32 hotels gefunden, Anzeigen 1 – 25:
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Währung(Prices include tax):

Kasprzaka 11A, 91-078 ŁódźEUR 23 - 92

Gästebewertung: N/A
Luksusowe Apartamenty Łódź offers apartments in central Łódź, 10 minutes’ walk from the Manufaktura Shopping Centre and 7 minutes´ drive… More
PLN 100 - 320

Motel Flora

Szczecińska 111, 91-222 ŁódźEUR 23 - 74

Gästebewertung: N/A
Surrounded by a garden, Motel Flora is located on the northern outskirts of Łódź, 15 minutes’ drive from the city centre. It offers comfortable r… More
PLN 90 - 100

Nikon

ul. Kosynierów Gdyńskich 18, 93-357 ŁódźEUR 21 - 23

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Nikon in Lodz liegt nur 5 km von der berühmten Piotrkowska Straße entfernt. Freuen Sie sich auf Zimmer mit kostenfreiem WLAN und Sat-TV. E… More
PLN 198 - 560

Iness Hotel

Wróblewskiego 19/23, 93-578 ŁódźEUR 45 - 129

Gästebewertung: N/A
The newly opened Iness Hotel in Łódź is a modern, stylish business hotel with a car park, restaurant and conference and meeting facilities. Accomm… More
Minerska 6, 94-304 ŁódźEUR 21 - 21

Gästebewertung: N/A
Das kleine Gasthaus befindet sich ganz in der Nähe des Na Zdrowiu Parks und bietet guten Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel, und somit zu … More
PLN 124 - 262

Hotel Mazowiecki

ul.28 Pulku Strz. Kaniowskich 53/57, 90-640 ŁódźEUR 28 - 60

Gästebewertung: N/A
Das moderne Mazowiecki Hotel heißt Sie ungefähr einen Kilometer vom Stadtzentrum Łódźs in der Nähe der Station Kaliska willkommen. Das Hotel bi… More
PLN 136 - 324

Hotel Savoy

ul.Traugutta 6, 90-107 ŁódźEUR 31 - 74

Gästebewertung: N/A
Das Hotel liegt zentral, fast an der repräsentativen Piotrkowskastraße, in der Nähe des Hauptbahn- und Busbahnhofs. Zur Verfügung stehen unseren G… More
PLN 155 - 310

Polonia Palast

Narutowicza 38, 90-135 ŁódźEUR 36 - 71

Gästebewertung: N/A
Polonia Palast is located in a strict centre of Łódź, just 400 metres from the famous Piotrkowska Street. It features elegant spacious rooms with f… More
PLN 198 - 549

Qubus Hotel Łódź

Al. Mickiewicza 7, 90-443 ŁódźEUR 45 - 126

Gästebewertung: N/A
Das Qubus Hotel Łódź besticht durch seine Lage mitten in Łódź. Sie wohnen unweit der berühmten Piotrkowska-Straße. Die geräumigen Zimmer emp… More
PLN 119 - 239

Willa Marina

Pabianicka 274b, 93-457 ŁódźEUR 27 - 55

Gästebewertung: N/A
Willa Marina is a located just opposite the Port Łódź Shopping Centre. It features modern rooms with free Wi-Fi and a cable TV. Free parking is pro… More
PLN 130 - 285

Yuca

Złotno 83, 94-221 ŁódźEUR 30 - 65

Gästebewertung: N/A
With a spacious garden with an outdoor swimming pool, a tennis court and a summer garden with barbecue facilities, the Yuca offers spacious rooms with… More
PLN 99 - 189

Willa Epejro

3 Maja 15A, 93-408 ŁódźEUR 23 - 43

Gästebewertung: N/A
Willa Epejro is located close to central Łódź, 5 km from the Władysław Reymont Airport. It offers quiet rooms with cable TV and free Wi-Fi. The … More
PLN 125 - 279

Villa Masoneria

Tramwajowa 11, 90-132 ŁódźEUR 29 - 64

Gästebewertung: N/A
Villa Masoneria is located in central Łódź, close to the Łódź Fabryczna Railway Station. It offers rooms with a private bathroom with a shower. … More
PLN 135 - 400

Reymont

ul. Legionów 81, 91-072 ŁódźEUR 31 - 92

Gästebewertung: N/A
Im Herzen von Lodz, nur einen kurzen Spaziergang von der zentralen Haupteinkaufsstraße Piotrkowska entfernt, empfängt Sie das Hotel Reymont in einem… More
Kopcińskiego 34 A, 90-154 ŁódźEUR 25 - 41

Gästebewertung: N/A
Located within a 20-minute walk from the famous Piotrkowska Street with many shopping and dining opportunities, Villa Albero Della Vita features spaci… More
Al. Piłsudskiego 11, 90-368 ŁódźEUR 39 - 69

Gästebewertung: N/A
Hotel Ibis Lodz Centrum is located within minute walk from one of the world’s longest commercial streets, Piotrkowska Street. It offers air-conditio… More
PLN 166 - 313

Hotel Focus

ul. Łąkowa 23/25, 90-554 ŁódźEUR 38 - 72

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Focus liegt im Zentrum von Lodz. Es bietet eine rund um die Uhr geöffnete Lobbybar und ein Restaurant, das polnische, italienische und vege… More
PLN 69 - 139

Boutique Hostel

Stefanowskiego 17, 90-573 ŁódźEUR 16 - 32

Gästebewertung: N/A
Located just 500 metres from the main commercial artery of Łódź, the Piotrkowska Street, the Boutique Hostel features modern rooms with free Wi-Fi,… More
PLN 129 - 179

