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EUR 108 - 426 Le Relais Saint Michel
Das luxuriöses Hotel Le Relais Saint Michel überblickt die Bucht von Mont Saint Michel. Freuen Sie sich auf einen Panoramablick, kostenfreies WLAN u… MoreEUR 57 - 146 Le Saint Aubert
In grüner Umgebung liegt dieses Hotel am Deichdurchgang von Mont-Saint-Michel und empfängt seine Gäste in warmer und freundlicher Atmosphäre.
In … MoreEUR 116 - 366 Les Terrasses Poulard
Dieses historische Hotel liegt im Herzen von Mont-Saint-Michel und bietet einen fantastischen Blick auf die Bucht.
Dazu genießen Sie die Aussicht au… MoreEUR 63 - 137 Mercure Mont Saint Michel
Zwischen der Normandie und der Bretagne empfängt Sie das Mercure Hotel in einem baumbestandenen Park nahe der zauberhaften Bucht des Mont Saint-Miche… MoreEUR 73 - 158 Le Relais Du Roy
Das Relais du Roy liegt am Fluss Couesnon, eingebettet in die Umgebung der Bucht des Mont Saint Michel. Die Zimmer des 3-Sterne-Hotels verfügen über… MoreEUR 86 - 185 Le Mouton Blanc
Am Fuße der alten Abtei empfängt Sie das Mouton Blanc Hotel in einer historischen Umgebung aus dem 14. Jahrhundert.
Die komfortablen Zimmer des Mou… MoreEUR 47 - 93 Formule Verte
Nur 1,6 km vom Mont Saint-Michel entfernt bietet das Hotel Formule Verte komfortable Zimmer zum erschwinglichen Preis.
Die geräumigen und komfortabl… MoreEUR 60 - 106 Hôtel Vert
Hotel Vert offers pastel-coloured rooms with a private bathroom, TV and free Wi-Fi access. It is located 2 km from the Mont Saint-Michel tidal island … MoreEUR 90 - 198 Hotel De La Digue
Als Traditionshaus aus dem Jahr 1922 begrüßt Sie das Logis de France Hotel de la Digue das ganze Jahr über in einem authentischen, warmen Ambiente … MoreEUR 144 - 434 La Mère Poulard
Dieses 3-Sterne-Hotel liegt in idealer Lage im Herzen von Mont-Saint-Michel.
Hier wohnen Sie in einem schönen historischen Gebäude. Genießen Sie d… MoreEUR 130 - 260 Auberge Saint Pierre
Das Gästehaus begrüßt Sie in bezaubernder Lage direkt an der Klippe und der Hauptstraße, die zum Kloster von Mont Saint-Michel führt.
In der Aub… More | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Mont-Saint-Michel ist eine felsige Insel im Wattenmeer an der Mündung des Couesnon etwa 1 km vor der Küste der Normandie, nahe Avranches und der Grenze zur Bretagne. Die Insel ist berühmt für das auf ihr erbaute Benediktinerkloster (11. bis 16. Jahrhundert), das die nur ca. 55.000 m² (Umfang ca. 830 m) große Insel dominiert. Es ist eines der besten Beispiele für französische mittelalterliche Architektur und für eine befestigte Abtei. Mont-Saint-Michel ist auch eine Stadt (Département Manche, Region Basse-Normandie, die schon 708 gegründet wurde, im Mittelalter von Pilgern und heute vom Tourismus lebt.
Im Kloster leben und arbeiten noch heute UNESCO an.
Im 12. Jahrhundert war die Abtei Ziel großer Pilgerströme und verfügte über große Macht und Einfluss, was sich auch in der Gründung zahlreicher Tochterabteien niederschlug, so z. B. St Michael's Mount in Cornwall. Die Normandie kam zum französischen Königreich, und Philipp-August von Frankreich|Philippe Auguste, König von Frankreich, ermöglichte im 13. Jahrhundert den Ausbau des Klosters im Gotik|gotischen Stil (Das Gebäudeensemble La Merveille).
Der Niedergang begann mit dem Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg. Mont-Saint-Michel wurde von den Engländern von 1424 bis 1434 belagert, aber zu keinem Zeitpunkt eingenommen. Die Stadt wurde dennoch fast vollständig zerstört. Trotzdem zog das Kloster in der Mitte des 15. Jahrhunderts noch Pilger an. Ein besonders bemerkenswertes Phänomen sind die zahlreichen Kinderwallfahrten aus Deutschland in den Jahren um 1456 bis 1458. Allein aus der süddeutschen Reichsstadt Schwäbisch Hall zogen 1458 etwa 100 Knaben zum Mont-Saint-Michel. 1469 wurde die Abtei Sitz des neu gegründeten Ritterordens Ordre de Saint-Michel.
