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Die Pariser Innenstadt besteht aus 20 Stadtgebieten - den sogenannte Arrondissements. Diese sind von 1 bis 20 nummeriert und liegen spiralförmig im Uhrzeigersinn um das Zentrum angelegt. Ein Arrondissement besteht aus vier Untervierteln, den Quartiers.
La Défense. Im Westen der Stadt befindet sich das architektonisch spektakuläre Bürovierteln mit der für Europa ungewöhnlichen Skyline.
Rund um den Kern der Stadt befinden sich die Vorstädte (banlieue). Im Westen von Paris liegen die reichen Vorstädte (Neuilly, Boulogne, Saint Cloud, Levallois) während im Nordosten die ärmeren Immigrantenviertel liegen.
Paris besitzt zwei große :
Roissy Charles de Gaulle
Beide Flughäfen haben eine direkte Anbindung mit der RER B, also der Vorortbahn, ins Zentrum. Diese verkehrt in kurzen Intervallen und ist ein sehr schnelles und praktisches Verkehrsmittel. Die Fahrt bis zum Hauptumsteigeplatz Les Halles beträgt je nach Verbindung doch mindestens 30 Minuten. Wegen des hohen Touristenaufkommens sind die Flughäfen sehr groß, erhebliche Lauf- und Suchzeiten müssen eingeplant werden, sonst sieht man seinen Flieger nur noch von hinten. In Roissy gibt es zwei sehr weit auseinander liegende Terminals. Man sollte sich vor der Abreise bei der Fluggesellschaft über den richtigen Terminal informieren, sonst muß man eine halbe Stunde Marge einplanen.
Außerdem:
, hier starten viele Billigflieger.
Paris ist der zentrale Eisenbahnknotenpunkt Frankreich|Frankreichs. Wer die deutschen Hauptbahnhöfe gewohnt ist, wo man problemlos zwischen den Fernverkehrszügen umsteigen kann, muss in Paris umdenken. Hier enden die Züge an einem der Kopfbahnhöfe, welche jeweils die Züge in eine Richtung bündeln. Zum Umsteigen muss man mit der Metro zum andereren Bahnhof fahren. Da einige der Bahnhöfe sehr weit verzweigt sind, muß man möglicherweise lange Laufwege von 20 Minuten oder mehr einkalkulieren.
Gare du Nord: Verbindungen aus Belgien, England, Deutschland
Paris ist der Endpunkt diverser Hochgeschwindigkeitszüge, Thalys aus Belgien/Deutschland, Eurostar aus England. Viele TGV-Linien beginnen in Paris.
Die Strassen in Paris sind notorisch verstopft, obwohl die "Grands Boulevards" mit meist jeweils 3 Fahrstreifen groß angelegt wurden. Auch in Kreuzungen, auf denen sich nichts mehr bewegt, fährt der Franzose erstmal hinein, der Rest wird sich schon finden. Es empfiehlt sich daher nicht, mit dem Auto direkt in die Stadt hineinzufahren. Besser ist es, wenn man sich einen bewachten Parkplatz sucht, es sei denn, man hat einen Parkplatz beim Hotel.
Die französische Parkweise (bei einem zu kleinen Parkplatz schiebt man einfach vorne und hinten kurz an, dann geht es schon) hat sich zwar in den letzten Jahren leicht gebessert, trotzdem empfiehlt es sich bei Neuwägen, vorsichtig zu sein. Kratzer und kleine Beulen sind gerade bei lackierten Stoßstangen häufig. Und nur weil es sich um einen Porsche oder Ferrari handelt, machen die Franzosen keine Ausnahme.
Die Sehenswürdigkeiten in Paris sind über eine grosse Fläche verteilt und die Innenstadt ist chronisch mit Autos verstopft. Allerdings lassen sich viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen. Das eigene Auto lässt man besser zu Haus oder vor der Stadt. Metro und RER sind die Verkehrsmittel, mit denen es in Paris am schnellsten Voran geht.
