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EUR 70 - 140 Village Gaulois
Das Village Gaulois befindet sich in Marre und liegt nur 12 km von Verdun entfernt. Das Hotel bietet private Parkplätze und leichten Zugang zu den Sc… MoreEUR 45 - 85 Hotel Du Tigre
Das Hotel liegt in Verdun in ruhiger und grüner Umgebung nur wenige Minuten entfernt von der Autobahn A4 und dem TGV-Bahnhof Meuse. Nur einen Steinwu… MoreEUR 70 - 215 Hostellerie Du Coq Hardi
Im Herzen von Verdun erwartet Sie das Le Coq Hardi am Ufer der Maas und gegenüber dem Japiot Park. Freuen Sie sich hier auf 35 Zimmer und Suiten mit … MoreEUR 49 - 49 Etap Hotel Verdun
Das moderne Etap Hotel liegt 2,5 km vom Stadtzentrum Verduns entfernt. Es bietet klimatisierte Zimmer mit eigenem Bad, Aufzug, Kabel-TV und kostenfrei… More | ||||||||||||||||||||||||
Verdun, römisch: Virodunum ist seit dem 4. Jahrhundert Bischofssitz. Im Jahr 843 wurde durch den Vertrag von Verdun die Teilung des Frankenreichs beschlossen. Im frühen und auch noch im hohen Mittelalter war Verdun eine blühende Fernhandelsstadt, der Reichtum seiner Kaufmann|Kaufleute war sprichwörtlich. Im frühen 11. Jahrhundert erlebte die Stadt einen außerordentlichen wirtschaftlichen Aufschwung. In dieser Zeit wurde Nikolaus von Verdun geboren, einer der berühmtesten Goldschmiede des Mittelalters. Spätestens im 13. Jahrhundert setzte ihr Niedergang an. Die Kloster|Klöster und Stift (Kirche)|Stifte, einst Motor der Urbanisierung, waren nunmehr zu Kräften des Beharrens geworden.
Verdun gehörte zu Lothringen und somit seit 925 zum Ostfrankenreich, aus dem das Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heilige Römische Reich Deutscher Nation hervorging. Als Freie Reichsstadt fiel es aber 1552 durch den Vertrag von Chambord als Protektorat und 1648, durch den Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden, endgültig an Frankreich. Liest man den Vertrag von Chambord, so waren die Bewohner von Verdun „nicht deutscher Sprache” und die Stadt wurde von den in Opposition zum Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaiser stehenden protestantischen Fürsten dem französischen König überlassen, um dessen Unterstützung im Kampf gegen den Kaiser zu erhalten.
Im Frieden von Frankfurt, wurde auf französischer Seite entlang der neuen Grenze durch Serre de Riviere ein Festungsstreifen errichtet. Diese Barriere de Fer genannte Festungslinie war zunächst nur ein Festungsgürtel um Paris, wurde jedoch in den 1870/80er Jahren bedeutend ausgebaut. Da Verdun an einer der Hauptstraßen nach Paris liegt, wurde auch diese verhältnismäßig kleine Stadt sehr stark befestigt. Die Festungsanlagen auf den Anhöhen um Verdun wurden dann nochmals um die Jahrhundertwende modernisiert und ausgebaut. Als sich das europäische Wettrüsten im Vorfeld des ersten Weltkrieges weiter zuspitzte, wurden die Anlagen abermals modernisiert, teilweise gänzlich umgebaut und auch neue Verteidigungslinien mit Ouvrage|Ouvrages angelegt. In der letzten Ausbaustufe war Verdun dann von 39 mehr oder weniger großen Forts und Ouvrages umgeben, die durch ein dichtes Netz von Infanteriebunkern, Artilleriestellungen und MG-Posten (u.a. Casematte Pamard) verwoben und verbunden waren. Die Stadt und ihre Festungsringe erlangten im Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg traurige Berühmtheit, als im Kampf um die Anhöhen der Stadt die blutigste Schlacht an der Deutsche Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront (neben der Schlacht an der Somme) zwischen Franzosen und Deutschen begann.
Die strategische Vorteile. Sie kostete aber etwa 170.000 französischen und 150.000 deutschen Soldaten das Leben, Hunderttausende wurden Veteran|verwundet. Verdun wurde zum Sinnbild der Schrecken des modernen Krieges, in dem Menschen nur mehr als Material angesehen und sinnlos geopfert werden.
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