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EUR 90 - 220 Villa Corte Lotti
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Freuen Sie si… MoreEUR 95 - 500 Palazzo Guiscardo
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Im B&B Da Pio wohnen Sie im Stadtzentrum nur 15 Gehminuten vom Bahnhof Pietrasanta entfernt. Es bietet klimatisierte Zimmer mit kostenfreiem WLAN sowi… More | ||||||||||||||||||||||||||||||
Pietrasanta heißt eine kleine Italien|italienische Stadt in der Toskana (Provinz Lucca). Der am Meer gelegene Ortsteil ist ein bekanntes Seebad.
Der Name Pietrasanta (ital. "pietra" heißt Stein, "santa" soviel wie heilig) ist Programm, tatsächlich nimmt die Steinbearbeitung in eine ganz besondere Stelle ein. Denn durch die quasi nebenan gelegenen Marmorbrüche von Carrara ist der weltweit beste Marmor namens "Statuario" sehr leicht und billig zu bekommen.
So haben sich eine ganze Reihe von Steinmetzen, Bildhauern und anderen Künstlern, die in ihren Arbeiten zumindest am Rande mit Stein zu tun haben, dort angesiedelt (u.a. Fernando Botero).
Als Konsequenz lassen sich dort Kuriositäten wie Fensterbretter, Briefkästen, Bürgersteige, Elektrokästen, Müllkästen und ähnliche auf der Straße alltägliche Gegenstände finden, die sämtlich aus feinstem weißen Marmor bestehen, wie er anderswo schlicht unerschwinglich wäre; dort jedoch ist es nur ein billiges und praktisches Baumaterial.
Besonders der ansonsten teilweise ärmliche Eindruck wirkt dadurch sehr merkwürdig.
Neben reinen Marmorarbeiten finden sich auch viele Künstler, übrigens fast alles sehr betagte Italiener, die mit anderen Materialien arbeiten, insbesondere Kupfer, das dort gegossen wird, und Glas, mit dem kunstvolle Mosaike gelegt werden.
Die ansässigen Werkstätten haben zumeist einen ausgezeichneten teilweise internationalen Ruf; Auftraggeber wie Silvio Berlusconi und Papst Johannes Paul II. (Steinstatuen), George W. Bush und Saddam Hussein (die ausgerechnet in der gleichen Werkstatt zur gleichen Zeit Aufträge laufen hatten) und andere bekannte Persönlichkeiten traten dort mehrfach als Auftraggeber auf.
Seit 1990 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit dem südbadischen Ort Grenzach-Wyhlen.
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