kulmbach 1260 an das thüringische Grafengeschlecht Orlamünde. Die Orlamünder vollendeten die neue Plassenburg und gründeten das Kloster Himmelkron. Schließlich verpfändeten sie Burg und Stadt. 1340 übernahmen nach dem Tode des letzte Orlamünde auf Grund eines Vertrages die Burggrafschaft_Nürnberg#Die_Burggrafen|Burggrafen von Nürnberg aus dem Geschlecht der Hohenzollern Kulmbach und die Plassenburg.
Bis ins 17. Jahrhundert wurde die Plassenburg Residenz des Burggrafenamtes, später des hohenzollernschen Fürstentum Bayreuth|Fürstentums Kulmbach (auch: Brandenburg-Kulmbach, bzw. nach 1604 Brandenburg-Bayreuth). Durch die günstige Lage an den Alt- und Geleitstraßen nach Bamberg, Nürnberg, Eger, Hof und Leipzig blühte der Handel in der Stadt - es bildeten sich Zünfte der Tuchmacher, Barchentweber, Färber und Seidensticker. Im Jahre 1398 lebten in Kulmbach 1500 bis 2000 Einwohner, dies lässt sich aus einem burggräflichen Bestandsverzeichnis über Grundstücke, Häuser und Steuern entnehmen. Die Stadt wurde regiert von einem herrschaftlichen Vogt, dem Bürgermeister und einem Rat angesehener Bürger.
Durch die Übertragung des Fürstenprivilegs 1363, der Kurwürde und der Mark Brandenburg 1415 nannten sich danach alle fränkischen Hohenzollern Graf#Markgraf|Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach. Von 1411 bis 1529 standen Kulmbacher als Kanzler an der Spitze der Verwaltung der Mark Brandenburg (Dr. Friedrich Sesselmann, Sigismund Zehrer und Sebastian Stublinger).
Am 31. Januar 1430 brandschatzten die Hussiten die Stadt.
Matthäus Merian beschrieb dieses Geschehen im Jahre 1642 folgendermaßen:
"Umbs Jahr 1430 haben die Hussiten aus Boheimb / Culmbach und Barreut angesteckt / und grosse Grausambkeit / wie die wilden Thier / an dem gemeinen Pöbel / und an vornehmen Personen verübt. / Die Geistlichen / Mönche und Nonen legten sie entweder auf das Feuer / oder führeten sie auff das gestandene Eyß der Wasser und Flüsse / (in Francken und Bayren) begossen sie mit kaltem Wasser / und brachten sie solcher Gestalt erbärmlich umb / wie Boreck in der Böhmischen Chronic pag. 450 berichtet." (Quelle: Frühwald (Hg.): Fränkische Städte und Burgen um 1650 nach Texten und Stichen von Merian, Sennfeld 1991.)
Im Zuge des Wiederaufbaus der weitgehend zerstörten Stadt wurde auch die Petrikirche in neugotischem Stil wiedererrichtet, in der unter Markgraf Georg dem Frommen 1528 der erste evangelische Gottesdienst gefeiert wurde.
Der streitlustige Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach|Albrecht Alcibiades wollte ganz Franken unter seine Herrschaft bringen und ein fränkisches Herzogtum gründen. Damit zog er sich die Gegnerschaft der Bistümer Bamberg und Würzburg zu, die sich mit der Freien Reichsstadt Nürnberg verbündeten. Im Zweiter Markgrafenkrieg|Bundesständischen Krieg, auch (2.) Markgräflerkrieg genannt, nahm diese Militärbündnis|Allianz am Konraditag (benannt nach den heiligen Konrad_von_Konstanz|Konrad von Konstanz), dem 26. November 1553 Kulmbach ein und plünderte die Stadt. Am 21. Oktober 1554 wurde auch die Plassenburg, deren Besatzung den Feinden bis dahin standgehalten hatte, in Brand gesteckt und zerstört. Die Schlacht ist im Deutschen Zinnfigurenmuseum in Kulmbach nachgestellt. auf der städtischen Homepage
Deutsches Zinnfigurenmuseum Plassenburg
1897: Michael Täffner, Kommerzienrat
Kulmbach ist auch der Name eines Airbus A321 der Deutsche Lufthansa|Deutschen Lufthansa mit dem Kennzeichen D-AIRL. Die Namensübertragung erfolgte am 3. November 1995.
Es besteht eine Patenschaft#Namenspatenschaften|Patenschaft mit dem schnellen Minenjagdboot Kulmbach der Bundesmarine (Minenjagdboot Klasse / Typ 333 - Kulmbach-Klasse).