Boutique Hotel´s

Milionowa 25, 93-193 ŁódźEUR 30 - 41

Gästebewertung: N/A
Boutique Hotel’s is located just 900 metres from the famous Piotrkowska Street. It features modern rooms with free Wi-Fi, an LCD TV and tea/coffee f… More
Łagiewnicka 161, 91-863 ŁódźEUR 54 - 59

Gästebewertung: N/A
Pensjonat Pod Wiewiórą is located on the outskirts of Łódź and offers rooms with cable TV and a work desk. Wi-Fi is free in the entire hotel. Al… More
PLN 139 - 359

Apartamenty Aparts

Żeligowskiego 43, 90-644 ŁódźEUR 32 - 82

Gästebewertung: N/A
Located in the centre of Łódź, close to International Łódź Fair, Aparts Apartments offer comfortable accommodation with free Wi-Fi. All units ar… More
PLN 392 - 1,073

andel´s Hotel Łódź

Ul. Ogrodowa 17, 91-065 ŁódźEUR 90 - 246

Gästebewertung: N/A
Im Herzen von Lodz bietet das andel´s Hotel geräumige und helle Zimmer mit Klimaanlage und Flachbild-TV. Freuen Sie sich auf modernes Interieur… More
PLN 1,350 - 1,500

Apartament Fabrykancki

Tymieneckiego 25c, 90-350 ŁódźEUR 310 - 345

Gästebewertung: N/A
Apartament Fabrykancki is housed in a renovated historic Karol Scheibler Factory building. It features elegant and modern apartment with free Wi-Fi, … More
PLN 135 - 319

Campanile Łódź

Aleja Pilsudskiego 27, 90307 ŁódźEUR 31 - 73

Gästebewertung: N/A
Das Campanile Łódź bietet Ihnen moderne, gut ausgestattete Zimmer mit Tee- und Kaffeemaschine und kostenfreiem WLAN. Gleich nebenan finden Sie das … More
PLN 217 - 590

Grand Hotel

Piotrkowska 72, 90-102 ŁódźEUR 50 - 136

Gästebewertung: N/A
The historical Grand Hotel is situated on the famous Piotrkowska Street in the centre of Łódź. With a rich tradition, it has never closed its doors… More
 

Łódź: Guide



Łódź () (Verwaltungsbezirks. Sie liegt im Zentrum des Landes – rund 120 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Warschau – und bildet den polnischen Mittelpunkt im Bereich der Textilindustrie, des Weiteren in der Unterhaltungs- und Elektronikbranche. Die Einwohnerzahl von Łódź geht aufgrund kriselnder Wirtschaft seit Jahren sehr stark zurück, wenngleich die Stadt als Sitz einer Universität Łódź|Universität und einer Filmhochschule Łódź|Filmhochschule weiterhin zu den bedeutendsten des Landes gehört.

Geographie


Geographische Lage

Die Stadt fällt von Nordosten nach Südwesten leicht ab.
Die Stadt liegt dabei auf einer Höhe von 162 m, beim Tal Neur und steigt von Südwesten nach Nordosten leich an. Der höchste Punkt liegt 278 m über Normalnull|NN beim ehemaligen Dorf Stare Moskule.
Durch Łódź fließen 18 Flüsse bzw. Bäche: Ner, Łódka und sein Zufluss Bałutka, Dobrzynka, Gadka, Jasień und sein Zufluss Karolewka, Olechówka und sein Zufluss Augustówka, Jasieniec, Bzury, Łagiewniczanka, Sokołówka und sein Zufluss Brzoza, Aniołówka, Wrząca Woda, Zimna Woda und Miazga. Die Gewässer sind alle nicht groß und fließen im Stadtzentrum im Allgemeinen unterirdisch durch die Kanalisation. Insgesamt sind 1,29 km² der Stadtfläche von Wasserflächen bedeckt.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht aus fünf Stadtteilen; Bałuty, Górna, Polesie, Śródmieście und Widzew, welche zugleich die kleinsten Verwaltungseinheiten darstellen und sich wiederum aus 35 kleineren Siedlungen zusammensetzen. Die Stadtteile werden durch einen Rat (rada osiedla) und den Vorstand (zarząd osiedla) gebildet. Der Rat wird alle drei Jahre gewählt.

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Nachbargemeinden

An die Stadt grenzen die Städte und Gemeinden: Aleksandrów Łódzki, Konstantynów Łódzki, Andrespol, Brójce, Nowosolna, Pabianice, Rzgów, Stryków und Zgierz.

Klima

Łódź liegt in der Gemäßigte Zone|gemäßigten Klimazone, in der Übergangszone vom durch den Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean beeinflussten Maritimes Klima|maritimen Klima zum Kontinentalklima. Die kältesten Monate sind der Januar und Februar mit durchschnittlichen Temperaturen von −3° C bis −12° C, der wärmste Monat ist im Allgemeinen der Juli mit durchschnittlichen Temperaturen von 17,5°C bis 21°C. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 8,4° C. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt zwischen 550 und 600mm.http://www.uml.lodz.pl/index.php?menu2=7&zapytanie=7,08,05,02