Metro
Innerhalb von Paris kommt man mit der Metro sehr schnell voran. Es gibt 16 Linien, die häufig auch regelmäßig fahren (ca. alle 4-8 Minuten ein Zug). Außer den von 1-14 nummerierten M-Linien gibt es auch noch die Schnellbahnen RER A-E, die weiter ins Umland fahren, innerhalb von Paris aber wie die Metrobahnen benutzt werden können. Die Bahnen verkehren zwischen 5 Uhr und ca 0:30 Uhr. Tickets werden an den Stationen einzeln (1,40€) oder günstiger im 10er Pack Carnet (10,90€) verkauft. Auch Tages-, Mehrtages-, Wochen- und Monatstickets werden angeboten. Für längere Aufenthalte bietet sich die Carte Orange an (Passbild mitbringen), die mit Wochen- oder Monatsmarken bestückt werden kann. Paris ist in 8 Zonen unterteilt, wobei die Tickets in 3 Abstufungen zu erhalten sind: 1.-3. Zone, 1.-5. Zone und 1.-8. Zone. Die Zone 1-3 reicht für die Innenstadt von Paris mit allen Touristenattraktionen, die Zonen 4 und 5 reichen bis zum Schloß Versailles. Ein Fahrt zum Flughafen kostet 8€ aus der Innenstadt. Weitere Preise und Linienpläne finden sie bei .
Das für Touristen gedachte Ticket "Paris Visite" enthält zusätzlich einige wenig nützliche Gutscheine und lohnt sich wegen des hohen Preises kaum. Lieber eine 10er-Karte kaufen oder eine Carte Orange.
Wer die Metro und die anderen öffentlichen Verkehrsmittel in Paris verwenden will, ist gut beraten die Station Châtelet-Les Halles als Ausgangspunkt zu verwenden. Fast die Hälfte der Bahnen passiert diese riesige unterirdische Station zu der auch ein großes Einkaufszentrum gehört. Wenn man an der Oberfläche gekommen ist, befindet man sich mitten in Paris nur ca. 5 Gehminuten von der Seine entfernt. Auch zum Louvre oder Notre Dame sind es nur wenige Minuten zu Fuß.
Die Züge verkehren regelmässig und pünklich. Sie sind zu den Stoßzeiten (7:00 - 8:00, 16:00-18:00)), wenn viele Pendler aus den Vororten unterwegs sind, etwas voll aber man findet eigentlich immer zumindest einen Stehplatz. Die Züge werden regelmässig kontrolliert und sind auch recht sauber. Übrigens sind Züge als auch die unterirdischen Stationen ungewohnt warm.
Taxi
In Paris ein Taxi zu finden ist nicht so schwer (Außer am Wochenende, dann kann es mitunter über eine Stunde dauern, bis man ein freies Taxi findet!). Man sollte auf die Beleuchtung des Taxi-Schildes achten. Ein weißes Leuchten bedeutet, dass das Taxi frei ist, während ein gelbliches bedeutet, dass es besetzt ist. In Frankreich ist es normal, dass vorne außer dem Fahrer niemand sitzt (Außnahmen für Vier-Personen Fahren sind trotzdem möglich). Zu den Preisen muss ich sagen, dass statistisch gesehen die Taxipreise in Paris verglichen mit den anderen (Alten) EU-Hauptstädten die zweit billigsten sind. Somit kann man schon für wenig Geld nachts die ganze Stadt durchqueren. Trotzdem ist es halt so, wie in anderen Städten auch, dass die Taxifahrer die ahnungslosen Touristen versuchen zu betrügen und höhere Preise als normal verlangen. Es hilft (sofern man französisch spricht oder der Taxifahrer der englischen Sprache mächtig ist) sich mit dem Taxifahrer zu unterhalten. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass dieser keinen überzogenen Tarif einstellt.
Bus
Das Bussystem in Paris ist sehr gut organisiert. Neben zahlreichen Linien, die quer durch die Stadt in kurzen Intervallen unterwegs sind, gibt es auch den sogenannten "Noctambus/Noctilien", ein Nachtlinienverkehr, der zu bestimmten Zeiten die ganze Nacht durchgehend auf vorgegebenen Strecken, die jenen des Tages ähneln, fährt. Informationen und Fahrpläne findest du unter .
Fußgänger
Ulrich Wickerts berühmte Reportage, wie man in Paris über eine belebte Straße kommt, ist mittlerweile ein Vierteljahrhundert alt, hat aber bis heute Gültigkeit. Der französische Autofahrer entscheidet über die Vorfahrt gegenüber Fußgängern durch ein Kriterium: Wenn der Fußgänger beim Überqueren der Straße todesverachtend weder nach links noch nach rechts schaut, hält der Autofahrer an. Achtet der Fußgänger hingegen auf den Verkehr, braucht es ja der Autofahrer nicht mehr, sagt sich der Franzose. Wenn Sie also mitten auf der Straße die Nerven verlieren und plötzlich nach den Autos sehen: Viel Glück!