Neben den üblichen oberfränkischen Spezialitäten ist die Bratwurst#Kulmbacher_Bratwurst|Kulmbacher Bratwurst hervorzuheben, aus mit hohem Kalbfleischanteil gefertigten feinen Mett, meist in einem Anisstollen serviert. Weit über die Stadtgrenzen bekannt ist auch das von der Kulmbacher Brauerei AG gebraute Starkbier Bier#Stärkste Biere|EKU 28, welches jahrelang als stärkstes Bier der Welt galt.
Die Obere Schule Kulmbach ist eine der ersten zehn Ganztagsschulen in Bayern und gilt als Vorzeigeobjekt. Weitere hervorzuhebende Bildungseinrichtungen sind unter anderem: Akademie für Neue Medien, Schule für Pharmazeutisch-Technische Assistenten, Lebensmitteltechniker-Schule.
Kulmbacher Brauerei AG
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Staatliche Museen Plassenburg mit
Armeemuseum Friedrich der Große
Landschaftsmuseum Obermain in der Plassenburg mit einer Replik der Ebstorfer Weltkarte und den Abteilungen Reformation, Zerstörung Kulmbachs 1553 und Wiederaufbau der alten Residenzstadt. Bei dem Pörbitscher Schatz, der 1912 bei Bauarbeiten wiederaufgefunden wurde, handelt es sich um Gold- und Silbergeschirr der reichen Kaufmannsfamilie Gutteter, die ihn im Dreißigjährigen Krieg in ihrem Garten vergraben ließ.
Das Badhaus ist eine von acht wissenschaftlich erforschten Badstuben in Deutschland. Die Bereiche Badstube, Umkleide- und Ruheraum, Vorbad und Heizraum wurden restauriert und geben einen Eindruck von den Badegewohnheiten des Mittelalters. Auf einer offenen Galerie im Obergeschoss werden Werke junger Künstler aus der Region ausgestellt. Birgit Tuchen, Öffentliche Badhäuser in Deutschland und der Schweiz im Mittelalter und der frühen Neuzeit, Michael-Imhof-Verlag, Petersberg 2003, ISBN 3-935590-72-5
Bayerisches Brauereimuseum: In der Kulmbacher Mönchshof wird seit über 600 Jahren Bier gebraut. Auf dem Gelände ist das ehemalige Mönchshof-Brauhaus, die Mönchshof-Gaststätte mit großem Biergarten sowie das Museum untergebracht. Diverse Schaubilder und historische Maschinen, Flaschen und sonstige Gerätschaften geben einen Einblick in das bayerische Brauwesen. Im Museum selbst befindet sich eine kleine gläserne Brauerei, jeder Gast bekommt nach dem Besuch ein Glas Museumsbier (0,2 Liter).
Bauwerke
Die Plassenburg ist eine der größten Festungsbauten der Renaissance in Deutschland. Sie ist auch Ursprung der Sage von der Die Weiße Frau|Weißen Frau.
Das Kulmbacher Rathaus wurde 1752 erbaut. Die Pläne der Rokokofassade stammen vom Bayreuther Hofbaumeister Joseph Saint-Pierre. Das vorherige, später wieder abgerissene Rathaus stammt aus der Zeit zwischen 1500 und 1530 und wurde im Zweiter Markgrafenkrieg|Bundesständischen Krieg zerstört. auf der städtischen Homepage
Das Badhaus wurde 1398 erstmalig urkundlich erwähnt. Es wurde wissenschaftlich erforscht und restauriert, zum Teil dient es heute als Galerie. auf der städtischen Homepage
Der Weiße Turm wurde im 14. Jahrhundert zum Schutze der Stadtmauer erbaut. Sein jetziges Aussehen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Benutzt wurde der Weiße Turm bis in das 19. Jahrhundert hinein als Schuldgefängnis. Als ein Teil der Kulmbacher Stadtmauer gehört der Weiße Turm zur Stadtbefestigung des frühen 14. Jahrhunderts. Zusammen mit dem benachbarten Wehrturm Bürgerloch ist der Weiße Turm eine Doppelturm-Toranlage. bei Bayern Online
Der Luitpoldbrunnen wurde 1898 nach einem Entwurf des Architekten Martin Düfler erbaut. Vorher stand an seiner Stelle der 1660 erbaute, die Marktfreiheit symbolisierende Zinnsfelder Brunnen, der nun am Holzmarkt steht. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Brunnen abgebaut und eingelagert, 1994 aber wieder aufgebaut. Umgeben von Rathaus, Marktplatz, zahlreichen Cafés und Geschäften bildet er einen der geselligen Mittelpunkte Kulmbachs. bei Bayern Online
Der Rote Turm geht auf die Zeit um 1300 zurück und war Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Bemerkenswert ist die als geschweifter Spitzhelm gehaltene Dachkonstruktion. bei Kulmbach Tourismus und Veranstaltungsservice
Die Petrikirche ist eine ehemalige Brenk und Schlehdorn, sowie zahlreiche wertvolle Gemälde. Sie ist auch die Grabkirche der Hohenzollern-Herrschaft. bei Kulmbach Tourismus und Veranstaltungsservice
Die Spitalkirche Hl. Geist (Kulmbach)|Spitalkirche wurde 1738/1739 an Stelle der Elisabethenkapelle errichtet. bei Kulmbach Tourismus und Veranstaltungsservice
Der Langheimer Amtshof wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Leonhard Dientzenhofer erbaut. Er dient heute als Schulungsstätte der Akademie für neue Medien und der Berufsfachschule für Pharmazeutisch-Technische Assistenten.