Geschichte

Für die ausführliche Geschichte siehe Geschichte der Stadt Łódź

Seinen Ursprung hatte Łódź als kleine Siedlung an einem Fluss namens Łódka. Dieser Fluss verläuft heute unterhalb der Stadt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Łodzia 1332. 1423 wurde durch Wladyslaw II. Jagiello das Stadtrecht nach Magdeburger Recht verliehen. Ab 1815 (Wiener Kongress) gehörte die Stadt zu Russland und kam 1918 zum wiederhergestellten Polen. Im 17. Jahrhundert erlebte die Entwicklung des Ortes eine gewisse Stagnation, die durch einen Brand 1661 und den Ausbruch der Pest noch weiter verstärkt wurde. Mit dem Bau der katholischen St.-Joseph-Kirche 1665 erhielt die Stadt 1665 ihren ersten Sakralbau.
Mit der zweiten Teilung Polens 1793 wurde die Stadt Teil Preußens. Um 1800 lebten nur 190 Menschen hier. Nach dem Frieden von Tilsit 1807 wurde der Ort Teil des Herzogtum Warschau|Herzogtums Warschau und 1815 in Kongresspolen integriert. Dies und die nachfolgenden Veränderungen legten für Łódź den Grundstein für seinen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Süden des Ortes wurden Baugebiete angelegt. Dort siedelten 1823 die ersten deutschen Tuchmacher, die zumeist ursprünglich aus der preußischen Provinz Posen stammten.

Im Zuge der weiteren 31 wurde der Aufschwung Łódźs gebremst. Nach den Kämpfen ging der Aufschwung allerdings weiter und so errichtete Carl Scheibler seine erste Maschinenfabrik in Betrieb und ein Jahr später errichtete er eine moderne Spinnerei hier. Am 20. April 1861 kam es zu einem kleinen Weberaufstand, bei dem einige Fabriken beschädigt wurden.
1865 erhielt die Stadt den wirtschaftlich wichtigen Anschluss an das Schienennetz. Eine freiwillige Feuerwehr bildete sich 1876.
Mit dem Bau der ersten Synagoge Łódźs wurde 1882 begonnen. Zwei Jahre später wurde die russisch-orthodoxe Alexander-Newskij-Kathedrale eingeweiht. 1892 kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen der Einwohner gegen die russischen Militärs, wobei am 23. Juni 164 Menschen starben. Der heute größte jüdische Friedhof Europas wurde im selben Jahr auf einer von Izrael Poznański gestifteten Fläche angelegt. 1897 lebten 314.000 Menschen in Łódź, 40% davon waren Deutsche. 1899 wurde Polens erstes Kino, das Iluzjon, gegründet.
1904 gab es 546 Fabriken in der Stadt, welche 70.000 Arbeiter beschäftigten, mit großem Abstand waren diese in der Textilindustrie beschäftigt.
Während des Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges wurde von den Deutschen versucht, die Stadt einzunehmen, und es kam zur Schlacht um Łódź, in welcher Russland siegte, aber trotz allem die Stadt verlassen musste und daher am 6. Dezember 1914 die Deutschen einrückten. Dies bedeutete für die Stadt einen schweren wirtschaftlichen Schlag. Zum einen brach der wichtige russische Markt weg, zum anderen demontierten die Besatzer große Teile der Fabriken ungeachtet dessen, dass die Fabriken oft Deutschen gehörten.
Nach Ende des Weltkrieges 1918, jetzt war Łódź Teil des wieder hergestellten Polen, begann der mühevolle Aufbau der Industrie.
Der Ausbruch des Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges traf die Stadt auf seinem wirtschaftlichen Nachkriegshoch. Am 9. September 1939 marschierte die Wehrmacht kampflos ein.
Nach dem Polenfeldzug im September 1939 entstand im Verband des Deutschen Reiches der neue Reichsgau Posen, später Wartheland. In diesen wurde am 9. November 1939 das Industriegebiet um Łódź eingegliedert. Die Stadt selbst bildete einen deutschen Stadtkreis im Regierungsbezirk Kalisch und führte die Bezeichnung Lodsch. Die Deutschen der Stadt hatten zuvor in der Schriftsprache stets Lodz verwendet.
Der Regierungspräsident in Kalisch verlegte seinen Sitz zum 1. April 1940 nach Lodsch.
Zum gleichen Zeitpunkt traten umfangreiche Eingemeindungen in Kraft. Die Stadt Ruda Pabjanicka und die umliegenden Landgemeinden Bruss, Chojny und Radogoszcz, die bereits seit dem 1. Januar 1940 vorläufig unter die Verwaltung des Oberbürgermeisters in Lodsch gestellt waren, wurden nunmehr auch formell nach Lodsch eingegliedert. Am 8. Februar 1940 wurde das Ghetto Litzmannstadt|Ghetto Łódź, eines der größten des gesamten Drittes Reich|Dritten Reiches errichtet. Die dort eingesperrten Juden wurden zu Zwangsarbeit gezwungen und später zum größten Teil deportiert und in Konzentrationslagern ermordet. Nur etwa 900 Menschen wurden beim Einmarsch der Rote Armee|Roten Armee noch lebend gefunden. Teil des Ghettos war auch ein Jugendkonzentrationslager, in welchem Kinder zum Teil ab zwei Jahren eingesperrt waren. Mindestens 500 Kinder starben hier.
Am 11. April 1940 wurde diese Stadt zu Ehren des deutschen Generals Karl Litzmann (1850–1936), dessen 3. Garde-Infanterie-Division in der Kesselschlacht bei Łódź im ersten Winter des Ersten Weltkriegs siegreich gekämpft hatte, in Litzmannstadt umbenannt.
Zum 15. Februar 1941 änderte sich auch die Bezeichnung des Regierungsbezirkes Kalisch in Litzmannstadt.
Am 19. Januar 1945 erreichten sowjetischen Truppen die Stadt. Durch die vergleichsweise intakte Wirtschaftsstruktur der Stadt und der Zerstörung Warschaus wurde die Stadt, jetzt wieder in Łódź umbenannt, zu einer der wichtigsten Städte im Polen der Nachkriegszeit. Bis 1948 hatte sie auch vorübergehend den Status der Hauptstadt Polens. Gleichfalls 1948 wurde die berühmte Filmhochschule Łódź gegründet, welche später Absolventen wie Roman Polański und Andrzej Wajda hervorbrachte. Prof. Dr. Jan Moll nahm im Krankenhaus der Stadt 1969 die erste Herztransplantation Polens vor. Eine Reform der Verwaltungsstrukturen in Polen verkleinerte die Fläche der Wojewodschaft Łódź 1975 auf 1.500 km², ein Zehntel der bisherigen Fläche. Eine neue Verwaltungsreform brachte 1999 eine Verkleinerung der Anzahl der Wojewodschaften auf 16 und damit eine Vergrößerung des Gebietes der Wojewodschaft Łódź auf 18.219 km². 2002 eröffnete mit der Galeria Łódzka eine modernes Einkaufszentrum unweit des bisherigen Central.