Viele Sehenswürdigkeiten schließen bereits um 17 Uhr und der letzte Einlaß ist entsprechend früher. Der Tag sollte also gut geplant und früh begonnen werden. Die Räumung durch Sicherheitspersonal kann bei entlegenen Abteilungen und oberen Etagen bereits eine Stunde vor Schließung beginnen. Dinge, die einem wichtig sind, sollte man daher nicht bis zuletzt aufschieben. Museen und historische Orte werden in Frankreich gerne und oft umgebaut, auch wegen der alten Bausubstanz. Ein Blick ins Internet ist also kurz vor der Reise hilfreich, wenn man nicht vor verschlossenen Türen stehen will.
Da an vielen Attraktionen Besucher durchsucht werden (erheblich strenger und an wesentlich mehr Orten als z.B. im Kriegsteilnehmerland England), muß mit langen Schlangen gerechnet werden. Und wenn man einen Begriff aus der französischen Sprache mit nach Hause nimmt, dann ist es nicht Merci oder Baguette, Merde oder Metro, es ist "No flash" (kein Blitzlicht). Macht diese ständige Ermahnung von Sicherheitsleuten bei Gemälden wegen der verblassenden Farben noch Sinn, zweifelt man bei Kristallen, Steinstatuen, Tiermodellen aus billigem Plastik oder erläuternden Texttafeln durchaus am Verstand der Franzosen.
Türme
Eiffelturm (La Tour Eiffel) ist eines der Wahrzeichen von Paris. Erbaut wurde er von Alexandre Gustave Eiffel 1889 zur damaligen Weltaustellung. Eigentlich sollte er damals wieder abgerissen werden, heute ist daran jedoch gar nicht mehr zu denken. Jährlich wird er im Durchschnitt von 3 Millionen Besuchern besucht. Auf dem Turm befinden sich drei Aussichtsplattformen in 57, 115 und 274 Meter Höhe. Metro: Bir-Hakeim, Trocadero, Ecole Militaire oder Champs de Mars/Tour Eiffel. Eintritt: Mit Aufzug: 1. Plattform 4,10€, 2. Plattform 7,50€, 3. Plattform 10,70€. Zu Fuß: 3,80€. Öffnungszeiten: 9:00-24:00, Aufzug 9:30-23:00.
Kirchen
Notre Dame - die Kirche auf der Ile de la Cité ist eines der Wahrzeichen von Paris und zieht zu jeder Zeit im Jahr viele Besuchern an. Der Grundstein wurde 1163 von Papst Alexander dem III. gelegt und in den folgenden 170 Jahren wurde der gotische Prachtbau errichtet. Beeindruckend sind die Ausmaße des Hauptschiffes und die mittelalterlichen Fensterrosetten in den Querschiffen. Es ist möglich die Türme zu besteigen. Metro: Cité. Öffnungszeiten: tägl. 8-19 Uhr. Eintritt in die Kirche ist kostenlos. Die Besichtigung der Türme kostet hingegen 7,50 Euro
Museen
Eine besondere Einrichtung in Frankreich, ähnlich wie in Grossbritannien, ist die Möglichkeit, alle staatlichen Museen (die der Stadt Paris gehörenden Museen sind generell gratis) am jeweils 1. Sonntag des Monats gratis besuchen zu können. Lange Warteschlangen inklusive. Auch Minderjährige haben oft freien Entritt. Viele Museen haben Montags oder Dienstags geschlossen, die anderen sind entsprechend voller.
Louvre - Das bekannteste und größte Museum der Welt mit den Attraktionen Mona Lisa, Venus von Milo und Nike von Samothrake. Allerdings wirkt die Sammlung in ihrer Gesamtheit etwas wie aus den Kolonien zusammengeplündert. Der deutsche Audioguide ist auf magere 350 Kunstwerke begrenzt. Die Sicherheitsmaßnahmen sind erheblich und wer sich wundert, dass er er von Sicherheitsbeamten angeschrien wird, die einen vom anderen Ende des Saals noch gar nicht sehen können, sollte an die Erfindungen Videokamera und Funkgerät denken. Um zu wissen, was im Louvre alles streng verboten ist, sieht man am besten im Duden unter "Verben" nach. Jeden Freitag ist der Eintritt im Louvre nach 18 Uhr für alle unter 26 frei. Es muß lediglich der Personalausweis vorgezeigt werden. Im Louvre kann man mehrere Tage verbringen.
Straßen und Plätze
Champs Elysees, Prachtstrasse. Hat leider ihre beste Zeit hinter sich. Heute gibt es dort vor allem teure Restaurants, Burgerläden (McDonalds) für Touristen und einige Geschäfte. Troztdem hat die Straße immer noch ihren Charme. Noch ein Tipp, wenn man sich über die Champs Elysees dem Arc de Triomphe nähert ist auf der rechten Seite der Straße eine Unterführung welche einen unter dem Kreisverkehr hindurch direkt zum Arc de Triomphe bringt. Der Fußmarsch vom Louvre über die Champs Elysees hinauf bis zum Arc de Triomphe dauert je nach Tempo ca. 30 - 45 Minuten.
