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Rüstersieler Straße 112, 26386 WilhelmshavenEUR 55 - 80

Gästebewertung: N/A
Das Hotel bietet kostenfreie öffentliche Parkplätze, jeden Morgen ein kostenfreies Frühstücksbuffet sowie eine Kegelbahn. Sie wohnen gegenüber ei… More
EUR 52 - 79

Hotel Keil

Marktstraße 23, 26382 WilhelmshavenEUR 52 - 79

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Keil heißt Sie herzlich Willkommen zu einem erholsamen Aufenthalt an der Nordsee. Genießen Sie das Nordseeklima am Jadebusen. Nur wenigen … More
Rüstersieler Str. 85, 26386 WilhelmshavenEUR 65 - 100

Gästebewertung: N/A
Herzlich Willkommen im Hotel-Restaurant ”Schröder’s”. Im idyllischen Rüstersiel, ein Stadtteil von Wilhelmshaven, liegt das Hotel-Rest… More
Marktstr. 211-215, 26382 WilhelmshavenEUR 23 - 90

Gästebewertung: N/A
In Wilhelmshaven, nur 4 km von der Nordseeküste und dem Deutschen Marinemuseum entfernt, erwartet Sie dieses Jugendgästehaus. WLAN und Parkplätze s… More
Südstrand 118, 26382 WilhelmshavenEUR 65 - 110

Gästebewertung: N/A
Das Strandhotel ist zu Fuß etwa 3 Minuten vom Hafengelände Wilhelmshaven, am Jadebusen, entfernt. Die hellen Zimmer verfügen über kostenfreies WLA… More
EUR 78 - 99

Residenz Hotel

Kopperhörner Str. 7, 26384 WilhelmshavenEUR 78 - 99

Gästebewertung: N/A
Dieses 4-Sterne-Hotel in Wilhelmshaven bietet kostenfreies WLAN und kostenfreie Parkplätze. Die hellen Zimmer sind mit einem TV und einem eigenen Bad… More
EUR 62 - 130

Hotel Kaiser

Rheinstraße 128, 26382 WilhelmshavenEUR 62 - 130

Gästebewertung: N/A
Dieses vorteilhaft gelegene 3-Sterne-Hotel befindet sich nur 5 Gehminuten von Wilhelmshavens Fußgängerzone sowie der Nordseepassage mit zahlreichen … More
EUR 87 - 152

Hotel am Stadtpark

Friedrich-Paffrath-Str. 116, 26389 WilhelmshavenEUR 87 - 152

Gästebewertung: N/A
Mit einem kostenfreien Wellnessbereich mit Innenpool, kostenfreiem WLAN und edler internationaler Küche ist dieses 4-Sterne-Hotel die ideale Unterkun… More
Marktstr. 159, 26382 WilhelmshavenEUR 35 - 95

Gästebewertung: N/A
Genießen Sie kostenfreies WLAN, ein tägliches Frühstück mit hausgemachten Bagels und die Nähe zur Fußgängerzone in diesem Hotel in Wilhelmshave… More
EUR 49 - 98

Banter Hof

Werftstr. 52 - 58, 26382 WilhelmshavenEUR 49 - 98

Gästebewertung: N/A
Dieses Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und zur Innenstadt. Innerhalb von 5 Gehminuten erreichen Sie die Maritime Meile und den Hafen. … More
Jadeallee 50 (ex Jadestr.), 26382 WilhelmshavenEUR 126 - 158

Gästebewertung: N/A
Dieses 4-Sterne-Superior-Hotel am Nordseehafen Wilhelmshaven befindet sich in herrlicher Lage direkt am Wasser des Jadebusens. Sie wohnen im COLUMBIA… More
Marktstr. 146, 26382 WilhelmshavenEUR 25 - 90

Gästebewertung: N/A
Im Zentrum von Wilhelmshaven erwartet Sie das EcoSleep Boardinghouse. Sie wohnen nur 5 Fahrminuten vom Südstrand entfernt. Freuen Sie sich auf ruhige… More
EUR 45 - 70

Friesen-Hotel

Ebkeriege 52, 26389 WilhelmshavenEUR 45 - 70

Gästebewertung: N/A
Dieses 3-Sterne-Hotel im Wilhelmshavener Stadtteil Ebkeriege bietet Ihnen kostenloses WLAN, kostenfreie Parkplätze und Ermäßigungen in einem nahe g… More
Marktstr. 95, 26382 WilhelmshavenEUR 55 - 80

Gästebewertung: N/A
Dieses familiengeführte Hotel bietet komfortable Zimmer mit Frühstück und kostenfreiem Internetzugang. Hier wohnen Sie im Herzen von Wilhelmshaven … More
EUR 25 - 95

Ü-Punkt

Zedeliusstr. 17, 26384 WilhelmshavenEUR 25 - 95

Gästebewertung: N/A
Im Herzen von Wilhelmshaven und nur einen kurzen Spaziergang vom Kurpark entfernt bietet das Hotel Ü - Punkt klimatisierte Zimmer mit kostenfreiem WL… More
 

Wilhelmshaven: Guide


Wilhelmshaven ist eine kreisfreie Stadt in Nordwestdeutschland. Mit 83.552 Einwohnern ist sie die größte Mittelstadt und eines der Oberzentrum|Oberzentren im Land Niedersachsen. Die Stadt hat traditionell große Bedeutung als Marine|Marinehafen der Bundeswehr. Der Tiefwasserhafen, der einzige in Deutschland, ist der wichtigste Importhafen für Erdöl.

Geografie


Geografische Lage

Wilhelmshaven liegt eingebettet in die Marsch (Schwemmland)|Marschlandschaft am Westufer des Jadebusens, unmittelbar hinter dem Seedeich an der Nordsee und der sogenannten Waterkant. Das Stadtgebiet bildet den östlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel zwischen Dollart und Jade (Fluss)|Jade. Die Stadt grenzt im Osten und Süden an die Nordsee. Im Westen grenzen die Gemeinden Sande (Friesland)|Sande und die Stadt Schortens, im Norden die Gemeinde Wangerland an. Alle drei Nachbargemeinden gehören zum Landkreis Friesland. Die Watt (Küste)|Wattgebiete in der Küstenregion bei Wilhelmshaven gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Stadtgliederung


Das Stadtgebiet Wilhelmshavens ist für statistische Zwecke in insgesamt 23 Stadtteil|Stadtteile eingeteilt. Der erst 1972 eingemeindete Stadtteil Sengwarden ist zugleich Ortschaft im Sinne von § 55 der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO). Für diese Ortschaft gibt es einen von der Bevölkerung gewählten Ortsrat, der aus dreizehn Mitgliedern besteht. Dieser wählt aus seiner Mitte einen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Der Ortsrat ist zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Die 23 Stadtteile Wilhelmshavens:

Aldenburg, Altengroden, Bant, Coldewei/Himmelreich, Ebkeriege, Fedderwarden (Wilhelmshaven)|Fedderwarden, Fedderwardergroden, Heppens, Heppenser Groden, Innenhafen, Innenstadt, Langewerth, Maadebogen, Neuende, Neuengroden, Rüstersiel, Rüstersieler Groden, Rüstringer Stadtpark, Schaar, Sengwarden, Siebethsburg, Voslapp und Voslapper Groden.