Der Heilingschwertturm aus dem 14. Jahrhundert ist als runder Schalenturm Bestandteil der Stadtbefestigung am Schießgraben. bei Kulmbach Eigenbetrieb Kultur
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1900: Hermann Limmer, Kommerzienrat und Bayer. Landtagsabgeordneter
1923: Hans Sauermann, Generaldirektor
1935: Adolf Hitler, Reichskanzler und NSDAP Chef (Ehrenbürgerschaft wurde nach Kriegsende durch Stadtratsbeschluss wieder aufgehoben)
1965: Albert Ruckdeschel
1977: Karl Herold, deutscher Politiker (Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD), MdB, Parlamentarischer Staatssekretär
1996: Dr. Erich Stammberger, ehem. Oberbürgermeister
2001: Thomas Gottschalk, Starmoderator Söhne und Töchter der Stadt
um 1419, Dr. Friedrich Sesselmann, † 21. September 1483 in Kamenz, Kanzler der Kurmark Brandenburg
1472, Pankraz Gutteter, † 1532 in Krakau, Fernhändler
um 1480, Hans Suess, auch Hans von Kulmbach, † 1522 in Nürnberg, Maler und Grafiker aus der Schule Albrecht Dürers
1508, Ludwig Agricola, † 1540; Theologe, Reformator
um 1510, Caspar Vischer, † 10. August 1579, oberster Baumeister und Ingenieur des Markgrafen Georg Friedrich (Brandenburg-Ansbach)|Georg Friedrich beim Neubau der Plassenburg und maßgeblich beteiligt beim Wiederaufbau Kulmbachs nach den Verwüstungen des Zweiter Markgrafenkrieg|Bundesständischen Krieges
1601, 7. November, Jakob Ellrod, † 28. Juli 1671 in Gefrees, Pfarrer, Astronom und Mathematiker, Stammvater der Reichsfreiherrn von Ellrod
1705, 6. April, Johann Georg Hoffmann, † 29. Oktober 1778, Rats- und Schlossbaumeister
1781, 30. April, Johannes Peter Appolonius Weltrich, † 23. August 1850, Rentamtmann, betrieb historische und naturkundliche Forschungen
1813, 16. Oktober, Johann Adam Ries, † 16. Oktober 1898 in München, Münzgraveur, Stempelschneider und Grafiker am Münzhof in München
1827, 28. April, Fritz Huther, † 28. Januar 1899, Maler und Kunsterzieher
1828, 11. November, Johann Karl Hetz, † 5. August 1899 in München, Maler, Professor und Kunsterzieher in München
1832, 27. Juli, Johann Christoph Lauterbach, † 28. März 1918 in Dresden, Hofrat in Dresden, Konzertmeister, Konservatoriumslehrer, Violinvirtuose
1859, 17. Juli, Johannes Kaulfuß, † 15. Februar 1947, Naturwissenschaftler, Spezialist für Moose und Flechten
1867, 19. September, Michel Weiß, † 10. April 1951, Maler, zahlreiche Gemälde von Kulmbach und seiner Landschaft
1881, 22. März, Hans Wilsdorf, † 06. Juli 1960 in Genf, Geschäftsmann, Begründer der "Rolex-Uhren AG"
1950, Thomas Gottschalk, Moderator
1954, Philipp Simon Goletz, Entertainer, Autor und Musiker
1960, Bernd Förtsch, Gründer und Inhaber des Börsenmagazins "Der Aktionär" zugleich Betreiber von "Der Aktionär-TV"
1961, Jürgen Teipel, Journalist & Schriftsteller
auf der städtischen Homepage Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach
siehe Hohenzollern#Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach(-Bayreuth)|Hohenzollern Sonstiges
Namenspatenschaften
Kulinarische Spezialitäten
Bildung
Literatur
Deutscher Städteatlas; Band: IV; 9 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Kulmbach, Autor: Friedrich Bernward Fahlbusch. ISBN 3-89115-039-3; Dortmund-Altenbeken, 1989. Quellen
Siehe auch
Weblinks