Parks
Jardin des Tuileries, großer Park zwischen dem Louvre und dem Place de la Concorde
Das größte Kaufhaus Les Galeries Lafayette (Metro: Opera) ist wegen einer pompösen Kuppel, die an eine Kathedrale erinnert, einen Besuch wert. Das Sortiment ist stark auf Damenwünsche ausgerichtet: Parfum, Mode und Accessoires.
Ansonsten ist Frankreich ein Land der kleinen Läden. Dementsprechend sind die Preise. Und leider auch manchmal die hygienischen Verhältnisse. Supermärkte sind in Paris selten und befinden sich fast immer in Nebenstraßen abseits der Boulevards. Wenn man mal einen gefunden hat, sollte man ihn sich besser merken.
An den Lebensmitteln merkt man den Unterschied zu Deutschland deutlich: Wenn man die richtigen Adressen kennt, stellt man fest, daß Lebensmittel dieser erstklassigen Güte einfach nicht nach Deutschland geliefert werden. Selbst wenn man in Feinkost- oder Bioläden geht und viel Geld ausgibt, es gibt diese Qualität in Deutschland einfach nicht. Dabei haben Franzosen sicher nicht mehr Geld als Deutsche.
Öffnungszeiten der meisten Läden:
Montag-Samstag: 10:00-19:00 Uhr
Flohmarkt
Der grösste Pariser Flohmarkt ist jener in St. Ouen (Metro Linie 4, Porte de Clignancourt). Er ist in zwei Teile aufgeteilt und besteht einerseits aus einem Strassenmarkt für mehr oder weniger echte Markenartikel, sowie Souvenirs und Kitsch, andererseits erstreckt sich ein Antiquitätenparadies über mehrere km², das keine Wünsche offen lässt.
Bücher
Der Buchladen im Centre Pompidou bietet neben Werken zu moderner Kunst auch Reiseführer, z.B. den Reise- und Einkaufsführer "Paris Pas Cher" und ein umfangreiches Angebot an Postkarten.
Viele kleine und charmante Buchläden befinden sich am Fuße der Sacre-Coeur in Montmatre, vor allem in Nähe der Metro-Station Abbesses
Märkte
Am Place de la Bastille (Metro: Bastille) gibt es einen lohnenden Markt mit einigen guten Lebensmittelhändlern.
Schokolade
In Paris gibt es einige hervorragende Chocolatiers, die ihre Schokolade noch selbst herstellen. Und wenn es noch so teuer ist: Le Maison du Chocolat dürfte beim Rennen um die besten Pralinen der Welt kaum zu schlagen sein. Wenn man sie genossen hat, ist man für den "Müll" von Lindt regelrecht versaut. Tipp: Auch wenn die deutlich billigere Tafelschokolade (4,50 Euro/100gr.) als Kompromiß lockt, sollte man lieber die Pralinen wählen. Man darf sie probieren, ich empfehle die Sorte Caramel.
Käse
Entweder ißt man in Paris irgendwann mal einen Käse oder man war eben doch nicht in Frankreich. Die mitunter sehr aromatischen und stark riechenden Sorten sind vielleicht nicht jedermans Geschmack, aber probiert haben sollte man sie doch.
Aufgrund der kolonialen Vergangenheit gibt es auch zahlreiche arabische oder afrikanische Einflüsse. Für ca. 10 Euro bekommt man einen Couscous. Im Marais nahe dem Place de la Bastille gibt es auch ein kleines jüdisches Viertel.
Allgemein muß man sagen, dass man bei der Hygiene Abstriche machen muß. Man sollte die Gaststätten mit offenen Augen betrachten und auswählen (oder auch abwählen).
FastFood-Restaurants sind etwas seltener als in anderen Weltstädten, es gibt in erster Linie McDonalds und QuickBurger. BurgerKing und Pizza-Hut gibt es kaum. Die Sandwich-Kette Subway setzt sich erst ganz langsam durch. Nicht überrascht sein: die Burgerrezepturen bei McDonalds unterscheiden sich von denen in Deutschland.
Paris ist bekannterweise ein teures Pflaster. Dies gilt insbesondere für das Bier am Abend. Ein paar Beispiele: Bier (0,5 "une Pinte") in einer normalen Kneipe: ca. 7 Euro, Eintritt in eine Disko mit "conso" (Freigetränk) ca. 15-20 Euro. Jedoch kann man in den meisten Kneipen eine gute Flasche Wein schon für 12 Euro bekommen. Schade ist in Paris, dass um halb zwei alle Kneipen schließen und - will man den Abend noch nicht beenden - man in einen Club ausweichen muss.