Geschichte

19. Jahrhundert

Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven wurde ursprünglich von Friesen besiedelt. Bis zum Landkauf durch den Preußischen Staat befanden sich auf dem heutigen Kernstadtbereich die beiden landwirtschaftlich geprägten Kirchspiele (Kirchdörfer) Heppens und Neuende. Erst durch den so genannten „Jade-Vertrag“ vom 20. Juli 1853 kaufte der Staat Preußen vom Großherzogtum Oldenburg ein 313 ha großes Gebiet am Jadebusen zwecks Bau eines Stützpunkts für die Preußische Marine an der Nordsee, 1864 bzw. 1873 kamen weitere 109 ha hinzu. Seither ist die Geschichte Wilhelmshavens eng mit der Geschichte der Deutschen Marine verbunden. Der Vertrag wurde erst im Januar 1854 der Bevölkerung bekanntgegeben, am 23. November 1854 umgesetzt und ab 1856 erfolgte der Bau des Hafen|Hafens, dem sich alsbald auch eine kleine Siedlung anschloss. Ursprünglich sollte der während der Bauzeit als „Hafen Heppens“ bezeichnete Hafen „Zollern am Meer“ heißen.

Am 17. Juni 1869 erhielt der Hafen dann aber in Anwesenheit von König Königin Elisabeth, der Gattin Friedrich Wilhelm IV. (Preußen)|Friedrich Wilhelm IV. Bekannt wurde die Kirche jedoch durch ihre Funktion für die Soldaten als Garnisonskirche. Durch Umbenennung nach dem zweiten Weltkrieg in „Christus- und Garnisonkirche“ ist sie heute die evangelische Kirche der Südstadt.

1871 wurde Wilhelmshaven, wie auch Kiel, Reichskriegshafen. 1873 erhielt die junge Siedlung die Stadtrecht|Stadtrechte, blieb aber rechtlich zunächst noch eine Gemeinde|Landgemeinde. In der Nachbarschaft Wilhelmshavens entstand ab 1879 die Gemeinde Bant. Der Hafen wurde 1900 großzügig erweitert.

20. Jahrhundert


1902 wurden die Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zum Amtsverband Rüstringen zusammengeschlossen, ehe diese Gemeinden ab 1. Mai 1911 eine einheitliche Stadt bildeten. Die beiden Städte, Wilhelmshaven und Rüstringen, hatten 1916 bereits mehr als 80.000 Einwohner.

1918 begann hier die deutsche Novemberrevolution durch einen Matrosenaufstand.

Am 1. April 1919 wurde Wilhelmshaven eine kreisfreie Stadt, nachdem sie bis dahin zum Amt bzw. Landkreis Wittmund gehört hatte.

Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetz|Groß-Hamburg-Gesetzes wurde die bisher preußische kreisfreie Stadt Wilhelmshaven zum 1. April 1937 mit der oldenburgischen Rüstringen|Stadt Rüstringen zur neuen nunmehr oldenburgischen Stadt Wilhelmshaven vereinigt. Seinerzeit existierten Planungen, die Einwohnerzahl auf 400.000 zu erhöhen. Im Jahre 1938 wurde das Stadtgebiet um einige Gebiete der benachbarten, 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen vergrößert.

Im Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg wurde die Bausubstanz der Stadt stark zerstört, allein 60 % der Wohnfläche. Die vergleichsweise geringe Zahl an Luftkriegstoten (435) war den vielen Luftschutzbunkern zu verdanken, welche überall im Stadtgebiet errichtet wurden.

Am Alten Banter Weg unterhielt das KZ Neuengamme seit September 1944 ein Außenlager. Die Insassen, überwiegend Franzosen und Niederländer, wurden zur Arbeit auf der Kriegsmarinewerft gezwungen und bei der Bombenräumung in der Stadt eingesetzt. In vier Baracken waren 1125 Männer unter widrigen Bedingungen zusammengepfercht; mindestens 234 von ihnen überlebten die Internierung nicht. Im April 1945 betrieb die SS die Auflösung des Lagers und organisierte eine Evakuierung der Häftlinge nach Neuengamme. Auf einer Zwischenstation im Bahnhof von Lüneburg kamen 256 Männer um, als bei einem großflächigen Bombardement der Alliierten auch ein Waggon aus Wilhelmshaven getroffen wurde. Der Leiter des Transports, der damals 36jährige dänische SS-Mann Gustav Alfred Jepsen, wurde für Verbrechen im KZ Wilhelmshaven 1947 zum Tode verurteilt und in Hameln hingerichtet.

Mit der deutsche Wiederbewaffnung|deutschen Wiederbewaffnung wurde Wilhelmshaven 1956 wieder Marinehafen und ist heute der einzige Stützpunkt der Deutsche Marine|Deutschen Marine an der Nordsee.

Am 1. Juli 1972 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Sengwarden mit ihren zugehörigen Ortsteilen bzw. Wohnplätzen, darunter Fedderwarden (Wilhelmshaven)|Fedderwarden. Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.

Siehe auch: Kaiserliche Werft Wilhelmshaven

Eingemeindungen


Wilhelmshaven wurde am 1. April 1873 offiziell zur Stadt erhoben, wenngleich die Siedlung rechtlich zunächst noch eine Gemeinde|Landgemeinde war. Damals gehörte sie zum Amt Wittmund, aus dem 1885 der Landkreis Wittmund innerhalb des Regierungsbezirk Aurich|Regierungsbezirks Aurich der Preußen|preußischen Provinz Hannover hervorging. Am 1. April 1919 schied Wilhelmshaven aus dem Landkreis Wittmund aus und wurde eine kreisfreie Stadt.

Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetz|Groß-Hamburg-Gesetzes wurden zum 1. April 1937 die Rüstringen|Stadt Rüstringen und das Dorf Rüstersiel|Rüstersiel eingemeindet und die gesamte Stadt Wilhelmshaven dem Land Oldenburg (Land)|Oldenburg angegliedert. Sie blieb eine kreisfreie Stadt. Rüstringen war erst am 1. Mai 1911 durch Vereinigung der Gemeinden Bant und Neuende mit Heppens (Stadt seit 1907) – alle drei gehörten bis 1902 zum Amt Jever des Landes Oldenburg – gebildet worden.

1938 wurde das Stadtgebiet Wilhelmshavens vergrößert. Es wurden folgende Teile der Siedlungen Accum, Fedderwarden (Wilhelmshaven)|Fedderwarden und Sengwarden, die zur 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen gehörten, eingegliedert: Langewerth, Accumersiel, Rundum, Fegefeuer, Hölle, Hohewerth, Burg Kniphausen, Oyensburg, Groß-Frankreich, Schilldeich, Steindamm, Schnapp, Mitteldeich, Coldewei, Himmelreich (Wilhelmshaven)|Himmelreich, Kniphausersiel, Fedderwardergroden und Voslapp.

Bei der Gemeinde Kniphausen verblieben noch die Bauerschaften Accum, Aldenburg, Anzetel, Bohnenburg, Breddewarden, Coldewei, Fedderwarden, Inhausersiel, Langewerth, Moorhausen, Moorsum-Stummeldorf, Nord Sillenstede (westlicher Teil), Nord Sillenstede (östlicher Teil), Sengwarden, Sillenstede, Süd Sillenstede Nord, Süd Sillenstede Süd, Steindamm, Utters, Wehlens und Westerhausen, die ab 1948 die Gemeinde Sengwarden bildeten. Diese wurde am 1. Juli 1972 ebenfalls nach Wilhelmshaven eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.

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Einwohnerentwicklung


Siehe auch: Einwohnerentwicklung von Wilhelmshaven

1853 lebten im Königlich-Preußischen Jadegebiet erst 335 Menschen. Mit dem Ausbau des Hafens wuchs die Bevölkerung bis 1875 auf über 10.000. Bis 1895 verdoppelte sich diese Zahl auf 20.000.
Durch die Eingemeindung von Rüstringen (48.562 Einwohner 1933) am 1. April 1937 stieg die Bevölkerungszahl auf 91.000. Im Jahre 1938 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Wilhelmshaven die Grenze von 100.000, womit sie zur Großstadt wurde. 1940 erreichte die Bevölkerungszahl mit 133.041 ihren historischen Höchststand. Infolge der Zerstörungen im Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg sank diese um ein Drittel auf 89.000 im Dezember 1945.

In den 1970er Jahren lag die Einwohnerzahl noch bei über 100.000. Sie sank dann aufgrund zahlreicher Firmenschließungen, insbesondere des Niedergangs des Olympia (Büromaschinen)|Olympia-Schreibmaschinenwerkes, und wegen der Verkleinerung des Bundeswehrstandortes stark ab. Am 31. Dezember 2005 betrug die „Einwohnerzahl|Amtliche Einwohnerzahl“ für Wilhelmshaven nach Fortschreibung des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik 83.552 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Religionen und humanitäre Gemeinschaften

Christliche Gemeinden

Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven gehörte anfangs zum Gebiet des Bremen#Religion|Erzbistums Bremen bzw. zum Archidiakonat Rüstringen. Unter Maria von Jever konnte die Reformation Einzug halten. So wurde in Neuende 1525 und in Heppens 1532 die erste evangelische Predigt gehalten. Danach war das Gebiet über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Vorherrschend war das Lutheraner|lutherische Bekenntnis. Mit dem Übergang an das Herzogtum bzw. Großherzogtum Oldenburg kam das heutige Wilhelmshavener Stadtgebiet zur Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, deren Verwaltung, das Konsistorium bzw. der Oberkirchenrat, sich in Oldenburg (Oldb)|Oldenburg befindet.

Nach Gründung der Stadt Wilhelmshaven im Jahre 1873 wurde wenige Jahre später 1882 eine eigene evangelische Kirchengemeinde gegründet. Diese Gemeinde konnte am 19. Juli 1883 ihren ersten „zivilen“ Gottesdienst in der Garnisonkirche (Wilhelmshaven)|Garnisonskirche, der heutigen Christus- und Garnisonkirche abhalten, nachdem diese Kirche zunächst nur für die Marineangehörigen der Garnison erbaut worden war. Noch im gleichen Jahre erhielt die Gemeinde einen eigenen Kirchenvorstand und zum 1. Januar 1886 wurde sie der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers angeschlossen, zumal die Stadt Wilhelmshaven seinerzeit zur Preußen|preußischen Provinz Hannover gehörte. Die Protestanten in den benachbarten, seinerzeit noch nicht zu Wilhelmshaven gehörigen Gemeinden waren weiterhin Glieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.

Erst 1901 erhielt die junge evangelisch-lutherische Zivilkirchengemeinde Wilhelmshaven eine eigene Kirche an der Ecke Peterstraße/Adalbertstraße, die Christuskirche. Diese wurde im Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg 1941 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. Im September 1942 wurde auch die Elisabeth- oder Garnisonskirche durch Bombentreffer schwer beschädigt, doch im gleichen Jahr zu Weihnachten konnten in der notdürftig reparierten Kirche schon wieder Gottesdienste gefeiert werden. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven erwarb 1959 die Kirche vom Bund und nannte sie in Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven um.

Mit dem Doppelnamen soll die Tradition der „alten“ im Krieg zerstörten Christuskirche wachgehalten werden. Nachdem die Stadt Wilhelmshaven 1937 dem Land Oldenburg zugeordnet worden war, gehörte somit auch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven – wie bereits alle anderen Kirchengemeinden der Stadt – zur oldenburgischen Landeskirche. Wilhelmshaven wurde Sitz eines Kirchenkreises, zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Der Kirchenkreis Wilhelmshaven umfasst jedoch auch einige Gemeinden, die nicht zur Stadt Wilhelmshaven gehören (z. B. Jever, Schortens).

Da nach Wilhelmshaven von Anfang an auch zahlreiche katholische Marineangehörige kamen, gab es für diese ab 1886 in der Garnisonskirche die erste Heilige Messe. Bereits 1878/79 wurde jedoch für die Katholiken des gesamten Jaderaumes an der Ansgaristraße eine Marien-Kirche erbaut, die im Zweiten Weltkrieg allerdings zerstört und danach in moderner Bauweise wieder errichtet wurde. Eine weitere ältere katholische Kirche ist St. Willehad, die 1911 erbaut wurde. Die Katholiken der Stadt Wilhelmshaven gehörten anfangs zum Dekanat Oldenburg, das seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg einschließlich der damals noch preußischen Stadt Wilhelmshaven zuständig war.

