8 hotels gefunden, Anzeigen 1 – 8:
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Währung(Prices include tax):

3-2 Hirano cho, 852-8117 NagasakiEUR 55 - 84

Gästebewertung: N/A
A 5-minute walk from Nagasaki Peace Park and 750 metres from JR Urakami Train Station, Nagasaki City Hotel Annex 3 offers comfortable rooms with a kit… More
JPY 8,500 - 12,000

The Hamilton Nagasaki

7-9 Maruyama-machi, 850-0902 NagasakiEUR 85 - 120

Gästebewertung: N/A
The Hamilton Nagasaki is a 2-minute walk from Shianbashi Tram Station. It takes 2 minutes to walk to Shianbashi area and Hamacho Shopping Arcade. Room… More
JPY 9,000 - 28,500

Victoria Inn Nagasaki

6-24 Dozamachi , 850-0841 NagasakiEUR 90 - 286

Gästebewertung: N/A
Boasting a smooth Victorian-era style and 5-minute drive to JR Nagasaki Train Station, Victoria Inn Nagasaki features an organic restaurant, a massage… More
JPY 6,300 - 8,400

Hotel Saint Paul Nagasaki

4-16 Hirano-machi, 852-8117 NagasakiEUR 63 - 84

Gästebewertung: N/A
On just a 1-minute walk from the Nagasaki Atomic Bomb Museum, Hotel Saint Paul Nagasaki offers comfortable rooms with free wired internet, a restauran… More
JPY 27,720 - 27,720

Hotel New Nagasaki

14-5 Daikoku-cho, 850-0057 NagasakiEUR 278 - 278

Gästebewertung: N/A
A 3-minute walk from JR Nagasaki Train Station and Amu Plaza, Hotel New Nagasaki features air-conditioned rooms with private bathrooms. It also offers… More
JPY 5,500 - 9,800

Hotel Ikeda

6-23 Goto-machi , 850-0036 NagasakiEUR 55 - 98

Gästebewertung: N/A
Hotel Ikeda is located only a 5-minute walk from Nagasaki Station. It offers affordable air-conditioned rooms with private bathrooms, and free Wi-Fi. … More
JPY 6,300 - 12,600

Hotel Monterey Nagasaki

1-22, Oura, 8500918 NagasakiEUR 63 - 126

Gästebewertung: N/A
Hotel Monterey Nagasaki offers rooms with free internet access, 2 restaurants and easy access to the City Tram, which runs to the interesting spots in… More
JPY 6,800 - 18,000

Dormy Inn Nagasaki

7-24 Dozamachi, 850-0841 NagasakiEUR 68 - 180

Gästebewertung: N/A
Im Herzen von Nagasaki bietet das Dormy Inn komfortable Unterkünfte mit kostenfreiem Internetzugang sowie einen großen Pool. Hier wohnen Sie nur 2 G… More
 

Nagasaki: Guide



Nagasaki (Japanische Schrift|jap.: 長崎市; -shi) ist die Präfekturalverwaltung und größte Stadt der Präfektur Nagasaki mit 413.100 Einwohnern (Stand 1. Januar 2004), an der Südwest-Küste von Kyushu in Japan gelegen.

Geschichte


Gegründet wurde die Stadt vor 1500 und war ursprünglich eine abgelegene Hafenstadt mit geringer historischer Bedeutung, bis sie Mitte des 16. Jahrhunderts mit europäischen Forschungsreisenden in Kontakt kam. 1542 verschlug es ein Portugal|portugiesisches Schiff an die Küste der Präfektur Kagoshima. Der eifrige Jesuiten-Mitgründer und -Missionar Francisco de Xavier y Jassu|Francisco Xavier erreichte 1549 einen anderen Teil des Gebietes, und obwohl er 1551 in das Kaiserreich China weiterreiste und bald nach seiner Ankunft dort starb, bekehrten seine in Japan zurückgebliebenen Anhänger einige Daimyo (Fürsten). Der wichtigste unter ihnen war Omura Sumitada, der großen Profit aus seiner Konvertierung zum Christentum schlug, denn er ließ sich dafür einen Anteil am Handel der portugiesischen Schiffe sichern, die an einem mit seiner Hilfe 1571 errichteten Hafen in Nagasaki anlegten.