Geheimtipps:
Um sich eine Überblick über die Musikszene von Paris zu machen, lohnt sich außerdem der Blick in das Magazin "Lylo", das unentgeltlich in Touristenbüros erhältlich ist. Nach Tagen und Stadtteilen sortiert, werden hier alle Events aufgelistet. Weitere Informationen wie Eintrittspreise, Stilrichtung und einen Übersicht von Bars und Diskotheken machen Lylo zur perfekten Basis für die Abendplanung.
Wer einen Film sehen möchte, muß nicht unbedingt französisch sprechen. In Frankreich werden oft untertitelte Originalversionen gezeigt. Vorausgesetzt, es sind noch Kinos frei für Hollywoodfilme bei all den französischen Filmen.
Hotels sind in Paris, je nach Nähe zum Zentrum, relativ teuer. Empfehlenswert sind Hotels in Zentrumsnähe (Beispiel: 13., 14., 15. Arr.) mit Metroanschluß. Ein 2-Sterne-Hotel, das diese Sterne auch verdient hat, kostet pro Einzelzimmer etwa 80 Euro, alles was darunter liegt, hat üblicherweise einen Haken.
In Frankreich gibt es mehrere >Schulen< die Vorschule ist von 2-5 Jahren.
An Touristenorten warten afrikanische Einwanderer, die gerne mit den Damen flirten (die das genießen und sich davon auch nicht vom danebenstehenden Freund/Mann abhalten lassen), ihnen ein Stück Garn um den Arm binden und etwas von "Glück bringen" und "Hakuna Matata" reden und anschließend von den verdutzten Männern 10 Euro verlangen.
Leider sind Franzosen für ihre fehlenden Fremdsprachen-Kenntnisse bekannt. Franzosen sind sehr stolz auf ihre Art und Sprache. Obwohl die meisten (zumindest etwas) englisch sprechen, werden diese vielleicht sagen, dass sie es nicht können. In Paris ist dies jedoch seltener der Fall, da hier die meisten Menschen Touristen sind und somit wie in vielen Touristen-Gebieten sehr gut englisch gesprochen wird. Somit sollte es fast keine Probleme geben sich zu verständigen, solange man sich bei den bekannten Sehenswürdigkeiten aufhält.
Wenn man als Besucher auf das Budget achten muß, empfiehlt sich außerdem die Anschaffung des Einkaufsführers "Paris Pas Cher". Hier werden nach verschiedenen Kategorien die günstigsten Anbieter in Paris nach Kategorien sortiert. Beiträge gibt es u.a. zu den Themen "Restaurants", "Bars", "Hotels", aber auch "Kleidung" und "Unterhaltungselektronik". Der Guide kostet 16€ und erscheint jährlich. Er ist leider nur in französischer Sprache erhältlich.
Toiletten: Die alten französischen Stehtoiletten wird man in Paris kaum noch finden, die Kloschüssel hat in den letzten 20 Jahren auch hier Einzug gehalten. An zahlreichen Stellen findet man mittlerweile öffentliche Toilettenhäuschen, deren Bedienung sich nicht immer sofort erschließt. Öffentlichen Toiletten fehlt oft Papier und Seife, hier sollte man einen Notvorrat dabei haben. Und in Restaurants sollte man sich überlegen, ob man dort essen möchte.
Internetcafès sind seltener als in vergleichbaren Großstädten, auf etwas Suchen muß man sich einstellen. Briefmarken bekommt man nicht nur auf dem Postamt, sondern auch in kleinen Läden mit dem Zeichen Tabac.
Immer einen (Tages-)Besuch wert ist das Schloß Versailles, etwas außerhalb der Stadt. 50 km im Süden liegt Fontainbleau mit dem bekannten Schloß.
Wenn man auf solche Unterhaltung steht: Eurodisney (Disneyland Ressort Paris) liegt eine halbe Zugstunde von Paris entfernt. Bei mehreren Personen kann es allerdings ein sehr teurer Tag werden. Verblüffend ist das Schlangenmanagement: Vor der jeweiligen Attraktion steht eine nicht allzu lange Schlange, wo man sich gerne anstellt. Kommt man ins Gebäude hinein, sieht man um eine Gangbiegung weitere 10 Meter Schlange, die man dann auch noch aushält. Nur hinter der nächsten Biegung sind wieder einige Meter Schlange und ein halbes Dutzend Biegungen später verflucht man den Moment, an dem man sich angestellt hat. Faustregel: Wenn Leute schon draußen stehen, ist die Schlange lang.