Das Dekanat Oldenburg gehörte zum Bischöfliches Münstersches Offizialat|Bischöflichen Münsterschen Offizialat Oldenburg mit Sitz in Vechta. Dieses Offizialat als Teil des Bistums Münster wurde 1831 gegründet, nachdem die Bildung eines eigenen katholischen Bistums für das Land Oldenburg in Vechta gescheitert war. Durch Zuzug weiterer Katholiken, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg war eine Neueinteilung der Dekanate des Bistums Münster erforderlich. So wurde 1954 Wilhelmshaven Sitz eines eigenen Dekanat|Dekanats, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören. Dieses Dekanat gehört – wie das ehemals zuständige Dekanat Oldenburg – ebenfalls zum Offizialat Oldenburg des Bistums Münster.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch verschiedene Freikirchen in Wilhelmshaven, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Evangelisch-methodistische Kirche, eine Siebenten-Tags-Adventisten|Adventgemeinde und eine Freie evangelische Gemeinde (FeG).

Darüber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage („Mormonen“), die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas vertreten.

Jüdische Gemeinden

Jüdisches Leben in Wilhelmshaven und Rüstringen lässt sich seit 1870 nachweisen. Zunächst wurden die Einrichtungen der jüdischen Gemeinde in Jüdische Gemeinde Neustadtgödens|Neustadtgödens genutzt. Ein offizieller Vertrag zwischen der sogenannten „Wilhelmshavener Gruppe“ und der Gemeinde Neustadtgödens wurde Anfang 1876 abgeschlossen. Im Jahr 1915 wurde eine eigene Synagoge in Wilhelmshaven geweiht. Der repräsentative Bau der zu diesem Zeitpunkt nach wie vor kleinen Gemeinde lag an der Kreuzung Börsen-/Ecke Parkstraße und kostete 130.000 Reichsmark. In Anlehnung an die Synagoge in Essen vereinte er Elemente des Jugendstil und Neobarock miteinander und diente auch den jüdischen Marinesoldaten als Gotteshaus. Es enthielt unter anderem ein traditionelles Tauchbad (Mikwe). Die Fenster des Gebäudes waren, was in Synagogen sehr selten ist, mit figuralen Szenen geschmückt.

1933 waren in der inzwischen vereinigten Gemeinde Wilhelmshaven-Rüstringen 191 jüdische Personen registriert. Bis zum Jahr 1938 verließen aufgrund der zunehmenden Entrechtung im Nationalsozialismus etwa 100 Juden die Stadt. Am frühen Morgen des 10. November wurde die Synagoge vermutlich durch eine größere Menge ausgegossenes Benzin in Brand gesetzt. Die Feuerwehr war lediglich zur Sicherung der umliegenden Gebäude anwesend. Bis zum nächsten Vormittag waren der Dachstuhl und der Rest des Gebäudes zerstört. Mehrere Dutzend Juden aus Wilhelmshaven kamen bis zum Ende des Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges in Konzentrationslagern ums Leben.

Der Synagogenplatz wurde in den siebziger Jahren als Gedenkstätte hergerichtet. Am 10. November 1980 wurde zusätzlich zu der schon vorhandenen Bodeninschrift eine Informationstafel aufgestellt.

Freimaurer


In Wilhelmshaven besitzt die 1879 gegründete Freimaurerloge „Wilhelm vom silbernen Anker“ (Großloge der alten freien und angenommenen Maurer von Deutschland) ein Logenhaus in der Rheinstraße.

Politik

Bürgermeister


Die Verwaltung der jungen Siedlung beim Marinehafen Heppens oblag zunächst der preußischen Admiralität. Gemäß Statut vom 4. August 1873 wurde Wilhelmshaven zur Stadt erklärt und erhielt dadurch auch einen eigenen Bürgermeister. Mit der Kreisfreiheit 1919 erhielt dieser den Titel Oberbürgermeister. Neben dem Bürgermeister gab es einen vom Volk gewählten Rat.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt Wilhelmshavens von der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP eingesetzt.

1946 führte die Militärregierung der Britische Besatzungszone|Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung.

2002 wurde in Wilhelmshaven die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben, nachdem die Amtszeit von Oberstadtdirektor Arno Schreiber geendet hatte. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Er ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt und wird direkt gewählt. Es gibt daneben einen Vorsitzenden des Rates, der jeweils bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Bürgermeister und Oberbürgermeister von Wilhelmshaven seit Gründung der Stadt
1873: von Norden, kommissarischer Bürgermeister
1874 – 1879: Julius Nakszynski, Bürgermeister
1879 – 1881: Rudolf Schwanhäuser, Bürgermeister
1881 – 1883: Fritz Feldmann, Bürgermeister
1884 – 1896: Friedrich Oetken, Bürgermeister
1886 – 1906: Dr. Hans Ziegner-Gnüchtel, Bürgermeister
1906 – 1933: Emil Heinrich Bartelt, Bürgermeister, ab 1919 Oberbürgermeister
1933 – 1937: Carl Renken, Oberbürgermeister (ohne Wahl eingesetzt)
1937 – 1945: Dr. Wilhelm Müller (Wilhelmshaven|Wilhelm Müller, Oberbürgermeister (ohne Wahl eingesetzt)
1945: Dr. Friedrich Paffrath, kommissarischer Oberbürgermeister
1945 – 1952: Reinhard Nieter, Oberbürgermeister
1952 – 1953: Arthur Raschke, Oberbürgermeister
1953 – 1955: Dr. Friedrich Peters, Oberbürgermeister
1955 – 1956: Rudolf Onken, Oberbürgermeister
1956 – 1961: Reinhard Nieter, Oberbürgermeister
1961 – 1972: Johann Janßen, Oberbürgermeister
1972 – 1976: Arthur Grunewald (SPD), Oberbürgermeister
1976 – 1981: Eberhard Krell (SPD), Oberbürgermeister
1981 – 1986: Hans Janßen (CDU), Oberbürgermeister
1986 – heute: Eberhard Menzel (SPD), Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren von Wilhelmshaven
1945 – 1955: Dr. Friedrich Paffrath
1956 – 1968: Dr. Walther Schumann
1968 – 1984: Dr. Gerhard Eickmeyer
1985 – 2002: Arno Schreiber

Wappen


Die Veränderungen des Stadtwappens spiegeln die wechselvolle Wilhelmshavener Geschichte wider. Das heutige Wappen der Stadt Wilhelmshaven zeigt in Gold einen rot gekleideten Friesen ohne Kopfbedeckung mit geschwungenem Rundschild und erhobenem Speer. Die Stadtflagge ist rot-gold.