Zwar wurde noch 1520 der Chor im spätgotischen Stil (Flamboyant (Stilstufe)|Flamboyant) fertig gestellt, aber mit der Reformation und den anderen Umwälzungen der Neuzeit ging es weiter bergab. Zur Zeit der Französische Revolution|Französischen Revolution war das Kloster fast verlassen. Es wurde geschlossen (erst 1966 sollten die Mönche zurückkehren) und in ein Gefängnis umgewandelt, das ursprünglich für Regimegegner aus den Reihen des Klerus gedacht war. Der Berg erhielt den Namen Mont Libre, was dem Verwendungszweck zweifellos Hohn sprach. Zwischen 15 000 und 18 000 Menschen saßen hier ein, auch einige wichtige politische Häftlinge wie Raspail und Barbès, bis ab 1836 eine Bewegung um Victor Hugo sich für die Wiederherstellung des ihrer Meinung nach architektonischen Schatzes von nationalem Rang einsetzte. 1863 erfolgte die Schließung des Gefängnisses. 1874 wurde der Mont-Saint-Michel zum Denkmal (Monument historique) erklärt.
Durch den Bau des Dammes, der die natürlichen Meeresströmungen unterbricht, versandet die Bucht immer mehr. Zudem wurden jahrhundertelang Küstengebiete trockengelegt, um Ackerland zu schaffen. Durch die Kanalisierung des Flusses Couesnon wurde die Entwicklung nur noch verstärkt, so dass der Inselcharakter von Mont-St.-Michel immer mehr verloren ging.
Mit immensem Aufwand will Frankreich nun die Versandung der Bucht um die berühmte Benediktinerabtei Mont-Saint-Michel vor der Küste der Normandie stoppen. Premierminister Dominique de Villepin gab am 16. Juni 2006 den Startschuss für die auf sechs Jahre angelegten Bauarbeiten, die 164 Millionen Euro kosten sollen.
Im Zentrum der Bauarbeiten steht bis 2008 der Bau eines Gezeitendamms an der Mündung des Flusses Couesnon. Die Sperre soll bei Flut Meerwasser in den Fluss lassen, das dann bei Ebbe mit gehörigem Druck wieder abgelassen wird und wie eine Toilettenspülung Sand und Sedimente aus der Bucht tragen soll. 2012 soll der bisherige Damm, auf dem eine Straße den Mont-Saint-Michel mit dem Festland verbindet, durch eine Stelzenbrücke ersetzt werden. Auf dieser sollen Personen und Material mit Pendelzügen transportiert werden. Ebenso im Jahre 2004 wurde beschlossen, dass die inselnahen Parkplätze entfernt werden. All dies soll dazu beitragen, dass das Wasser besser aus der Bucht ablaufen kann.
Nach rund zehn Jahren soll sich der Wasserstand in der Bucht damit um rund 70 Zentimeter erhöhen und der Berg wieder eine richtige Insel werden. Während der Bauarbeiten bleibt das Monument geöffnet.
Die Gezeitenkräfte sind hoch in der Gegend um den Berg, Victor Hugo sprach sogar von Fluten „à la vitesse d'un cheval au galop“ („mit der Schnelligkeit eines Pferdes im Galopp“) - tatsächlich kommt das Wasser mit ca. 1 Meter pro Sekunde. Auch der Tidenhub liegt bei bis zu 14 Metern. Mittelalterliche Pilger gaben der hoch über dem Meer aufragenden Abtei deshalb auch den Namen „Mont-Saint-Michel au péril de la mer“ (lat. „Mons Sancti Michaeli in periculo mari“, „Mont-Saint-Michel in den Gefahren des Meeres“), sie mussten schließlich noch ihren Weg durch die bei Ebbe zurückgewichenen Fluten suchen. Auch heute ist der Weg von der Küste über das Watt wegen der schnell kommenden Flut und Treibsänden immer noch gefährlich. Von Genêts in der Normandie vorbei an der unbewohnten Felseninsel Tombelaine gibt es geführte Wattwanderung|Wattwanderungen (7 km) zum Mont-Saint-Michel.
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Bilder und Informationen
- SWR2 Wissen, Nov. 2006, von Hans-Peter Frick