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EUR 50 - 204

Hotel Raffaello

Via Santa Margherita 40, 61029 UrbinoEUR 50 - 204

Gästebewertung: N/A
Das Raffaello Hotel erinnert mit seinem Namen an den berühmten italienischen Künstler Raffael, dessen Geburtshaus nur wenige Meter entfernt liegt. H… More
EUR 35 - 110

Hotel Tortorina

Via Ottaviano Petrucci 4 , 61029 UrbinoEUR 35 - 110

Gästebewertung: N/A
Hotel Tortorina is located in the hills surrounding Urbino. It has panoramic views and features free parking. The Tortorina’s rooms are simply deco… More
EUR 36 - 140

La Meridiana

Via Urbinate 43, 61020 UrbinoEUR 36 - 140

Gästebewertung: N/A
Nur 3,5 km vom Zentrum Urbinos entfernt erwartet Sie das La Meridiana mit einem Pool. Hier wohnen Sie umgeben von der wunderschönen Hügellandschaft … More
Viale Comandino 53, 61029 UrbinoEUR 30 - 75

Gästebewertung: N/A
Walk to the city centre in 15 minutes from this 3-star hotel, offering good public transport connections, friendly service, and large accommodation wi… More
EUR 60 - 145

Hotel Mamiani

Via Bernini 6, 61029 UrbinoEUR 60 - 145

Gästebewertung: N/A
Umgeben von grünen Hügeln empfängt Sie das Hotel Mamiani mit einem eleganten Ambiente für Ihren Aufenthalt in Urbino. Mit dem Shuttlebus gelangen … More
Via Bocca Trabaria Ovest, 96, 61029 UrbinoEUR 50 - 140

Gästebewertung: N/A
Eingebettet in die grüne Hügellandschaft Montefeltro empfängt Sie die komfortable Unterkunft Colleverde Country House zu einem erholsamen Aufenthal… More
Via G. Dini 12, 61029 UrbinoEUR 42 - 155

Gästebewertung: N/A
In a peaceful location, Hotel and Residence Dei Duchi offers a personalised service, and spacious rooms with air conditioning and satellite TV. Urbino… More
EUR 56 - 208

Hotel Bonconte

Via delle Mura 28, 61029 UrbinoEUR 56 - 208

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Bonconte befindet sich in einer alten Villa, die vollständig restauriert und modernisiert wurde. Neben ausgewählten Antiquitäten und mode… More
Piazza Rinascimento 3, 61029 UrbinoEUR 92 - 301

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Albergo San Domenico befindet sich in einem religiösen Komplex auf dem Hauptplatz von Urbino, direkt gegenüber dem Herzogspalast, zwischen… More
 

Urbino: Guide



Urbino ist eine 15.405 Einwohner (Stand am 30. Juni 2005) zählende Stadt in der Region Marken in Italien, südwestlich von Pesaro. Sie ist Sitz eines Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Erzbischofs. Urbino ist wegen seiner Architektur und seiner kulturellen Geschichte Teil des Weltkulturerbes. In der Renaissance erlebte die Stadt eine Blütezeit in der unter Anderem auch die Gründung der Universität fiel (1564). Der bedeutendste Herrscher Urbinos war Federico da Montefeltro.

Die Gemeinde erstreckt sich auf 228 Quadratkilometern und liegt in der Provinz Provinz Pesaro und Urbino|Pesaro-Urbino.

Geschichte

Die kleine römische Stadt Urvinum Mataurense (lat. "die kleine Stadt am Fluss Mataurus") wurde zu einer wichtigen strategischen Festung in der Zeit der Gotenkriege des 6. Jahrhundert|6. nachchristlichen Jahrhunderts. Erobert wurde die Stadt 538 durch die Goten unter Belisar und fortan häufiger durch den byzantinischen Historiker Prokopios von Caesarea|Procopios erwähnt. Obwohl Pippin Urbino an den Papst verkaufte, bestanden stets Unabhängigkeitsbestrebungen der Stadt. Schließlich kam die Stadt Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts in den Besitz der adligen Familie Montefeltro. Diese übte Druck auf die Stadt aus, was 1228 zu einer Rebellion der Bewohner führte, die sich mit den Einwohnern von Rimini zusammenschlossen und die Herrschaft über die Stadt 1234 wiedererlangten.

Herzöge von Urbino


Der berühmteste Sohn der Familie Montefeltro war Federico da Montefeltro|Federico, Herrscher von Urbino von 1444 bis 1482. Er war einer der erfolgreichsten Condottieri seiner Zeit, ein vorsichtiger Diplomat und ein Förderer von Kunst und Literatur. An seinem Hof wirkten Piero della Francesca, Francesco di Giorgio|Francesco di Giorgio Martini und Raffaels Vater Giovanni Santi. Federico stärkte seine Position durch seine eigene Heirat mit Battista aus der mächtigen Sforza-Familie und durch die Verheiratung seiner Tochter an Giovanni della Vore, dem Lieblingsneffen von Papst Sixtus IV., der im Gegenzug den Herzogstitel an Federico verlieh.