Dieses Wappen entstammt dem mittelalterlichen Siegelbild des Rüstringer Landes und wurde von der Stadt Wilhelmshaven 1949 angenommen und vom niedersächsischen Innenministerium genehmigt. Zuvor hatte die Stadt ein Wappen, das in Blau einen goldenen Anker, belegt mit zwei gekreuzten Schwertern zeigt. In der Mitte befand sich ein goldener Schild mit dem schwarzen Preußen-Adler. Dieses Wappen war bis 1939 im Gebrauch. Danach führte die Stadt für zehn Jahre ein Wappen, das gespalten von Blau und Silber, vorne ein senkrechtes silbernes Schwert, hinten vier blaue Wellenbalken zeigte. Diese Wappen symbolisierten die Rolle Wilhelmshavens als Kriegshafen.

Städtepartnerschaften


Wilhelmshaven unterhält Städtepartnerschaft|Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
Vichy, Frankreich, seit 1965
Norfolk (Virginia)|Norfolk, Virginia, USA, seit 1976
Dunfermline, Schottland, Vereinigtes Königreich, seit 1979
(Tsingtao|Qingdao (Tsingtau)), Volksrepublik China, seit 1992
Bad Harzburg, seit 1988 (Städtefreundschaft)
Bydgoszcz (Bromberg), Polen, seit Anfang der 90er Jahre

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Die Landesbühne Niedersachsen Nord ist beheimatet im Stadttheater in der Innenstadt
Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven
Kulturzentrum Pumpwerk
Stadthalle Wilhelmshaven

Museen


Geschichte der Deutschen Marine#Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven|Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven
Kunsthalle Wilhelmshaven
Küstenmuseum am Bontekai
wal.welten
Das Wattenmeerhaus
Das Piraten(a)müseum
OCEANIS (Unterwasserausstellung mit Animation)

Bauwerke

Südzentrale, akut vom Abriss bedrohtes historisches Kraftwerksgebäude unmittelbar neben der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Erbaut 1909 nach Plänen des Marinebaumeisters Fritz Riekert. Diente zur Stromerzeugung für die Hafenanlagen und Werftwerkstätten
Das Rathaus, gelegentlich auch „die Burg am Meer“ genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde 1927 – 1929 von Fritz Höger gebaut. Im oberen Teil des 50m hohen Turms befindet sich ein stählerner Wasserbehälter zur Trinkwasserversorgung.
Herrschaft Kniphausen|Burg Kniphausen
Kaiser-Wilhelm-Brücke, erbaut 1903 bis 1907 als größte Drehbrücke Europas
Leuchtturm am Geniusstrand in Voslapp
Kirchen
Evangelisch-lutherische Christus- und Garnisonkirche
Heppenser Kirche, erstmals erwähnt im Zusammenhang mit der Jahresangabe 1495
St. Jakobi-Kirche (Neuender Kirche), älteste Kirche im Kernstadtgebiet Wilhelmshavens, erbaut im 14. Jahrhundert
Evangelisch-methodistische Kirche, Schulstraße
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Kreuzkirche, Schulstraße
Katholische Kirche St. Willehad (erbaut 1910), Bremer Straße
Leuchtturm Arngast im Jadebusen
Nassauhafen
Signalturm
Aquarium
Kohlekraftwerk Wilhelmshaven mit 250 Meter hohen Kamin
Fernmeldeturm Wilhelmshaven

Parks


Stadtpark
Botanischer Garten
Spiel- und Lernpark (Störtebeker Park)
Kurpark

Sonstige Sehenswürdigkeiten


Feuerschiff Weser: „Norderney“. Baujahr 1906, bis 1981 im Einsatz. Das ehemalige Segelschiff, das im Laufe der Jahre zum Feuerschiff umgebaut wurde, kann kostenlos besichtigt werden.
Südstrand – einziger nach Süden gelegener Strand an der Nordseeküste

Regelmäßige Veranstaltungen


Wochenende an der Jade (jeweils am ersten Juliwochenende)
NordWestSchau / Jadeschau
IT Messe WHV.Net jeden September in der Stadthalle
GNU-Projekt|GNU/Linux Informationstage
NordWestKunst (alle zwei Jahre in der Kunsthalle)
JadeWeserPort-Cup (Segelregatta für Traditions- und Großsegler jeweils um den 3. Oktober zwischen dem Stadthafen und dem geplanten JadeWeserPort)
Öffentliches Labskaus-Essen (jährlich). Portionen-Weltrekord
Gorch-Fock-Marathon (2006 zum ersten Mal veranstaltet)
diverse Stadtteilfeste wie F´groden macht Spass, Siedlerfest Voslapp, GöBi
Weihnachten-am-Meer

Sport

Fußball


Der bekannteste und höchstklassige Fußballclub Wilhelmshavens ist der seit 1905 unter verschiedenen Namen firmierende und 1972 wiedergegründete SV Wilhelmshaven|SV Wilhelmshaven 92, der 1992 eine Fusion mit dem ehemaligen 2. Bundesliga (Fußball)|Zweitligisten Olympia Wilhelmshaven einging. Seine Heimspiele trägt der SVW 92 im 7.500 Zuschauer fassenden Jadestadion aus, das 1999 eröffnet wurde.

Der Verein gehörte seit 1994 der vom DFB neuinstallierten höchsten Amateurklasse und neuen dritten Liga, der Fußball-Regionalliga, an. 2001 erfolgte aufgrund von zu spät eingereichten Lizenzunterlagen der Zwangsabstieg. 2006 stieg der Verein als Meister der Fußballoberliga Nord wieder in die Regionalliga Nord auf.

Neben dem SVW 92 gibt es noch zahlreiche niederklassige Fußballvereine die in Wilhelmshaven beheimatet sind. Zu diesen gehören: SC Blau-Gelb Wilhelmshaven(ehem. Post SV), WSC Frisia Wilhelmshaven, Wilhelmshavener SSV, ESV Wilhelmshaven, DJK Schwarz-Gelb Wilhelmshaven, BVB Heppens, TuS Fedderwarden, Eintracht Sengwarden, VFL Wilhelmshaven und der STV Voslapp.

Handball


Der seit dem Jahr 2002 in der 1. Bundesliga spielende Handballverein Wilhelmshavener HV wurde 1995 gegründet und spielt nunmehr im fünften Jahr in der sogenannten 'stärksten Handballliga der Welt'.