Die kleine Hafenstadt wuchs schnell und portugiesische Produkte, die über den Nagasaki importiert wurden (wie z.B. Tabak, Brot, Tempura (fritiertes Gemüse), Biskuit und eine neue Bekleidungsmode), wurden schnell in die japanische Alltagskultur übernommen. Die Portugiesen brachten auch viele Güter aus dem Kaiserreich China mit.

1587 wurde Nagasakis Wohlstand gefährdet, als Toyotomi Hideyoshi als neuer Kampaku an die Macht kam. Er war besorgt wegen des großen Christentum|christlichen Einflusses in Süd-Japan und befahl die Vertreibung aller Missionare. Die Jesuiten verloren die ihnen von Omura verliehene eingeschränkte Verwaltungskontrolle, die nun wieder an die Zentralregierung fiel. Japanische und ausländische Christen wurden verfolgt, und Hideyoshi ließ am 5. Februar 1597 26 Christen in Nagasaki kreuzigen, um davor abzuschrecken, seine Macht zu übernehmen. Portugiesische Händler wurden jedoch nicht geächtet, und so konnte die Stadt weiter gedeihen.

Als Tokugawa Ieyasu knapp 20 Jahre später nach Toyotomi Hideyoshi|Hideyoshis Tod und der geschichtsträchtigen Schlacht von Sekigahara Shōgun wurde und die Macht übernahm, verbesserte sich die Lage kaum. Das Christentum wurde 1614 vollends verbannt und alle Missionare deportiert, ebenso wie der Daimyo, der nicht dem Christentum abschwören wollte. Es folgte eine brutale Verfolgung mit tausenden Getöteten und Gefolterten in Nagasaki und anderen Teilen Japans. Die Christen leisteten anfänglich Widerstand in der Rebellion von 1637, an der verarmte Christen aus der Enklave Nagasaki Shimabara und lokale Bauern teilnahmen. Mit 40.000 Mann eroberten sie die Burg Hara und demütigten den lokalen Daimyo. Der Shogun entsandte 120.000 Soldaten, um den sog.Shimabara-Aufstand niederzuschlagen, und beendete damit Japans kurzes "christliches Jahrhundert". Einige Japaner hielten am Christentum fest, jedoch heimlich (Christentum in Japan#Kakure Kirishitan|Kakure Kirishitan) und als Opfer gelegentlicher Verfolgungen.

Die Niederländer hatten sich zu dieser Zeit still und leise in Japan festgesetzt, trotz der offiziellen Politik des Shogunats, den ausländischen Einfluss im Land zu beenden. Die Niederländer waren allein am Handel interessiert, was sie dadurch demonstrierten, dass sie während der Shimabara-Rebellion zugunsten des Shoguns eingriffen und auf die Christen feuerten. 1641 wurde ihnen als Handelsstützpunkt Deshima zugesprochen, eine künstliche Insel in der Bucht von Nagasaki. Von diesem Zeitpunkt bis 1855 war Japans Kontakt mit der Außenwelt auf Nagasaki begrenzt. 1720 wurde der Bann niederländischer Bücher aufgehoben, was zur Folge hatte, dass hunderte Gelehrte und Studenten nach Nagasaki strömten, um europäische Kunst und Wissenschaft zu studieren.

Nachdem der USA|US-Commodore Matthew Perry (Offizier)|Matthew Perry 1853 in Japan landete und das Shogunat kurz darauf zerfiel, öffnete Japan seine Tore erneut. Nagasaki wurde 1859 Vertragshafen. Europäer ließen sich in Nagasaki nieder, und am 17. März 1865 begegnete der französische katholische Priester Bernard Petitjean in der neuerrichteten Kirche von Ooura etwa 15 in Urakami wohnenden Christen, die bisher ihr Christentum versteckt im Untergrund praktiziert hatten. Dieses Ereignis ist als Wiederbelebung des Christentums in Japan bekannt.