Gegenwart

Łódź hat in den Jahren nach 1989 viel von seinem einstigen Ruhm verloren. Es herrscht eine große Arbeitslosigkeit und manche der einstigen Prachtbauten zerfallen von innen wie von außen. In den letzten Jahren hat die Stadt einen Imagewandel durchgemacht: Fabrikgebäude sind zu Großraumdiskotheken umfunktioniert worden und jährlich findet die Parada Wolności (vergleichbar der Love Parade) auf dem längsten Boulevard Europas statt, der Piotrkowska-Straße. Auf eben diesem soll es laut offiziellen Angaben auch die höchste Dichte an Bars und Klubs in Europa geben, welche sich oft in kleinen Hinterhöfen versteckt halten.
Ebenso versuchen die Stadtverwaltung wie auch viele kleine Organisationen, das Flair der einst multikulturellen Stadt wieder aufleben zu lassen. Um an das einst friedliche Zusammenleben von Juden, Russen, Polen und Deutschen zu erinnern, findet jedes Jahr das Festival der vier Kulturen statt.

Namensherkunft

Die Abstammung des Namens ist umstritten. Frühere Annahmen, der Name der Stadt käme von dem kleinen Fluss Łódka, was abgeleitet Boot bedeutet, sind nicht gesichert. Auch möglich ist, dass es sich von dem slawischen Namen Włodzisław ableitet oder vom altpolnischen Begriff łozina für Weiden (Botanik)|Weiden.

Bevölkerungsentwicklung

1790 lebten in Łódź nur 190 Menschen. Fünfzig Jahre später waren es 20.150 und nochmal etwa fünfzig Jahre später, 1894, waren es 168.513. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges waren 300.000 Einwohner in Łódź und 1945 nach dem Ende des Krieges lebten sogar etwa 502.000 Menschen in der Stadt. Die größte Bevölkerungszahl wurde 1990 mit 852.000 Einwohnern erreicht http://www.world-gazetteer.com/wg.php?x=&men=gpro&lng=en&dat=32&geo=-173&srt=npan&col=aohdq&pt=c&va=&geo=510391946 .

Am 31. Dezember 2004 hatte die Stadt 774.000 Einwohner. Davon waren 421.000 Frauen und 353.000 Männer. Das natürliche Bevölkerungswachstum beträgt -0,58% durch Migration (Soziologie)|Migration wird die Verringerung der Einwohnerzahl auf -0,15 abgeschwächt.

Politik

Die Stadt bildet einen Stadtkreis. Die Exekutive wird von einem Bürgermeister (prezydent miasta), seit 2002 Jerzy Kropiwnicki, gebildet, welcher von vier Vizepräsidenten unterstützt wird.
Die Legislative liegt beim Rat der Stadt (rada miasta), welcher 2002 bis 2006 aus 43 Mitgliedern bestand. Kommunalwahlen finden alle vier Jahre statt, das nächste Mal 2006.

Wappen


Das Wappen stellt ein goldenes hölzernes Boot mit einem Ruder auf roten Hintergrund dar. Aus heraldischer Sicht kann es ein Beispiel für ein sogenanntes sprechendes Wappen sein, da es genau den Stadtnamen bildlich wiedergibt. Allerdings ist hier die Problematik der #Namensherkunft|ungesichtern Namensherkunft zu beachten. Die erste nachweisbare Darstellung eines Wappens, welches dem heutigen gleicht, stammt von einem Stadtsiegel von 1535. Nach Schätzungen war dieses aber bereits seit Mitte des 15. Jahrhunderts in Gebrauch. Das Wappen wurde fast unverändert bis 1817 weiter geführt. Später gab es zahlreiche Abwandlungen bzw. Vorschläge für Änderungen des Wappens, unter anderem um sie dem russischen Wappenmuster anzupassen. Vorschläge, die für die Stadt zentrale Textilindustrie in das Wappen zu integrieren, gab es vielfältige, allerdings wurde keiner von ihnen realisiert.
Das heutige Wappen ist seit dem 5. Juni 1936 Wappen der Stadt. Unterbrochen wurde die Nutzung nur während der Besatzung während des Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges durch die Deutschen. Dabei wurde 1941 ein goldenes Hakenkreuz auf dunkelblauem Hintergrund das Wappen der Stadt. Mit Ende der Besetzung wurde das Wappen von 1536 wieder Wappen der Stadt. http://www.uml.lodz.pl/index.php?menu2=2&zapytanie=2,02,02,01

Städtepartnerschaften

Łódź unterhält Städtepartnerschaften mit http://www.uml.lodz.pl/index.php?menu2=2&zapytanie=2,06 :