Die Nordseesporthalle, die 2005 in NordFrost-Arena umbenannt wurde, fasst 2.500 Personen und dient dem WHV als Austragungsort seiner Pflichtspiele.

Der zweite Handballverein Wilhelmshavens ist die HSG Wilhelmshaven, die zur Zeit in der Oberliga Nordsee spielt.

Eishockey


Unter dem Namen EC Wilhelmshaven sind mehrere Eishockeyclubs aus der Küstenstadt Wilhelmshaven bekannt, die juristisch gesehen zwar voneinander unabhängig sind, organisatorisch und sportlich jedoch als Nachfolgevereine des EC Wilhelmshaven-Stickhausen angesehen werden können. Der Verein besteht derzeit nur auf dem Papier und hat aktuell keine Mannschaft gemeldet, da es immer wieder zu Problemen mit dem Eishallenbetreiber kommt.

Inlinehockey


Unter dem Namen Jade Warriors spielt eine aus überwiegend ehemaligen einheimischen ECW Eishockeyspielern gebildete Inlinehockeymannschaft des WSSV (Wilhelmshavener Schwimm und Sportverein e.V.) nach dem erringen des Meisterschaftstitels in der Regionalliga Nordwest, ab Januar 2007 in der 2. Inlinehockey Bundesliga.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft


Hafenwirtschaft, Chemieindustrie und die Marine als öffentlicher Arbeitgeber sichern den wirtschaftlichen Standort Wilhelmshaven. Gleichwohl hat Wilhelmshaven in den vergangenen Jahrzehnten unter der schwachen Wirtschaftsstruktur im nordwestdeutschen Raum gelitten. Arbeitsplätze gingen mit der Schließung diverser Industrieunternehmen verloren, die Arbeitslosigkeit liegt über dem westdeutschen Durchschnitt, und die Einwohnerzahl ist stark gesunken. Seit einigen Jahren versprechen eine Anzahl neuer Wirtschaftsprojekte die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wilhelmshaven. Dazu gehören der Bau von Container- und Erdgasterminals im Hafen, der Ausbau der Chemieindustrie und der Bau der Küstenautobahn.

Bundesweite Bedeutung hat Wilhelmshaven vor allem durch den Ölhafen mit seiner Tankerlöschbrücke und der Nord-West-Oelleitung|NWO-Pipeline bis nach Köln-Wesseling, womit ein beträchtlicher Teil der Pipeline|Rohölversorgung Deutschlands sichergestellt wird.

Wilhelmshaven profitiert vom Tourismus an der Nordseeküste. Es verfügt auch über eigene Beherbergungskapazitäten, zieht jedoch als städtisches Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten und #Kultur und Sehenswürdigkeiten|Sehenswürdigkeiten vornehmlich Touristen aus den umliegenden Badeorten an. Inzwischen gibt es nur noch den Südstrand in Wilhelmshaven, der seinen Namen erhielt, da er als einziger Nordseestrand eine Südlage hat. Der Badebetrieb am Geniusstrand wurde Ende 2004 eingestellt, um Platz für den geplanten JadeWeserPort zu machen.

Ein weiteres Standbein der Wirtschaft ist die Chloralkali-Elektrolyse auf dem Voslapper Groden, begünstigt durch den Hafen, der Rohölumschlag und die Salz|Salzvorkommen der Kavernen. Planungen, den Chemie|Chemiestandort am tiefen Jadefahrwasser zu erweitern, sollen bis 2008 realisiert werden. Dazu gehört auch der geplante Anschluss an das Pipeline#Ethen-Pipelinesystem|Ethen-Pipelinesystem nach Nordrhein-Westfalen und in die Elbe-Region.

Neben der privaten Wirtschaft ist die Bundeswehr als öffentlicher Arbeit- und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftfaktor in Wilhelmshaven. Außer dem Marinearsenal, dem Deutsche Marine|Marinestützpunkt mit den dort beheimateten Schiffen, dem Kommando Marineführungssysteme und dem neuen Logistikzentrum der Bundeswehr gibt es eine Anzahl kleinerer Dienststellen und Kommandos, die wichtige Auftraggeber für die Wilhelmshavener Wirtschaft sind. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Soldaten und zivilen Beschäftigten der Bundeswehr in den nächsten Jahren bei 8.000 bis 8.500 etwa konstant bleiben wird, so dass statistisch jeder 10. Einwohner dort beschäftigt sein wird.

Verkehr

Häfen


Ursprünglich war der Wilhelmshavener Hafen ausschließlich als Kriegshafen konzipiert. Zivile Schifffahrt war nur in dem für die Versorgung des Marinestützpunkts und der Stadt notwendigen Umfang vorgesehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Hafen stärker für zivile Zwecke genutzt, unter anderem für den Ölumschlag. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und vor allem den anschließenden fast vollständigen Demontagemaßnahmen der Alliierten konnte der Hafen nur langsam wieder an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen. Einen Durchbruch brachte die Fertigstellung des an die Nord-West-Oelleitung|NWO-Pipeline nach Nordrhein-Westfalen angeschlossenen Ölhafens im Jahr 1958.

Heute bildet die Hafenwirtschaft einen ökonomischen Schwerpunkt Wilhelmshavens. Die Hafenanlagen gliedern sich in drei Bereiche, den hinter der Seeschleuse liegenden städtischen Hafen, die Hafenanlagen der Marine und die Landes- und Industriehafenanlagen am Jadefahrwasser. Letztere bilden mit einer Fahrwassertiefe von bis zu 20 m Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen.

Wichtigstes Hafenprojekt ist der Bau des JadeWeserPort|JadeWeserPorts, eines neuen Hafen|Hafens für Containerschiff|Containerschiffe, die aufgrund ihres Tiefgangs nicht die Häfen an Weser und Elbe anlaufen können. Das Planfeststellungsverfahren für dieses Projekt soll noch 2006 abgeschlossen werden. Anschließend sollen die Bauarbeiten beginnen, damit die ersten Schiffe 2010 abgefertigt werden können.

Neben seinem Status als Universalhafen (Schüttgut, Projektladung, Container, Schrott, Lebensmittel) ist der Seehafen mit seinen Umschlagbrücken für Rohöl und Mineralölprodukte, einer Raffinerie, Kohleumschlag und einem Kohlekraftwerk (Kraftwerk Wilhelmshaven) als Umschlagplatz für die Energieversorgung Deutschlands von großer Bedeutung. In Wilhelmshaven und Umgebung gibt es eine Anzahl von Kaverne (Bergbau)|Kavernen, in denen die gesetzlich vorgeschriebenen Erdölreserven Deutschlands gelagert werden. Pipelines verbinden Wilhelmshaven mit Hamburg und der Raffinerie in Wesseling bei Köln.

