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Via Mantova, 26100 CremonaEUR 59 - 99

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Ibis Cremona liegt im Südteil der Stadt und ist 2 km von der Ausfahrt Cremona der Autobahn A21 entfernt. Snacks werden Ihnen rund um die Uh… More
Via Castelverde 54, 26100 CremonaEUR 48 - 100

Gästebewertung: N/A
Surrounded by green fields in the Lombardy countryside, Locanda Del Carrobbio is a traditional farmhouse, 10 minutes´ drive from Cremona centre.… More
EUR 55 - 99

Hotel Hermes

Via Passolombardo 1, 26100 CremonaEUR 55 - 99

Gästebewertung: N/A
Hotel Hermes is 200 metres from the Cremona exit of the A21 Motorway. It offers free parking and air-conditioned rooms, with private bathroom and TV w… More
EUR 60 - 120

Hotel Astoria

Vicolo Bordigallo, 19, 26100 CremonaEUR 60 - 120

Gästebewertung: N/A
Im historischen Herzen von Cremona, der Stadt der Musik und der Kunst, liegt das komfortable und ruhige Astoria Hotel nahe der Piazza del Duomo. Vom … More
Via Bonomelli 8, 26100 CremonaEUR 89 - 240

Gästebewertung: N/A
Das einzigartige Designhotel Dellearti liegt im Herzen des historischen Zentrums von Cremona und bietet modernen Komfort, darunter eine PlayStation2-K… More
Piazza della Pace 21, 26100 CremonaEUR 52 - 179

Gästebewertung: N/A
Im mittelalterlichen Herzen von Cremona liegt das Hotel Impero, nur 50 m von der Piazza del Duomo entfernt. Die elegant eingerichteten Zimmer bieten e… More
EUR 49 - 110

Albergo Visconti

Via Giuseppina 145, 26100 CremonaEUR 49 - 110

Gästebewertung: N/A
Das Albergo Visconti liegt 5 Autominuten vom Stadtzentrum von Cremona entfernt nahe der Autobahn A21 und dem Krankenhaus Maggiore. Die Zimmer sind ger… More
 

Cremona: Guide



Cremona (dt: Kremun) ist eine Stadt in der gleichnamigen Provinz. Die Stadt wurde insbesondere bekannt durch die Geigenbauerfamilien Amati, Guarneri und Stradivari.

Geschichte

Cremona wurde 218 v. Chr., also im gleichen Jahr wie Placentia (Piacenza), von den Römern als Vorposten gegen die Gallien|gallischen Stämme gegründet. Es wurde 190 v. Chr. mit 6000 neuen Siedlern verstärkt und wurde bald eine der blühendsten Städte Norditaliens. Wahrscheinlich bekam die Stadt 90 v. Chr. die Rechte eines Municipiums.

Nach der zweiten Schlacht von Bedriacum am 24. Oktober 69|Schlacht von Bedriacum im Jahr 69 wurde Cremona von den Truppen Vespasians eingenommen und zerstört, wobei nur der Tempel der Mefitis stehenblieb. Vespasian ordnete den sofortigen Wiederaufbau an, aber die Stadt erlangte nicht wieder ihren alten Wohlstand. Von den Langobarden unter Agilulf (Langobarde)|Agilulf wurde sie 605 abermals zerstört, 615 wieder aufgebaut und von Herzögen regiert.

Im Friedrich Barbarossa trat Cremona, nachdem es an der Zerstörung Cremas 1160 und Mailands 1162 beteiligt gewesen war, schließlich dem Bund bei, nahm aber nicht an der Schlacht von Legnano teil.

In den Auseinandersetzungen zwischen Guelfen und Ghibellinen stellte sich Cremona auf die Seite der Ghibellinen und fügte Parma 1250 eine entscheidende Niederlage zu. Die schönsten Gebäude Cremonas stammen aus dieser Zeit. 1264 gab es eine guelfische Reaktion. Die Stadt wurde 1311 von Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII. eingenommen und geplündert. Schließlich wurde sie 1322 von Galeazzo I. Visconti in Besitz genommen.

1406 fiel sie an Cabrino Fondulo, der mit großen Festen Kaiser Sigismund (HRR)|Sigismund und Papst Johannes XXIII. (Papst)|Johannes XXIII. empfing, letzteren auf seinem Weg zum Konzil von Konstanz. Er übergab die Stadt 1419 an Filippo Maria Visconti. 1499 wurde sie von den Republik Venedig|Venezianern besetzt, fiel aber 1512 an Massimiliano Sforza und 1535 zusammen mit der übrigen Lombardei an die Spanien|Spanier.

Der Überraschungsangriff auf die französische Garnison am 2. Februar 1702 durch Eugen von Savoyen gehört zu den bemerkenswerten Ereignissen des Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges: Irische Söldner der Kaisertruppen - welche durch das Haus eines Priesters in die Stadt gelangten - wurden zwar nach einem heftigen Kampf andererseits wieder durch irische Söldner in französischen Diensten (Regiment Dillon unter Major Daniel O'Mahoney) aus der Stadt vertrieben, konnten aber den französischen Befehlshaber François de Neufville, duc de Villeroy|Marschall Villeroi gefangennehmen.

Im 18. Jahrhundert erlebte Cremona wieder eine Blüte. In der von Napoléon Bonaparte|Napoleon gegründeten Cisalpinische Republik|Italienischen Republik war es die Hauptstadt eines Départements. Zusammen mit der übrigen Lombardei ging es 1814 an Österreich und wurde 1859 Teil des Königreichs Italien.

Nach dem Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg wurde von der amerikanischen Militärverwaltung 1945 in Cremona ein DP-Lager für jüdische Displaced Persons (DP) eingerichtet, die zumeist aus Österreich nach Norditalien geflüchtet waren. In dem Lager, das von der United Nations Relief and Rehabilitation Administration|UNRRA verwaltet wurde lebten bis zu 1.200 DPs, die 1947 nach Süditalien verlegt wurden.

Söhne und Töchter der Stadt


Lucia Anguissola, italienische Malerin
Sofonisba Anguissola, italienische Malerin
Eugenio Beltrami, italienischer Mathematiker
Giovanni Beltrami, italienischer Gemmenschneider
Guarnerius del Gesu, italienischer Geigenbauer
Claudio Monteverdi, italienischer Komponist
Antonio Stradivari, italienischer Geigenbaumeister
Gianluca Vialli, italienischer Fußballspieler

Siehe auch:
Antonio Luigi Gaudenzio Giuseppe Cremona, Statiker (1830-1903)
Cremonaplan


Bild:Cremona_centro.jpg|Cremona, Baptisterium und Dom mit Torrazzo
Bild:Cremona Torazzo.jpg|Cremona, Torrazzo und Rathaus
Bild:Cremona Palazzo.jpg|Cremona, Palazzo Trecchi

Weblinks

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