Chemnitz seit 1981
Stuttgart seit 1988
Lyon (Frankreich) - seit 1991
Vilnius (Litauen) - seit 1991
Iwanowo (Russland) - seit 1992
Kaliningrad (Russland) - seit 1992
Minsk (Weißrussland) - seit 1993
Odessa (Ukraine) - seit 1993
Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv (Israel) - seit 1994
Tianjin (Volksrepublik China) - seit 1994
Rustawi (Georgien) - seit 1995
Barreiro (Portugal) - seit 1996
Tampere (Finnland) - seit 1957
Puebla (Stadt) (Mexiko) - seit 1997
Murcia (Stadt)|Murcia (Spanien) - seit 1999
Örebro (Gemeinde)|Örebro (Schweden) - seit 2001

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Łódź hat eine vielfältige Kulturlandschaft. Neben den verschiedenen Theatern, Kinos, Museen, Galerien ist die Filmhochschule einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf das kulturelle Leben der Stadt. In der Stadt werden die meisten Filme Polens produziert, weshalb sie gelegentlich HollyŁódź genannt wird. Die Spielfilmproduktionsfirma von Łódź, die inzwischen Insolvenz angemeldet hat, produzierte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die meisten Spielfilme Polens.
Die Bildungsfilmproduktionsfirma produziert Europäischen Filmpreis für den Dokumentarfilm des Jahres.
Das Studio Se-ma-for ist für Animationsfilme bekannt und produziert unter anderem die Kinderserien Miś Uszatek, Colargol, Zaczarowany ołówek und Kot Filemon. Zbigniew Rybczyński produzierte in dem Studio seinen Film Tango (Film)|Tango, welcher 1982 einen Oscar erhielt.

Theater

Łódź hat eine vielfältige Theaterlandschaft mit über 20 Bühnen.

Das Teatr Wielki (Großes Theater) hat Platz für 1.300 Zuschauer und ist eines der größten Europas. Seit der Eröffnung am 19. Januar 1967 fanden hier schon etwa 240 Premieren statt, zahlreiche davon Uraufführungen. Berühmte Sänger wie Victoria de los Angeles, Fedora Barbieri, Andrea Bocelli und Nicolai Gedda, Dirigenten wie Henryk Czyż, Antoni Wicherek und Wojciech Michniewski waren schon Gäste des Hauses. Auch international bekannte Regisseure wie Adam Hanuszkiewicz und Maciej Prus wirkten bereits im Teatr Wielki in Łódź. http://www.teatr-wielki.lodz.pl

Museen


Das Museum für Kinematografie am Plac Zwycięstwa Nr. 1 befindet sich in einem ehemaligen Palast von Scheibler. Im Museum befinden sich verschiedene historische Fotoapparate, unterschiedliche historische Bildbetrachtungs- und -vorführapparate, Filmposter vor allem von polnischen Filmen, zum Teil aus den 1920er und 1930er Jahren. Das Museum eröffnete 1986.


Das Zentrale Textilmuseum (Centralne Muzeum Włókiennictwa) befindet sich in der Piotrkowska Nr. 282 in der sogenannten Weißen Fabrik von Ludwig Geyer. Es enthält alle Aspekte der Textilproduktion bis zu den Produkten. Die Ausstellungsfläche umfasst etwa 5.000 m². Das Museum ist in mehrere Abteilungen unterteilt; für Wandteppiche, industrielle Textilien, Volkstextilien, Mode, Technik, Ausstellungsorganisation, Bücherei und Archiv und den Bildungsbereich. Letzterer hat die Aufgabe, vor allem Kindern und Jugendlichen die Entwicklung der Textilindustrie insbesondere in Łódź näher zu bringen. Die Anfänge des Museums liegen im Jahr 1952 als Krystyna Kondratiukowa eine Sammlung im Kunstmuseum begann. Auf Grund der schnell anwachsenden Größe wurde es 1960 als eigenständiges „Museum der Textilgeschichte“ und 1975 als Zentrales Textilmuseum geführt mit Kondratiukowa als Direktorin.http://www.muzeumwlokiennictwa.pl

Das Museum für Archäologie und Ethnografie befindet sich am Plac Wolności Nr. 14 und verfügt über etwa 218.000 Exponate. Die Sammlung begann bereits mit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens 1918. Allerdings zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Dach eines allumfassenden Stadtmuseums. Durch die ständige Ausweitung der Sammlung wurde am 1. Januar 1931 das Museum für Ethnografie gegründet und erster Direktor wurde Jan Manugiewicz. 1932 bis 1934 gab das Museum die Wiadomości Ludoznawcze (Volkskundliche Nachrichten) heraus. Auch vergrößerten Exponate aus Afrika, Asien sowie Südamerika die Sammlung, welche bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1.460 Teile umfasste, weiterhin gab es durch die Sammlung in unterschiedlichen Städten 9.600 weitere Exponate. Nach Ende des Krieges waren die Exponate zum Teil im Museum für Ethnografie und zum anderen im Prähistorischen Museum untergebracht. Ab dem 1. Januar 1956 wurden dann beide Sammlungen in einem Museum zusammengeführt. http://www.uml.lodz.pl/index.php?menu2=4&zapytanie=4,07,01&id=3271#wystawy


Das historische Museum der Stadt befindet sich in der Ogrodowa-Straße Nr. 15, dem ehemaligen Palast der Poznańskis. Es zeigt die Geschichte der Stadt in verschiedenen Dauerausstellungen, welche durch weitere befristete Ausstellungen ergänzt werden. Dauerausstellungen zeigen unter anderem das Zusammenleben der drei Kulturkreise Juden, Polen und Deutschen, das Leben Izrael Poznańskis und das Schaffen der Künstler der Stadt.
Das Museum für Sport und Touristik ist eine Zweigstelle des historischen Museums und befindet sich in der Ks.-Skorupka- Str. 21. Das Museum wurde 1982 eröffnet und enthält Sammlungen von olympischen Medaillen, Abzeichen, Pokalen. Die Dauerausstellung des Museums ist die Geschichte des Sport und des Tourismus in Łódź. http://www.poznanskipalace.muzeum-lodz.pl/

Das Kunstmuseum befindet sich in der in Więckowski-Str. 36. Es beinhaltet Sammlungen moderner Kunst, polnischer Kunst vom 17. bis 19. Jahrhundert und Handarbeiten. Die moderne Kunst stellt dabei den wichtigsten und wertvollsten Teil dar, welcher bereits seit 1929 gesammelt wurde und heute aus über 10.000 Exponaten besteht. Die erste öffentliche Ausstellung war am 15. Februar 1931 und bestand damals aus 111 Kunstwerken.

