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EUR 85 - 209 Mercure Cavaillon
Das Hotel liegt in einem 12.000 m² großen Park und nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt und bietet klimatisierte Zimmer.
Das Hotel Mercure Merc… MoreEUR 40 - 120 Logis Toppin
Dieses Hotel im Stadtzentrum empfängt Sie mit 32 komfortablen, ruhigen und komplett ausgestatteten Zimmern.
Cavaillon ist eine belebte Stadt in der … MoreEUR 48 - 89 Inter-Hotel Du Parc
Am westlichen Ende des Luberon-Tals empfängt Sie dieses ruhige Hotel in einem Gebäude aus dem 19 Jahrhundert mit gemütlichen und geschmackvoll eing… MoreEUR 35 - 54 Clos De Cavaillon
Das Hotel Clos de Cavaillon bietet Zimmer mit Bad im Zentrum von Cavaillon, nur 300 Meter vom Dom Cavaillon entfernt.
Im Clos de Cavaillon lädt eine… More | ||||||||||||||||||||||||
Cavaillon gehörte zum päpstlichen Herrschaftsgebiet Comtat Venaissin. 1251 weihte Papst Innozenz IV., der im 6. Jahrhundert Bischof von Cavaillon war, die romanische Kathedrale St.-Véran ein. Die Kathedrale besitzt einen reich verzierten polygonalen Chor und erhielt 1653 eine für die Provence einmalige große vergoldete Barockorgel. Das Übrige des Kircheninneren wurde durch die übereifrigen Bemühungen der Jahrhunderte nicht zu seinem Vorteil verändert. Neben der Kathedrale befindet sich ein schlichter harmonischer romanischer Kreuzgang.
Dank der Asylpolitik des Papsttums war Cavaillon neben Carpentras, Avignon und L'Isle-sur-la-Sorgue ein wichtiges Zentrum und Fluchtpunkt des französischen Judentums vor der Verfolgung unter Philipp IV. (Frankreich)|Philipp dem Schönen. Auch Cavaillon verfügte über eine carrière, ein Ghetto, in dem bereits im 14. Jahrhundert eine Synagoge bestand, die 1772 durch einen Neubau ersetzt wurde.
Als die Nationalsozialismus|Nationalsozialisten 1944 den letzten Zug mit Juden zur Vernichtung aus Südfrankreich über die Durance leiten wollten, musste der aus geschlossenen Viehwaggons bestehende, vollbesetzte Zug mehrere Tage in brütender Hitze ohne Wasser oder Verpflegung wegen der zerstörten Eisenbahnbrücke auf seine Weiterfahrt in das Sammellager Drancy warten. Obwohl der Zug schlecht bewacht wurde und offenbar viele Menschen wussten, "was" darin transportiert wurde, halfen nur sehr Wenige.
Im Archäologiemuseum in einer ehemaligen Barockkapelle des ehemaligen Krankenhauses l'hôtel-Dieu von 1753 werden neben Salbentöpfen aus Glas und Fayence, Keramik, Münzen und Urnen auch Exponate aus der Ligurer|kelto-ligurischen Phase des Ortes präsentiert.
Neben dem schon erwähnten 1880 aufgestellten arc romain, dem römischen Bogen, ist auch die Porte d'Avignon als Rest der mittelalterlichen Stadtmauer sehenswert.
Vom Gipfel des bereits erwähnten Colline St.-Jacques, auf dem eine kleine romanische Kapelle steht, hat man einen schönen Blick auf die Stadt, das Vaucluse und bei guter Fernsicht auf den Mont Ventoux.
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