Noch 2006 soll über den Bau eines Terminals für Flüssigerdgas (LNG) am Voslapper Groden entschieden werden, um Deutschland von Erdgasimporten über Pipelines aus Russland unabhängiger zu machen.

Mit dem Bau des JadeWeserPorts wird die Verkehrsanbindung Wilhelmshavens über Schiene und Straße ins Binnenland an Bedeutung gewinnen.

Wasserwege


Während das Jadefahrwasser auch den größten Schiffen erlaubt, Wilhelmshaven anzulaufen, fehlt die Anbindung an das deutsche Binnenschifffahrt|Binnenwasserstraßennetz. Auf dem Wasserweg kann man lediglich per Sportboot über den Ems-Jade-Kanal die Ostfriesland | ostfriesischen Städte Aurich und Emden und die Flüsse Hunte und Ems erreichen. Um die Anbindung zu verbessern, wurde der Bau einer Wasserstraße zur Weser geprüft. Eine Möglichkeit ist der Ausbau des Wattfahrwassers, eine andere der Bau eines Jade-Weser-Kanals.

Straßenverbindungen


Im Hafengebiet beginnt die Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn Bundesautobahn 29|A 29 in Richtung Süden, die über Oldenburg (Oldb) zum Autobahndreieck Ahlhorner Heide (Anschluss an die Bundesautobahn 1|A 1 Dortmund–Bremen) führt. Ferner führt die Bundesstraße Bundesstraße 210|B 210 in westliche Richtung über Jever und Aurich nach Emden.

Die Wilhelmshavener Wirtschaft unterstützt außerdem den Bau der Bundesautobahn 22|Küstenautobahn A 22, die die A 29 südlich von Wilhelmshaven kreuzen soll und Verbindungen zum Wesertunnel im Osten und zu den Autobahnen ins Ruhrgebiet und in die Niederlande im Westen schaffen soll.

Schienenverbindungen

Von Wilhelmshaven führt eine Bahnlinie über Oldenburg (Oldb)|Oldenburg nach Osnabrück bzw. Bremen (KBS 392). Davon zweigt eine weitere Strecke in Sande (Friesland)|Sande ab und führt über Sanderbusch, Schortens, Jever, Burhafe, Wittmund nach Esens (KBS 393). Beide Strecken werden im Stundentakt von der NordWestBahn GmbH|NordWestBahn mit modernen Dieseltriebwagen bedient. Fern- und Nahverkehrreisezüge der Deutsche Bahn|Deutschen Bahn verkehren seit Übernahme durch die NordWestBahn im Jahr 2000 zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg bzw. Osnabrück nicht mehr. Die NordWestBahn bietet ersatzweise bis zu zweimal täglich Direktverbindung zwischen Wilhelmshaven und Bremen über Oldenburg. Die Strecken im Wilhelmshavener Raum sind nicht elektrifiziert. Die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau der Strecke nach Oldenburg sind mit dem Bau des JadeWeserPorts geplant.

Öffentlicher Personennahverkehr


Ursprünglich diente dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) die Wilhelmshaven-Rüstringer Straßenbahn, die von der Wilhelmshavener Straßenbahn GmbH, Frankfurt (Main), und der benachbarten Stadt Rüstringen im Jahre 1913 eröffnet worden war. Sie wurde 1945 zerstört und durch einen Omnibusbetrieb ersetzt.

In dieser Zeit übernahm die Vorortbahn Wilhelmshaven einen Teil des Verkehrs in der Stadt und ihrer Umgebung. Sie benutzte das seit 1870 stetig gewachsene Gleisnetz der Werftbahn der Reichsmarine, das zunächst nur dem Güterverkehr, ab 1941 aber auch einem zunächst beschränkt öffentlichen Personenverkehr gedient hatte. Der Personenzugverkehr endete im Jahre 1961.

Den ÖPNV bedienen heute sechs innerstädtische Buslinien der Stadtwerke Wilhelmshaven|städtischen Verkehrsbetriebe. Weitere regionale Anbindungen zum Beispiel nach Jever oder Aurich werden im Auftrag des Weser-Ems Bus-Verkehrsbetriebs übernommen. Der innerstädtische Betrieb erfolgt in der Hauptgeschäftszeit im 20-Minuten-Takt, nach 20:00 Uhr im Stundentakt.

Flugplatz Mariensiel


Der Verkehrslandeplatz Mariensiel am südlichen Stadtrand bindet Wilhelmshaven an das nationale und internationale Flugverkehrsnetz an. Der Flugplatz soll künftig für den Instrumentenanflug ausgerüstet werden. Er kann von Flugzeugen bis zu vierzehn Tonnen Gewicht genutzt werden. Von Mariensiel werden regelmäßig die ost- und nordfriesischen Inseln angeflogen. Außerdem findet von hier der Lotsenversetzdienst mit Hubschraubern zu Schiffen in der Deutschen Bucht statt.

Medien


In Wilhelmshaven erscheint als einzige Tageszeitung die Wilhelmshavener Zeitung. Als Gegenöffentlichkeit versteht sich die alternative Zweimonatszeitung Gegenwind. Radio Jade ist das lokale und nichtkommerzielle Bürgerradio der Stadt. Es ist eines von 15 niedersächsischen Veranstaltern von Bürgerrundfunk. Der Sender hatte seinen Sendestart am 30. September 1997 und wird über die Niedersächsische Landesmedienanstalt aus Mitteln der Rundfunkgebühr gefördert.

Öffentliche Einrichtungen


Unfallkasse des Bundes
Künstlersozialkasse
Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven
Forschungsinstitut Senckenberg
Vogelwarte_Helgoland|Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“
Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung
Forschungszentrum Terramare
Nationalparkverwaltung des Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer|Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer
Deutsches Windenergie-Institut DEWI
Stadtbücherei Wilhelmshaven
Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen
Beratung, Kommunikation und Arbeit – Gesellschaft für soziale und berufliche Integration e. V.

Bildung


Wilhelmshaven, das bereits von 1949 bis 1962 Sitz der Oldenburg.

Seit 1938 ist das „Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung“ (NIhK) in Wilhelmshaven ansässig. Die am Institut in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit tätigen Wissenschaftler (Archäologen, Botaniker, Geologen, Geographen) erforschen die Landschafts- und Siedlungsgeschichte im niedersächsischen Küstenraum.