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1. Arrondissement (1er): Louvre Museum, Jardin des Tuileries, Place Vendôme, Les Halles und Palais Royal.
2. Arrondissement (2e): Bourse (Pariser Börse), Bibliothèque Nationale (Nationalbibliothek).
3. Arrondissement (3e): Archives Nationales, Musée Carnavalet, Conservatoire des Arts et Métiers.
4. Arrondissement (4e): Notre-Dame Kathedrale, Hôtel de Ville (Rathaus), Beaubourg, le Marais (Künstlerviertel, früher Judenviertel)
5. Arrondissement (5e): Jardin des Plantes, Quartier Latin, Universités, La Sorbonne, Le Panthéon
6. Arrondissement (6e): Jardin du Luxembourg, Saint-Germain des Prés
7. Arrondissement (7e): Tour Eiffel, Les Invalides, Musée d'Orsay
8. Arrondissement (8e): Champs-Elysées, Palais de l'Elysée, la Madeleine
9. Arrondissement (9e): Opéra Garnier, Grands Magasins
10. Arrondissement (10e): Canal Saint-Martin, Gare du Nord, Gare de l'Est
11. Arrondissement (11e): Bars und Restaurants an der Rue Oberkampf, Bastille, Nation, Neue Jüdische Viertel
12. Arrondissement (12e): Opéra Bastille, Bercy Park and Village, Promenade plantée, Quartier d'Aligre, Gare de Lyon, Bois de Vincennes
13. Arrondissement (13e): Chinesisches Viertel, Place d'Italie, La Butte aux Cailles, Bibliothèque Nationale de France (BNF)
14. Arrondissement (14e): Denfert-Rochereau, Parc Montsouris
15. Arrondissement (15e): Montparnasse Tower, Gare Montparnasse
16. Arrondissement (16e): Palais de Chaillot, Musée de l'Homme, Bois de Boulogne
17. Arrondissement (17e): Palais des Congrès, Place de Clichy
18. Arrondissement (18e). Montmartre, Pigalle, Barbès
19. Arrondissement (19e): Museum der Wissenschaft und Industrie, Parc de la Villette, Bassin de la Villette, Parc des Buttes Chaumont
20. Arrondissement (20e): Friedhof Père Lachaise Hintergrund
Anreise
Flugzeug
Orly Bahn
Gare de l'Est: Ostfrankreich, Süddeutschland, Schweiz
Gare Montparnasse: Nordfrankreich, Richtung Nantes
Gare Lyon: Südfrankreich Bus
Mit EUROLINES kommt man halbwegs günstig nach Paris http://www.eurolines.com Auto
Die Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig, die Preise relativ hoch, was sich aber andererseits auch in einer guten Fahrbahnqualität sowie mäßigen Verkehrsverhältnissen zeigt. Schiff
Mobilität
Sehenswürdigkeiten
Tour Montparnasse - ein 209 Meter hoher Wolkenkratzer der weithin sichtbar den Stadtteil Montparnasse überragt. In der 56. Etage in 196 Meter Höhe befinden sich eine Aussichtsplattform mit Restaurant und Bar mit hervorragenden Blick über Paris. Von hier ist es möglich über eine Treppe auf eine offene Dachterasse zu gelangen. ''Metro: Montparnasse - Bienvenue. Öffnungszeiten: im Sommer 9:30-23:30, im Winter 9:30-22:30. Tel. 01 45 38 52 56. .
Pantheon - die Front der zwischen 1764 und 1790 errichteten Kirche erinnert an einen griechischen Tempel und folgte einer Mode jener Zeit. Überragt wird die Kirche von einer mächtigen Kuppel. Das Pantheon dient auch als letzte Ruhestätte berühmter Persönlichkeiten - u.a. Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau und Emile Zola. Metro: Cardinal Lemoine, Jussieu. Eintritt: 8€.
Sacre Coeur liegt auf dem Hügel Montmatres und von ihren Treppen hat man einen schönen Blick über Paris. Die Kirche wurde zwischen 1875 und 1914 errichtet und ist dem Heiligen Herze Jesus geweiht. Im Inneren beeindruckt ein riesiges Mosaik von Jesus Christus. Metro: Anvers. Kein Eintritt. Wenn man sich schon die Mühe macht Sacre Coeur zu besuchen und den Hügel hinaufsteigt, sollte man auf alle Fälle dem Künstlerviertel daneben einen Besuch abstatten. Dort kann man nicht nur nett essen gehen und die verschiedensten Bilder von Künstlern und in Läden kaufen, es ist auch ein sehr hübsches Viertel mit buntem Treiben auf der Strasse.