Die Residenz Księży Młyn (dt. Mühle Pfaffendorf) befindet sich in der Przędzalniana-Straße 72, dem ehemaligen Palast Eduard Herbsts, und gehört zum Kunstmuseum. Das Museum besteht aus dem Wohnhaus, einem Wintergarten und kleineren Gebäuden, in welchem das Leben der ehemaligen Fabrikbesitzer gezeigt wird. Zu sehen sind unter anderem der Ball-, Essens- und Gästeraum, das Ankleide- sowie das Jagdzimmer. Das Gebäude wurde 1875 im Stil der Neorenaissance errichtet. Das Kunstmuseum erhielt 1976 das Gelände, es konnte allerdings erst 1990 nach Renovierung als Museum eröffnet werden. Im selben Jahr wurde die Residenz durch die Europa Nostra-Vereinigung für Kulturgüter ausgezeichnet. http://www.uml.lodz.pl/index.php?menu2=4&zapytanie=4,07,01&id=3270

Das Museum des Unabhängigkeitskampfes (Muzeum Tradycji Niepodległościowych) liegt in der Gdańska-Str. 13 sowie in der Zgierska-Str. 147, widmet sich dem Widerstandskampf der Polen und besitzt etwa 45.000 Exponate. Als Dauerausstellung wird die Geschichte des politischen Gefängnisses Łodzinskaja Tiurma, welches 1885 eröffnet und 1954 geschlossen wurde, beleuchtet. Die zweite Dauerausstellung zeigt den Widerstandskampf der Polen während des Zweiten Weltkrieges. Weitere befristete Ausstellungen beleuchten bestimmte Zeitepochen genauer. Eröffnet wurde das Museum 1958.http://www.muzeumtradycji.pl/index.php?str=8

Das Museum für künstlerische Bücher (Muzeum Książki Artystycznej) befindet sich in der Tymieniecki-Str. 24. In dem Museum gibt es eine Dauerausstellung von Büchern der Correspondance des Arts Künstler. Diese Künstler veröffentlichten 1980 die ersten Bücher und eröffneten am 1. Oktober 1993 dann das Museum in der Villa von Henryk Grohmann. Errichtet wurde die Villa 1892 nach Plänen von Majewski im Stil der Renaissance. Im Moment ist das Museum auf Grund mangelnder Unterstützung durch die Stadt und entsprechenden finanziellen Problemen von der Schließung bedroht. http://www.book.art.pl/home/home.htm

Musik

Der Gesamtpolnische Violinenwettbewerb Irena Dubiska wurde 2003 erstmalig durchgeführt. Gründer des Wettbewerbs war Przemysław Kulikiewicz. Musik wird von Klassik bis zur Gegenwart gespielt. Der Wettbewerb fand 2003 und 2004 statt, der nächste ist für 2006 geplant.

Das Akademische Kulturzentrum (Akademicki Ośrodek Kultury) organisiert Jazzkonzerte, sowohl von professionellen Musikern als auch von Studenten.

Das Kulturzentrum der Jugend (Centrum Kultury Młodych) bietet die Möglichkeit, das Spielen auf Instrumenten zu erlernen. Zugleich wird auch viel Wert auf eine umfassende Musikausbildung gelegt, also sowohl auf historische Kenntnisse als auch auf die Diktion beim Gesang.

Das Kulturzentrum „Karolew“ konzentriert sich besonders auf die Musikausbildung von Kindern zwischen 6 und 15 Jahren.

Die „Artur Rubinstein-Philharmonie“ (Filharmonia Łódzka im. Artura Rubinsteina) wurde bereits 1915 gegründet und erhielt 1984 ihren heutigen Namen. Seit dem 10. Dezember 2004 befindet sich die Philharmonie in einem modernen Gebäude in der Narutowicza-Straße. Seit 1969 verfügt die Philharmonie neben ihrem Orchester über einen 60 Mann starken Chor. Das Orchester und der Chor traten schon in fast allen europäischen Ländern, den USA und dem Ferner Osten|Fernen Osten auf und sind auch öfter für die Produktionen der Filmhochschule Łódź aktiv.