In Nagasaki wurde 1868 eine umfassende Modernisierung begonnen. Mit der Meiji-Restauration erlangte Nagasaki schnell wirtschaftliche Dominanz, vor allem auf dem Gebiet des Schiffbaues.

Atombombenabwurf


Hauptartikel: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Dieser Industriezweig ließ Nagasaki zum Ziel der Amerikaner im Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg werden: Am 9. August 1945 um 11:02 Uhr warf ein amerikanischer Bomber (B-29, "Bocks Car") eine Kernwaffe|Atombombe über der Mitsubishi-Waffenfabrik ab, als sich gerade eine Wolkenlücke auftat. Ursprüngliches Ziel waren die Schiffswerften. Fat Man (ca. 22kt TNT-Äquivalent) war nach der über Hiroshima abgeworfenen die zweite Atombombe, die über Japan explodierte. Obwohl sie ihr Ziel um mehr als 2 km verfehlte, ebnete sie fast die halbe Stadt ein und tötete etwa 70.000 der 240.000 Einwohner sofort. Da Nagasaki in einem Tal liegt, blieb ein Feuersturm aus. Viele Menschen sterben in Folge der Strahlenkrankheiten (Schätzungen: 1946 - ~75.000 : 1950 - ~140.000). Die Überlebenden werden als Hibakusha bezeichnet.

Wiederaufbau


Nach dem Krieg wurde die Stadt wieder aufgebaut, jedoch wegen der großen Zerstörungen völlig anders, als sie vor dem Krieg aussah. Neue Tempel und Kirchen wurden gebaut -- das Christentum fand nach dem Krieg sogar noch signifikanten Zulauf, und Nagasaki hat bis heute den höchsten christlichen Bevölkerungsanteil von allen japanischen Großstädten. Einige Trümmer wurden als Mahnmal stehengelassen, wie z.B. das einbeinige Torii und ein Stein-Bogen nahe des Bodennullpunktes (Ground Zero). Auch neue Gebäude wurden als Mahnmale errichtet, wie z.B. das Atombomben-Museum.


Image:AtomicEffects-p10a.jpg|Luftaufnahme des Bodennullpunktes von Nagasaki vor dem Abwurf von Fat Man
Bild:Nagasakibomb.jpg|Pilzwolke nach Explosion von Fat Man
Image:AtomicEffects-p10b.jpg|Luftaufnahme des Bodennullpunktes von Nagasaki nach der Explosion

Sehenswürdigkeiten

Der Zen-Tempel Fukusai-ji ist auch unter dem Namen Nagasaki Universal Tempel bekannt. Das Gebäude hat die Form einer Schildkröte, und auf dem 18 Meter hohen Rücken befindet sich eine Statue der Göttin Kannon. Das Originalgebäude wurde 1628 fertiggestellt und beim Atombombenabwurf durch das Feuer zerstört. Das heutige Gebäude wurde 1979 fertiggestellt und ist keine Rekonstruktion. Die Tempelglocke wird täglich um 11.02 geläutet, der Zeit der Atombombenexplosion.

Der Schrein Suwa-jinja, liegt auf einem bewaldete Hügel. Um ihm herum finden die Drachentänze während des, für die Stadt wichtigen, Okunchi-Fest statt. Das Gebäude wurde 1555 erbaut, ist aber in der heutigen Form zum großen Teil eine Rekonstruktion.

Söhne und Töchter der Stadt


Kazuo Ishiguro, japanischer Schriftsteller
Hantaro Nagaoka, japanischer Physiker

Siehe auch


Liste der Städte in Japan

Literatur


Paul Takashi Nagai, Die Glocken von Nagasaki : Geschichte d. Atombombe, - München : Rex-Verlag, 1955 - Bericht eines überlebenden Arztes

Weblinks



- Japanisch und Englisch


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