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EUR 25 - 300

Voulamandis House

Kalvokoressi 117, 82100 ChíosEUR 25 - 300

Gästebewertung: N/A
The Genovese mansion of Voulamandis House is located in a 12-acre farm with orange and mandarin trees in Kampos. It offers free wireless internet and … More
EUR 61 - 210

Chios Chandris

Prokymea, 82100 ChíosEUR 61 - 210

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Chios Chandris befindet sich in Chios. Die stilvoll eingerichteten Zimmer, Studios und Suiten sind komfortabel und ruhig. Die Mehrzahl verf… More
 

Chios: Guide


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Chios () ist eine Griechenland|griechische Insel. Sie bedeckt eine Fläche von 842 km² und hat 50.000 Einwohner (2000).

Lage

Chios liegt in der Ägäis vor der Türkei|türkischen Küste und gehört zu den Ostägäische Inseln|ostägäischen Inseln. Chios ist die fünftgrößte Insel Griechenlands; ihre Küstenlänge beträgt 213 km.

Orte auf der Insel

Chios-Stadt oder griechisch nur Chora (Χώρα) ist der Hauptort der Insel. Chios-Stadt hat etwa 27.000 Einwohner (2000).
Weitere Orte sind Vrontádos (Βροντάδος), Kardámyla (Καρδάμυλα), Lagáda (Λαγκάδα), Volissós (Βολισσός), Thymianá (Θυμιανά), Nénita (Νένητα) sowie die Mastixdörfer ("Mastichochoria") Mestá (Μεστά), Pyrgí (Πυργί) und Olýmpi (Ολύμποι). Wichtige Fremdenverkehrsorte mit entsprechender Infrastruktur sind Karfás (Καρφάς), Agia Ermióni (Άγια Ερμιόνη), Kómi (Κώμη) und Emporió (Εμπορειό).
Zur Verwaltungseinheit Chios zählen auch die kleine nordöstlich gelegene Inselgruppe Inoússes (Οινούσσες)und die nordwestlich liegenden Inseln Psará (Ψαρά) und Antípsara (Αντίψαρα)(18 sm).

Geographie

Chios ist recht gebirgig. Der höchste Berg der Insel ist der Pelineo. Er liegt im Norden der Insel und ist 1.297 m hoch.

Geschichte

Die Insel Chios ist seit fünf Jahrtausenden bewohnt. Archäologische Funde in den Höhlen von Agios Gala wurden auf 3000 v. Chr. datiert. Nahe der Stadt Emborio gab es Funde aus der Zeit 2.600–2.000 v. Chr. Der erste überlieferte König von Chios wurde Amphialos oder Amphiklos genannt. Er wurde von einem Orakel nach Chios geschickt. Später besiedelten die Ionier aus Kleinasien die Insel. Um 700 v. Chr. wurde Chios Seemacht und Zentrum der Kultur und des Handels. Dies war eine Blütezeit für die Insel deren Bewohner zu den reichsten im ägäischen Meer gehörten. Der Wohlstand der Insel fand ein abruptes Ende durch die Ausdehnung des Perserreich|persischen Reiches, das Chios um 512 v. Chr. eroberte. Nachdem die Perser in den Schlachten von Schlacht von Salamis|Salamis und Schlacht von Plataeae|Platäa besiegt worden waren, vertrieb man auch den persischen Statthalter von Chios. Die Insel erlebte in der Zeit des Attischer Seebund|Attischen Seebundes eine zweite Blüte. Diese Periode endete mit dem Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieg, wo es sich von Athen löste und Sparta anschloss. Hiernach folgte eine Zeit der Instabilität. Chios ist noch verschiedene Bünde mit den Athenern, Alexander der Große|Alexander dem Großen und den Römisches Reich|Römern eingegangen. In dieser Periode hat sich das Machtzentrum vom ägäischen Meer zum Festland verschoben. Die frühen Jahre des ersten Jahrtausends waren durch viele Erdbeben gezeichnet. Chios war von 1304–1329 und von 1346–1566 eine Genua|genuesische Kolonie, danach wurde sie von den Osmanisches Reich|Osmanen erobert.

Chios war in der frühen Neuzeit eine wohlhabende und bevölkerungreiche Insel, die vor allem von Mastix-Anbau lebte. Obwohl sich die Einwohner dem Osmanisches Reich|Osmanischen Reich gegenüber loyal zeigten, wurde während des Unabhängigkeitskriegs Griechenlands (1821–1829) der größte Teil der Einwohner von den Osmanen ermordet. Von 120.000 Einwohnern gelang nur 15.000 die Flucht, die Übrigen wurden bis auf die Mastix-Bauern umgebracht oder versklavt. Als der griechische Freiheitskämpfer Konstantinos Kanaris wenig später das türkische Admiralsschiff in Brand steckte, wurden auch die Mastix-Bauern getötet. Diese „Türkengräuel“ empörten damals ganz Europa. Berühmt wurde das Gemälde Das Massaker von Chios von Eugene Delacroix. Im Jahre 1881 zerstörte ein Erdbeben das, was übrig geblieben war. Erst in den Jahren 1911 bis 1913 wurde die Insel von Griechen neu besiedelt.

Landwirtschaft

Neben Mastixbäume, die das wertvolle Naturharz absondern. Die Ernte ist von August bis Ende Oktober. Das Harz (Pflanze)|Harz, das durch Einritzen der Mastixbäume gewonnen wird, wird von den Frauen der Insel noch mit Pinzetten von Fliegen und Rindenteilen gereinigt und unter anderem auch zur Herstellung von Ouzo, Kaugummi und Süßigkeiten verwendet.

Legende und Wahrheit

In dem Dorf Pitios soll der Dichter Homer geboren sein. Allerdings beanspruchen noch zahlreiche weitere Orte in Griechenland diesen Vorzug. Tatsächlich von Chios stammen der Dichter Ion von Chios (490 - 421 v. Chr.) und der Philosoph Metrodoros von Chios.

Verkehr

Bundesstraße 75 (Griechenland)|Bundesstraße 75

Gemeinden

Chios ist auch eine Politische Gliederung Griechenlands|Präfektur Griechenlands. Zu der Präfektur gehören die folgenden Gemeinden (dímos oder kinótita).

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Siehe auch: Liste der Ortschaften der Präfektur Chios

Persönlichkeiten

Giorgos Dilvois
Nikos Gialouris
Dimitris Varos
Matheos Moundes

auf Chios geboren sind:
Metrodoros von Chios, griechischer Philosoph
Hippokrates von Chios, griechischer Astronom und Mathematiker
Theopompos, griechischer Geschichtsschreiber
Ariston von Chios, griechischer Philosoph
Vincenzo Giustiniani, Kardinal
Vincenzo Giustiniani (der Jüngere), römischer Gemäldesammler
Andreas Papandreou, griechischer Premierminister
Mikis Theodorakis, griechischer Komponist und Politiker

Literatur


Günther Ketterer: Das Beispiel Chios. In: Atlas zur Geschichte des Islam. Primus, Darmstadt 2001. ISBN 3-89678-194-4

Weblinks


Chios Griechenland, Reiseführer der Insel Chios
(Allgemeine Informationen wie Geschichte, Strände, Städte, bekannte Persönlichkeiten und Klöster)
(Karte der Insel)
(Portal fur Chios)

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