Bałucki Ośrodek Kultury

Bauwerke



Auf der Piotrkowska-Straße kann man, wie auf dem Heinzel, Fryderyk Wilhelm Schweikert|Schweikert und Karl Wilhelm Scheibler|Scheibler zu sehen.
Der Palast von Maksymilian Goldfeder befindet sich in der Piotrkowska 77, ist Sitz des studentischen Kulturzentrums und beherbergt einen Irish Pub. Das Gebäude wurde 1889 bis 1892 vom Stadtarchitekten Hilary Majewski im Neorenaissancestil errichtet.
Das Bankgebäude in der Piotrkowska 74 stammt aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude des Architekten Hilary Majewski wurde im Auftrag von Richard und Gustav Geyer errichtet und wurde später der Sitz der Aktiengesellschaft L. Geyer.
Das Wohnhaus von Carl Scheibler wurde 1882 nach Plänen von Hilary Majewski errichtet.
Der Palast von Robert Biedermann in der Kiliński-Straße 2 wurde 1878 errichtet.
Das Grand Hotel befindet sich in der Mitte der Piotrkowska-Straße und wurde wie auch das Wohnhaus Scheiblers von Majewski entworfen. Zuvor befand sich an dieser Stelle die Textilfabrik von Ludwig Meyer. 1911 wurden umfangreiche Umbauten vorgenommen. In den 1930er Jahren wurde der Garten, welcher sich hinter dem Gebäude befand, geschlossen.
Der Palast von Maurycy Poznański in der Więckowski-Straße 36 wurde 1896 im Stil der Neorenaissance errichtet.
Der neobarocke Palast von Izrael Poznański von 1898 befindet sich in der Ogrodowa-Straße. Heute befindet sich das historische Museum der Stadt dort. 2005 wurde begonnen, das sich anschließende Fabrikgelände zu renovieren.
Der Palast von Karol Poznański wurde 1904 errichtet. Der Palast in der Gdańska 32 ist wie der von Maurycy ein Bauwerk der Neorenaissance.
Der Sitz der Stadtverwaltung im ehemaligen Heinzel-Palais wurde 1882 errichtet. Den Bau leitete Otto Gheilig, der nach Plänen von Majewski arbeitete. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine Figur, welche Freiheit, Handel und Industrie symbolisiert.
Die hölzerne Kirche in Łagiewniki wurde 1675 errichtet, kurz nachdem eine Seuche in dem damals noch selbständigen Dorf gewütet hatte. Nach einer Sage beteten die Einwohner den heiligen Antonius an. Nach einem Traum, in welchem dem Eigentümer des Dorfes der Heilige erschienen war, ließ dieser eine Kapelle errichten und die Seuche wurde gebannt. Einige Jahre später wurde an der Stelle eine größere Kirche errichtet und die Kapelle etwas weiter entfernt wieder aufgebaut.

Der jüdische Friedhof zählt mit seinen ca. 0,4 km² zu den größten der Welt und ist der größte jüdische Friedhof Europas. Er wurde 1882 eröffnet, nachdem Izrael Poznański die Fläche erworben und dafür zur Verfügung gestellt hatte. Heute befinden sich dort 160.000 bis 180.000 erhaltene Grabmale, wobei das Poznański-Mausoleum das größte ist. Auf einem Teil des Friedhofs sind etwa 43.000 Opfer des Ghetto Litzmannstadt beerdigt.
Der evangelische Friedhof befindet sich im Bereich der Srebrzyńska- und der Ogrodowa-Straße. Seit seiner Einweihung 1855 wurden Persönlichkeiten der Stadt wie Ludwig Geyer, Ludwig Grohmann und Carl Wilhelm Scheibler dort beigesetzt.

Sakralbauten

Die Basilika St. Stanisław Kostka wurde 1922 mit der Bildung der Diözese Łódź zur Kathedrale und ist eine der schönsten Kirchen der Stadt.
Die Kirche St. Matthäus (św. Mateusz) ist eine evangelische Kirche, welche 1909-1928 errichtet wurde. Sie ist einer der größten Sakralbauten der Stadt und beinhaltet die größte Orgel Polens. Die Kuppel der Kirche hat einen Durchmesser von 17 m.
Die Kirche St. polnisch-orthodoxen Diözese Lodz-Posen. Sie befindet sich unweit des Fabryczna-Bahnhofs in der Kiliński-Straße.
Die heute noch besuchte Synagoge befindet sich in der Rewolucja-1905-Straße Nr. 28.
Die römisch-katholische Heilig-Geist-Kirche, früher die evangelische St. Trinitatis-Kirche, wurde 1828 errichtet und befindet sich in der Piotrkowska 2/4. 1889 erfolgte ein Umbau nach einem Entwurf von Otto Gehlig. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die bis dahin evangelische Kirche in die römisch-katholische Heilig-Geist-Kirche umgewandelt.

Parks

''Für ausführliche Informationen siehe Parks in Łódź


Die Stadt verfügt über 23,78 km² Waldfläche. Die ältesten Parks sind der Piłsudski-, der Poniatowski-, der Źródliska-, der Mickiewicz-Park sowie der Park des 3. Mai. Der jüngste ist der Park Ocalałych, welcher 2004 zum 60. Jahrestag der Auflösung des Ghetto Litzmannstadt eingeweiht wurde.

der Zoo verfügt über eine Fläche von 16,4 ha. Unter anderem finden sich hier Wisente, Känguruhs, Antilopen, Elefanten, Fische und viele mehr. Gegründet wurde er 1938 und besaß damals eine Fläche von 8,9 ha. 1950 erfolgte die Erweiterung des Geländes auf 16,4 ha.
der Botanische Garten im Stadtteil Polesie erstreckt sich über eine Fläche von 0,64 km², auf welcher etwa 3.500 Pflanzen zu finden sind. Ursprünglich legte Professor Jan Muszyński einen Garten von 1,3 Hektar|ha für Heilkräuter an, dieser dehnte sich dann auf etwa 6 ha aus. Später wurde der Garten erweitert und am 20. Juli 1973 wurde der Garten in seiner heutigen Größe Besuchern zugänglich gemacht.