Ihm folgte sein Sohn Guidobaldo da Montefeltro, der 1489 Elisabetta Gonzaga aus der herrschenden Familie in Mantua heiratete. Beide wurden 1497 von Cesare Borgia aus Urbino ausgewiesen und später enteignet, erhielten das Herzogtum aber nach der Entmachtung der Borgias zurück. Guidobaldo war der letzte Herzog der Montefeltro-Linie. Nach seinem Tod 1508 vererbte er seinen Titel an Francesco Maria I. della Rovere, einen Neffen von Julius II.. Für rund ein Jahrhundert wurde Urbino nun von der Dynastie della Rovere regiert.

siehe auch: Herzog von Urbino|Liste der Herrscher von Urbino

Vikariat von Urbino


Urbino wird nicht nur mit der gleichnamigen Stadt, sondern auch mit dem Vikariat von Urbino gleichgesetzt.

Politisch war das Vikariat von Urbino ein Teil des Kirchenstaates. Sein Territorium umfasste ungefähr 2700 Quadratkilometer. Es erstreckte sich im Süden bis Gubbio und im Norden bis an die Grenze der Romagna. Im Westen wurde es durch den Bergkamm der Trabaria und des Apennin (Tosco Marchigiani) begrenzt; im Osten wurde es durch den Fluss Foglia getrennt. In der Hauptsache war das Land gebirgiger und hügeliger Natur und bot nur sehr wenige natürliche Rohstoffe. Die Land - und Pferdewirtschaft war gleichfalls gering entwickelt. Die unzugängliche physische Struktur behinderte zudem eine einheitliche und reiche Entwicklung des Landes. Die Stadt Urbino war in dieser Zeit entsprechend ihrer geringen wirtschaftlichen Bedeutung als wenig bedeutend einzustufen. Auch politisch war das Land durch verschiedene eigenständige adlige Landherren geteilt. Eine wirkliche Kontrolle über das Vikariat mussten sich die Herren von Urbino immer wieder erkämpfen. Obwohl Urbino nominell zum Kirchenstaat gehörte, war die Bürokratie des Papsttums auch in wirtschaftlichen und politischen Krisenmomenten faktisch abwesend. Schon allein deswegen musste das Machtvakuum von verschiedenen Adelsfamilien der Region ausgefüllt werden. Zwar hat der Papst immer wieder versucht, die Rivalitäten zwischen den einzelnen Familien für seinen verbliebenen Rest an Einfluss zu nutzen. Diese Politik führte aber zu einer verstärkten Unabhängigkeit der adriatischen Gebiete des Kirchenstaates.

Urban VIII. gliederte schließlich 1626 das bis dahin autonome Herzogtum Urbino direkt in die päpstlichen Besitztümer ein, nachdem der kinderlose Francesco Maria II. della Rovere abgedankt hatte. Die große Bibliothek wurde nach Rom verbracht und 1657 in die Vatikanische Bibliothek|Bibliothek des Vatikan überführt. Als Teil des Kirchenstaats ging Urbino schließlich 1870 im Königreich Italien auf.

Erzbischöfe von Urbino


Der erste bekannte Bischof von Urbino war Leontius, der als Bischof von Rimini durch Gregor I. (Papst)|Gregor I. 592 ernannt wurde. Die Kathedrale durfte nicht innerhalb der Mauern errichtet werden. Dies geschah erst 1021 unter Bischof Theodoricus. Der Bischof Oddone Colonna (1380) wurde später zu Papst Martin V.

siehe auch: Liste der Erzbischöfe von Urbino

Majolica


Die besondere Erde von Urbino, die noch immer für Keramiken und Ziegelfabrikation verwendet wird, ließ die Keramikmanufakturen (sog. botteghe) und deren Glasuren als Francesco Maria I. und sein Nachfolger, Guidobaldo II. della Rovere|Guidobaldo II., die Manufakturen, deren Produkte in ganz Italien als istoriato bekannt wurden. Der Stil der feinen Arabesken und grottesche wurde weltweit bekannt. Am bekanntesten wurden die Waren aus der Hand des Sohnes Nicolo Pilliparios Guido Fontana.

Bauwerke

Herzogliche Palast (Palazzo ducale): Die Residenz der Herzöge von Urbino ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und wurde unter Federico da Montefeltro von Luciano Laurana (einem Dalmatien|dalmatinischen Architekten) wiedererrichtet. Laurana war durch Filippo Brunelleschis Bauten in Florenz beeindruckt worden. Der Palast wurde im 20. Jahrhundert als Regierungsgebäude genutzt. Daneben wurde er als Antikensammlung und Archiv bedeutender Kunstwerke verwendet.

Dom (Duomo): Die alte Kathedrale fiel 1801 in sich zusammen. Verblieben ist lediglich die Sakristei. An der gotischen Kirche von San Domenico prangt auf dem Renaissanceportal ein glänzendes Relief des Künstlers Luca della Robbia aus dem Jahre 1449.

Söhne und Töchter der Stadt


Zahlreiche berühmte Söhne zählt die Stadt unter ihnen sind Donato Bramante, Raffael|Raphael Santi, Timoteo Viti, Bartolommeo Carusi, Federico Commandini, Bernardino Baldi, Polydore Vergil, Ludovio della Vernaccia, Laura Battiferri-Ammanati, Raffaello Fabretti, Papst Klemens XI., Pietro Casalini und Valentino Rossi.

Federigo Barocci, italienischer Maler
Bartolomeo di Gentile, italienischer Maler

Angrenzende Gemeinden


Urbino grenzt an folgende Gemeinden:

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Weblinks




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