Saint-Chapelle ist ein Juwel der Hochgotik. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert duch König Louis IX erbaut um Reliquien von Jesus Kreuz und die Dornenkrone aufzunehmen. Die Kirche besteht aus zwei Stockwerken. Das obere Stockwerk beeindruckt durch riesige bunte Glasfenster, die den ganzen Raum praktisch umgeben. Metro: Cité
Saint-Denis ist die letzte Ruhestätte französischer Könige seit dem 7. Jahrhundert. Insgesamt befinden sich über 70 aufwendig gestaltete Grabstätten in der Kirche (u.a. Katharina di Medici, Louis XVI). 1144 wurde die Kirche zu einem Meisterwerk der Gotik umgestaltet. Metro: Basilique de Saint-Denis. Eintritt unter 18 Jahren frei. Öffnungszeiten: Apr-Sep: Mo-Sa 10:00-18:15, So 12:00-18:15. Okt-Mär: Mo-Sa 10:00-17:15, So 12:00-18:15.
Musée d'Orsay - Herausragendes Museum über alle Kunstrichtungen des Zeitraums zwischen 1850 und 1900. Eine dermaßen komplette Dokumention einer Epoche findet auf dieser Welt kaum ein zweites Mal. Einige der bekanntesten Werke von van Gogh, Rodin und den zahlreichen französischen Impressionisten von Weltgeltung dieser Zeit sind hier aus nächster Nähe zu besichtigen. Der Bau war ein Bahnhof für eine Weltausstellung in den 30er Jahren und ist selbst sehenswert. Der deutsche Audioguide ist sehr gut und eine sehr lohnende Investition. Auch die Sicherheitsmaßnahmen sind etwas entspannter, so dass das Musée d'Orsay verglichen mit dem Louvre den höheren Spaßfaktor hat und eigentlich das bessere Museum ist. Angemessene Dauer: ein Tag.
Musée Picasso
Centre Pompidou - an der Architektur des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst scheiden sich die Geister. Der Prestigebau aus Glas wird durch Röhren umgeben in denen Rolltreppen verlaufen. Alles was notwendig zur Versorgung des Gebäudes (Rolltreppen, Wasser, etc.) ist, ist an der Aussenfassade untergebracht. Innen können dadurch Wände beliebig verschoben werden. Im Inneren finden sich Kunst von 1905 bis heute, z. B. Werke von Matisse, Picasso, Dalí, Kandinsky und Warhol. Daneben beherbergt der Bau verschiedene Bibliotheken und ein Zentrum für Industriedesign. ''Metro: Bambuteau/Hôtel de Ville. Eintritt 10€, für alle unter 26 8€, Öffnungszeiten: Tägl 11:00-21:00, Do 11-23:00, Di geschlossen.
Musée Rodin
Musée de Cluny (offizieller Name Musée National du Moyen Age) beherbergt eine einzigartige Sammlung von mittelalterlicher Kunst. Das Gebäude ist ein mittelalterlicher Palais, der auf den Ruinen einer römischen Thermenanlage von 200 erbaut wurde, ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Metro: Cluny, St. Michel, Odéon.
Musée Carnavalet (Museum der Stadt Paris) ist ein sehr interessantes Museum mit vielen Ausstellungsstücken, die einem die Geschichte und Entwicklung von Paris näherbringen. Ganzjährig kostenloser Eintritt. Metro St. Paul, Linie 1
Musée Baccarat Museum oder besser 2 Ausstellungsräume in Wohnzimmergröße des Glasherstellers. Abgesehen von 3 oder 4 wirklich beeindruckenden Kron- und Stehleuchtern gibt es einige Vitrinen mit weit weniger beeindruckenden Gläsern und Vasen. Wenn man sich alles genau ansieht, braucht man etwa 20 Minuten und berappt dafür 7 Euro.
Place de la Concorde, sehenswerter Platz mit großen Brunnen im Herzen von Paris. Hier stand die berühmte Guillotine, die Ludwig XVI. und Marie-Antoinette und andere bekannte Leute einen Kopf kürzer machte.
Place Charles de Gaulle, sehenswerter Platz, auf dem der Arc de Triomphe steht. Man kann auch auf den Arc de Triomphe hinauf. Der Eintritt kostet 6€. Durch eine schmale Wendeltreppe geht es dann hinauf (man braucht ein wenig Kondition. Einer älteren oder kranken Person sollte man davon abraten. Es ist stickig und so eng, dass man nur schwer anhalten kann um etwas auszuruhen ohne den ganzen Verkehr zum Erliegen zu bringen) in das oberste Geschoss direkt unter dem Dach. Dort befindet sich ein kleines Museeum zur Geschichte des Arc de Triomphe. Dann kann man durch eine weitere Enge Treppe auf das Dach des Arc de Triomphe und at einen wunderbaren Ausblick über die Champs Elysees aber auch zum Eiffelturm.
