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EUR 70 - 95 La Frégate
Dieses Hotel im Herzen des Dorfes Collioure wurde komplett renoviert und bietet komfortabel ausgestattete, geräumige und schallisolierte Zimmer mit i… MoreEUR 59 - 139 Le Mas des Citronniers
Das Hotel ist ideal gelegen an einem alten katalanischen Hafen, 300 m vom Strand entfernt. Das Hotel war ursprünglich ein altes katalanisches Familie… MoreEUR 150 - 230 Le Relais Des Trois Mas
Das Hotel Le Relais des Trois Mas mit Swimmingpool auf einer Terrasse mit Blick auf das Mittelmeer bietet komfortable Unterkünfte in der Provence.
U… MoreEUR 37 - 199 Résidence Maeva Les Balcons de Collioure
Die Résidence Maeva Les Balcons de Collioure liegt in einem typisch katalanischen Dorf, nur 27 km von Perpignan entfernt.
Erfreuen Sie sich an dem … MoreEUR 80 - 265 Hotel Madeloc
Dieses einladende Hotel empfängt Sie in nur 500 m Entfernung vom Zentrum Collioures. Hier wohnen Sie ganz in der Nähe der Strände.
Das Madeloc bie… MoreEUR 76 - 105 Hotel Méditerranée
EUR 65 - 110 Hôtel l´Arapède
Das Hôtel l´Arapède liegt ruhig an den felsigen Hängen von Collioure und bietet 20 Zimmer im katalanischen Stil mit Blick auf das Meer sowie … MoreEUR 55 - 85 Hôtel Princes de Catalogne
An einem ruhigen Platz im malerischen Collioure gelegen, befindet sich dieses Hotel nur wenige Meter vom Strand entfernt. Das Hotel wurde Anfang 2009 … MoreEUR 54 - 200 Hôtel Triton
Set on the Boutiquet Beach, this hotel offers air-conditioned rooms either overlooking Collioure Bay or the Pyrennees Mountains. Guests can enjoy dail… MoreEUR 85 - 350 Hotel Le Bon Port
Das Hotel Le Bon Port bietet ein schönes Freibad und 2 Terrassen mit wunderbarer Aussicht auf die Bucht von Collioure und Royal Château.
Inmitten s… MoreEUR 89 - 189 Casa Païral
Nur 150 m vom Strand und Hafen von Collioure entfernt liegt die Casa Païral an der Südküste Frankreichs. Freuen Sie sich auf einen exotischen Blume… More | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Collioure (französische Gemeinde im Département Pyrénées-Orientales, die zur Region Languedoc-Roussillon gehört. Die Einwohner werden Colliourencs genannt.
Ausgrabungen vor der Burg haben nachgewiesen, dass der Ort schon im 6. Jahrhundert v. Chr. existierte. Er spielte eine bedeutende Rolle in der Antike, wo er als Hafen für die nahe gelegene Stadt Elne diente.
Collioure wird erstmals 673 als Castrum Caucoliberi erwähnt. Ein späterer Text aus dem 9. Jahrhundert, der auf einen älteren aus dem 5. Jahrhundert zurückgreift, benutzt ebenfalls den Namen Caucholiberi. In der Folgezeit entwickelten sich daraus die Schreibweisen Cochliure, Cocliure, zeitweise in Cobliure oder Copliure, gleichzeitig in Coblliure oder Coplliure transformiert. Die catalanische Schreibweise Cotlliure wurde nicht sehr häufig benutzt. Die französische Schreibweise entwickelte sich im 19. Jahrhundert.
Der Name ist iberischer Herkunft (Keltiberer|ibero-Basken|baskisch für die einen, ibero-Ligurer|ligurisch für die anderen). Er ist zusammengesetzt aus dem Stamm kauk (tief, Bucht) und der Endung illiberi (Neustadt); diese Endung wurde ebenfalls bis zum 4. Jahrhundert für den Ort Elne verwendet.
Die Burg wurde bereits 673 erwähnt, Beweis für seine strategische und kommerzielle Bedeutung während der Merowinger|merowingischen Epoche. In diesem Jahr wurde der Ort von den Westgoten erobert. Spätere Besetzungen durch Sarazenen und Normannen folgten.