Das 1990 in Wilhelmshaven gegründete „Forschungszentrum Terramare“ (FTM) ist eine wissenschaftliche Dienstleistungseinrichtung, die institutionell zu hundert Prozent aus Landesmitteln gefördert wird. Die Institution unterstützt in Wilhelmshaven die Institute für historische Küstenforschung, für Vogelwarte Helgoland|Vogelforschung, das Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft|Senckenberg-Institut für Ozeanografie|Meeresgeologie und Meeresbiologie|-biologie und die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Belangen der Flachmeer-, Küsten- und Meeresumweltforschung. Es kooperiert dabei mit der Meeresstation des universitären Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Sitz dieser Einrichtung ist Oldenburg, ihre Meeresstation befindet sich in einem Teil der Räumlichkeiten des FTM.

Die „Deutsche Windenergie-Institut GmbH“, DEWI, eine 100%ige Gesellschaft das Landes Niedersachsen mit dem Hauptsitz in Wilhelmshaven, leistet zum Thema Windenergie alle Arten von Messungen, Energie-Prognosen, Studien, Weiterbildung, technische, wirtschaftliche und politische Beratung für Industrie, Windpark-Entwickler, Banken, Regierungen und öffentliche Verwaltungen. Das DEWI betreibt ein Testfeld mit verschiedenen Windenergieanlagen am Stadtrand von Wilhelmshaven.

Ferner befindet sich in Wilhelmshaven die Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer|Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt


Folgende Personen sind in Wilhelmshaven oder in einer der auf dem heutigen Gebiet der Stadt befindlichen Gemeinden / Kirchspiele geboren. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Wilhelmshaven hatten oder nicht, ist dabei unerheblich.
1794, 7. Januar Eilhard Mitscherlich, † 28. August 1863 Berlin, bedeutender deutscher Chemiker und Mineraloge
1898, 10. August Emil Kraft Mitglied im Verfassunggebenden Ausschuss Niedersachsens
1898, 8. August, Georg Joel, † 1981, Ministerpräsident Oldenburgs 1933–1945
1907, 4. März, Dr. Harald Koch, † 18. September 1992 Dortmund, Rechtsanwalt, Dipl.-Steuersachverständiger, 1945 Ministerialdirektor für Finanzen Oldenburg , 1946 Finanz- und Wirtschaftsminister ebd., Mitglied des Niedersächsischen Landtags (SPD), 1947–1949 hessischer Wirtschafts- und Verkehrsminister, 1949–1953 Mitglied des Bundestags, Ehrenbürger der Stadt Dortmund
1907, 2. August, Klaus Riedel|Klaus Erhardt Riedel, † 4. August 1944, Raketenpionier, Mitbegründer des ersten Raketenflugplatzes Berlin und Mitarbeiter von Rudolf Nebel und Wernher von Braun.
1915, 25. September, Peter Mösser, Schlagerkomponist und -texter („Heimatlos“, „Der lachende Vagabund“)
1918, 20. März in Wilhelmshaven-Rüstringen, Richard Lehners, Präsident des Niedersächsischen Landtages der 5. Wahlperiode, vom 5. Juli 1967 bis 10. Juli 1974 Niedersächsischer Innenminister.
1929, 14. September, Hans Clarin, † 28. August 2005 in Aschau / Chiemgau, Schauspieler („Pumuckl“), Sänger („Hurra, der Pumuckl ist wieder da“)
1940 Stimmenimitator Kurt Stadel
1949, 31. Dezember, Rainer Fetting, Bildender Künstler, einer der wohl wichtigsten Maler der Neue Wilde|Neuen Wilden, der auch international Ansehen errungen hat
1956, 18. Juli, Holger Thomas, Schlagersänger („Mein Hit heißt Susi Schmidt“)
1972, 10. November, Wiebke Ledebrink, Fernsehredakteurin und Moderatorin bei Sat.1
1973, 23. Mai, Thomas Pommer, Fernsehredakteur (n-tv, NDR), seit April 2004 Moderator der Fernsehsendung „extra 3“ im NDR
1973, 23. März, Ernst-Marcus Thomas, ARD-Moderator ("ARD Buffet"), Moderator des Wissens-Magazins „Plietsch“ beim NDR und Talkmaster beim Schweizer Privatsender Star TV in Zürich

Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind


Untrennbar verbunden mit der Stadt Wilhelmshaven sind zudem die Namen der folgenden Personen:
Wilhelm I. (Deutsches Reich)|König Wilhelm I. von Preußen, Namensgeber der Stadt
Adalbert von Preußen|Prinz Adalbert von Preußen (1811-1873), Admiral, Befürworter und Förderer der Gründung Wilhelmshavens
Friedrich Graf von Baudissin, (1852–1921), Admiral, Ehrenbürger von Wilhelmshaven
Johann Georg Siehl-Freystett, Kunstmaler („Maler der Jadestädte“), 16. Februar 1868 Freystedt / Baden, † 15. August 1919 Wilhelmshaven
Julius Preller, Landschaftsmaler, ( 20. Dezember 1834 Offenbach am Main, † 15. Dezember 1914 Varel
Georg Harms-Rüstringen ( 1890 Rüstringen)
Hermann Buschkämper ( 1902 in Bielefeld)
Helmut Heissenbüttel ( 1921 in Rüstringen, † 19. September 1996 in Glückstadt)

Literatur


Werner Brune : Wilhelmshavener Heimatlexikon, 3 Bde., Wilhelmshaven 1986-1987
Hartmut Büsing: ...soviel unnennbare Leiden erduldet. Zur Geschichte der Rüstringer und Wilhelmshavener Juden, Wilhelmshaven 1986.
Ingrid Dunger: Wilhelmshaven 1870 – 1914, Wilhelmshaven 1962
Edgar Grundig, Archivrat a.D.: Chronik der Stadt Wilhelmshaven, Wilhelmshaven 1957
Günther Handlögten / Henning Venske, Dreckiger Sumpf. Vertrauliche Aufzeichnungen und Bekenntnisse aus der Provinz, Hamburg 1984
Birger Jaspers: Wilhelmshaven. Ein verlorenes Stadtbild, Gudensberg-Gleichen 2002
Erich Keyser (Hrsg.): Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte, Band III Nordwestdeutschland, 1. Teilband Niedersachsen/Bremen - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart 1952
Edwin Notholt: Wilhelmshaven, Stadt und Landschaft am Meer, Wilhelmshaven 1958
Georg Sello: Die territoriale Entwicklung des Herzogtums Oldenburg, Oldenburg 1917
Markus Titsch: Bunker in Wilhelmshaven, Wilhelmshaven 2005

Weblinks








http://www.truppenmannschaftsbunker.de/ Dokumentation über Luftschutzbunker der Kriegsmarine am Banter See

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