Place du Tertre
Place Vendôme
Place des Victoires
Place des Vosges - wunderschöner Platz im Marais der durch seine gleichmäßige Bebauung von 1612 besticht. Rund um das grüne Zentrum verlaufen Arkaden in denen sich kleine Geschäfte, Gallerien und Restaurants (insbesondere das sehr teure Ambroisie) befinden, bei schlechtem Wetter allerdings auch schon mal einen Clochard. Metro: Bastille.
Place de la Bastille Die eigentliche Bastille, deren Erstürmung den Beginn der Revolution markierte, wurde noch am gleichen Tag abgerissen. Allerdings findet man in einer der Nebenstraßen am Rand des Platzes die Umrisse des Gefängnisses im Strassenpflaster.
Jardin du Luxembourg - der Park liegt im Quartier Luxembourg und grenzt an den Palais du Luxemborg. Die Gartenanlage ist die grüne Lunge des Viertels. Sein großer oktogonaler Teich ist im Sommer oft durch Heerscharen von Spielzeugbooten befahren. Metro: Luxembourg (RER), Notre-Dame-des-Champs oder Odéon.
Jardin des Plantes
Champ de Mars
Parc Monceau
Jardins du Trocadéro Aktivitäten
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Paris ist eine der bekanntesten Shopping-Städte auf diesem Planeten, alle Weltmarken sind hier vertreten. Es gilt: "Kein Luxus ist zu viel, kein Preis ist zu hoch." Viele dieser Luxusmarken finden sich weniger am Champs Elysèes, sondern an der davon abzweigenden Avenue Montaigne, die auch einen kurzen Spaziergang wert ist.
Sonntag: kleine Lebensmittelläden haben häufig auch sonntags geöffnet, dafür am Montag geschlossen. Man sollte sich also rechtzeitig eindecken. Küche
Ein Herr Restaurant eröffnete noch vor der Revolution eine Suppenküche in Paris. Nachdem ihre adligen Herren einen Kopf kürzer gemacht wurden, waren viele Spitzenköche gezwungen, ihr eigenes Restaurant zu eröffnen. Bis heute gilt Paris als die Heimat der Spitzengastronomie. Die Preise pro Mahlzeit/Person können jenseits der 200 Euro liegen. Allerdings sollte man sich vorher informieren, nicht jedes superteure Restaurant ist diesen Preis wert. Ausgehen
Um ein paar Tipps zu geben:
# "Le Tryptike" ein für Paris relativ alternativer Club der lediglich 5-10 Euro Eintritt verlangt und manchmal sogar freien Eintritt hat.Im 2. arr., rue Montmartre
# Das "batofar", Club, ein stillgelegtes Feuerwehrschiff, in dem so ziemlich alles läuft von Reggae bis Techno. Im 13. arr., gegenüber der BNF Francois Mitterrand, direkt in der Seine.
Hier einige günstige Bars, die vor allem von einheimischen Studenten frequentiert werden:
# Bistrot des Artistes, rue des Anglais, Metro Place St. Michel, alternative Bar mit Vernissage und manchmal auch Live-Musik
# Le Hide-Out, rue du pot de fer (quartier Latin), Metro Place Monge, in der Happy Hour kostet ein Bier (0,5l) nur die Hälfte
# Le cafe Tribal, cours des petits ecuries, Metro Chateau d'Eau, Geheimtipp: Wer Mi-Sa um 21 Uhr ein Getränk bestellt, bekommt ein Couscous oder Moules frites (Muscheln mit Pommes Frites) gratis! Dazu noch äußerst günstige Getränkepreise. Unterkunft
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Die Mieten im Zentrum sind exorbitant hoch, Durchschnittswohnungen kosten 2.000-3.000 Euro. Nicht umsonst haben sich für ärmere Bevölkerungsteile die Vorstädte entwickelt. Sicherheit
Alles in allem kann man sagen, dass die Innenstadt von Paris sicher ist. Auch die Rotlicht-Gegenden können fast problemlos nachts durchlaufen werden. Man sollte jedoch die üblichen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Taschendiebe sind natürlich allgegenwärtig. Außerdem ist es zu empfehlen, einige Vorstädte (frz.: Banlieues) im Norden und Süden zu meiden, da diese soziale Brennpunkte sind. Gesund bleiben
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