Die ursprüngliche Burg wurde 981 von den Grafen des Roussillon errichtet, danach stand der Ort unter der Herrschaft von Krone Aragonien|Aragon. Aus dieser Zeit stammt auch die heutige Burg (1173). Unter der folgenden Herrschaft der Könige von Königreich Mallorca|Mallorca wurde der quadratische Donjon auf dem Felssporn zwischen 1242 und 1280 komplett erneuert und zur königlichen Residenz umgewandelt. Der Ort blieb im mallorquinischen Reich der wichtigste Handelshafen des Roussillon. Namentlich das berühmte Tuch von Perpignan, Bettwäsche, Öl und Wein wurden exportiert, wohingegen Gewürze, orientalische Stoffe und andere exotische Produkte importiert wurden.
Die spanischen Könige Malteserburg wurde.
Folgenreich war die französische Besatzung am Ende des 15. Jahrhunderts, bei der der Ort auf Befehl König Vauban neu definiert, der einen Revolution.
Im 19. Jahrhundert erfuhr Collioure einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung aufgrund der Expansion des Fischfangs, insbesondere des Erfolgs der Anchovis aus Collioure, und des Weinbaus. Der Aufschwung setzte sich bis zum Anfang des 20. Jahrhundert fort: Nach einem Höhepunkt 1857 mit 3.846 Einwohnern fiel man 1901 auf 2.830 Einwohner zurück, was einem Verlust von 1.000 Einwohnern in 5 Jahrzehnten entsprach. Die Entwicklung von Port-Vendres glich dies zweifellos aus.
In dieser Epoche erfuhr Collioure eine tiefgreifende Änderung, die zu seiner touristischen Entwicklung beitrug: 1904 kam Henri Matisse in Begleitung von André Derain, die den Fauvismus entwickelten, hierher, um in Collioure zu malen. Andere Maler folgten, unter ihnen Georges Braque, Raoul Dufy, Foujita, Friesz, Juan Gris, Albert Marquet, Othon und Pablo Picasso.
Daraufhin stabilisierte sich die Einwohnerzahl zwischen 2.500 und 2.900 Einwohnern. In der Saison wird der Ort jedes Jahr von Zehntausenden von Touristen besucht, die das Bild der kleinen Stadt bestimmen. Einerseits stellen sie eine Belastung für die Infrastruktur und das Leben der Einheimischen dar, auf der anderen Seite schaffen und sichern sie viele Arbeitsplätze und verleihen dem Ort ein internationales Flair.
Der Chemin du Fauvisme führt zu 20 Ansichten, die von den Fauvisten auf Gemälden festgehalten und auf Reproduktionen, die sich auf Tafeln vor Ort befinden, zu sehen sind.
In Collioure befindet sich das Grab des spanischen Dichters Antonio Machado, der sich, wie viele seiner Landsleute, am Ende des Spanischen Bürgerkriegs nach Collioure flüchten konnte, wo er 22. Februar 1939 starb und beigesetzt wurde.
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Die schon erwähnte Wehrkirche Notre-Dames-des-Anges wurde zwischen 1684 und 1691 von Vauban anstelle der geschleiften Kirche der Oberstadt errichtet. Ihr düsteres Inneres birgt neun ungewöhnlich sehenswerte Altarretabel|Schnitzretabel, darunter das drei Stockwerke hohe, die ganze Apsis einnehmende des Hochaltars, das vom Katalanen Joseph Sunyer 1698 geschaffen wurde. Der merkwürdige Glockenturm erinnert nicht zufällig an einen Leuchtturm, hatte er doch tatsächlich früher diese Funktion.
Das ehemalige Inselchen Ilot St-Vicent, auf dem ein Kapellchen und ein Leuchtturm stehen, ist durch zwei kleine Strände mit der Kirche verbunden.
Das Vieux Quartier du Mouré steigt mit seinen schmalen Gassen und Treppen vom Hafen neben der Kirche aus steil an und ist mit Blumen einladend geschmückt.
In der Brasserie "Hôtel des Templiers" am Quai Amirauté befinden sich unzählige Originalkunstwerke von Künstlern, die sich in Collioure niederließen. Auch sehr berühmte Künstler wie Henri Matisse, Maurice Utrillo und Pablo Picasso kehrten in der Brasserie regelmäßig ein und hinterließen dem Wirt seinerzeit anstelle einer Bezahlung Bilder - leider sind diese Originale der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Das Château Royal ist die schon mehrfach erwähnte, von Wehrgänge und der Exerzierplatz sind ebenso zu besichtigen wie das Gefängnis aus dem 16. Jahrhundert, die Kapelle aus dem 13. Jahrhundert und das Schlafzimmer der Königin. Weblinks
Bericht von einem Ausflug nach Collioure mit vielen Fotos