Sport

233 Sportvereine, in denen man etwa 60 Sportarten betreiben kann, sind in Łódź aktiv. Am bekanntesten sind die Fußballklubs Łódzki Klub Sportowy und Widzew Łódź, welche beide in der zweiten Liga spielen. Auch der Leichathletikverein Rudzki KS Łódź und der Verein Społem Łódź, bei welchem Radsport und Bogenschießen betrieben werden kann, sind sehr bekannt. Letzterer gehört zu den wichtigsten Radsportvereinen Polens.
Der Jugendsportklub Trójka ist im Jugendsport sehr erfolgreich und seine Mitglieder konnten schon vielfältige Medaillen in nationalen Wettbewerben erringen.

Regelmäßige Veranstaltungen

In Łódź gibt es eine Vielzahl von regelmäßigen Veranstaltungen für Theater-, Film- und Musikliebhaber.
Regelmäßige Veranstaltungen sind unter anderem:
Das Internationale Filmkunstfestival„ CAMERIMAGE“ fand von 1993 bis 1999 in Thorn und ab 2000 in Łódź statt. Es ist das weltweit größte Treffen der Kameramann|Kameramänner. Es gibt Filmvorführungen und Seminare und es werden Preise vergeben.
Das Internationale Festival der Photographie findet seit 2002 statt. Hier können sich Photographen und Interessierte über die neusten Entwicklungen in der Fotografie informieren. Es gibt zahlreiche Ausstellungen und Vorführungen, Treffen und Seminare rund um Fotos.
Das Festival des Dialoges der vier Kulturen belebt die kulturelle Verständigung in der Stadt welche in der Vergangenheit der Stadt ein wichtiger Baustein des Aufbaus war. Die vier Kulturen die die Stadt aufbauten sind Deutsche, Polen, Juden und Russen. Das Programm des Festivals ist reichhaltig, es gibt Veranstaltungen von Pop, Folk, Jazz, Oper, Klassik, Theater und Filme.
Das Internationale Festival der Naturfilme „Włodzimier Puchalski“ ist ein Filmfestival rund um Naturfilme. Projekte, Konzerte, wissenschaftliche Diskussionen, Ökologieseminare und Ausstellungen bilden das Programm.
Das Entdecker-Festival ist ein Festival für Klettern|Kletterer, Extremsportler und Reisende der ganzen Welt. Es findet seit 1999 statt.
Das Łódźer Theaterfestival ist ein Festival des alternativen Theaters. Es findet seit 1964 jährlich statt und ist damit das älteste der Stadt.

Wirtschaft und Infrastruktur

1997 wurde in der Wojewodschaft Łódź eine Sonderwirtschaftszone (Łódzka Specjalna Strefa Ekonomiczna) mit einer Gesamtfläche von 383,45 Hektar|hahttp://www.paiz.pl/index/?id=ba3866600c3540f67c1e9575e213be0a eingerichtet, zu welcher auch neun Bereich im Süden der Stadt Łódź mit 96,01 ha gehörenhttp://www.lsse.home.pl/page_pl.php?id=48. Investoren erhalten bis 2017 spezielle Konditionen für ihre Investments und können Subventionen erhaltenhttp://www.lsse.home.pl/page_pl.php?id=19.
Das flächenmäßig größte Gebiet ist dabei der Komplex Nowy Józefów-Srebna mit 41,87 ha. In dem Gebiet befindet sich der Flughafen und unter anderem ist Gillette Poland International hier angesiedelthttp://www.lsse.home.pl/page_pl.php?id=56.
Zweitgrößter Bereich ist Komplex Centrum mit 13,1 hahttp://www.lsse.home.pl/page_pl.php?id=55. Er liegt, wie der Name schon sagt, im Zentrum der Stadt.

Die Stadt Łódź wurde durch Standard & Poor's am 28. Oktober 2005 bewertet. Dabei wurde für die Vergabe von langfristigen Fremdwährungsanleihen die Note BBB- (investitionswürdig) vergeben. Die Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung wurde von stabil auf positiv angehoben. Am 28. August 2006 erfolgte ein erneutes Rating, dabei wurde die Note auf BBB angehoben mit der Prognose stabil http://www.uml.lodz.pl/index.php?menu2=3&zapytanie=3,15 .

Zu den großen Konzernen, welche in der Stadt investiert haben, gehören General Electric, Bosch Siemens Hausgeräte, ] und Coca-Cola.

Im 1. Quartal 2005 gab es 275.900 arbeitende Menschen, 59.100 Menschen waren als arbeitslos registrierthttp://www.klasterlodzki.pl/pliki/Strategia_i_plan_wdrozenia.pdf PDF-Datei . Das durchschnittliche Bruttogehalt in Unternehmen lag 2004 bei 2.132 Złoty|PLN, das ist 27% unter dem Durchschnitt anderer polnischer Großstädte, in der vararbeitenden Industrie lag es sogar 40% darunterhttp://www.klasterlodzki.pl/pliki/Strategia_i_plan_wdrozenia.pdf PDF-Datei . Der Mindestlohn beträgt, wie in ganz Polen, 860 PLN http://www.lsse.home.pl/page_pl.php?id=128.

Verkehr

Die Stadt verfügt über einen international Flughafen, den Flughafen Łódź-Lublinek, welcher sich 10 km vom Stadtzentrum entfernt befindet.


Łódź befindet sich an der Eisenbahnhauptstrecke von Warschau nach Breslau und besitzt weitere Eisenbahnverbindungen nach Katowice, Posen und Lublin. Die beiden wichtigsten Bahnhöfe sind der Kopfbahnhof Łódź Fabryczna und der Durchgangsbahnhof Łódź-Kaliska. Weiterhin gibt es im Südwesten der Stadt einen modernen Güterbahnhof. Der Bahnhof hat eine Lagerkapazität von 53.000 m² und es können täglich etwa 2.000 Wagons abgefertigt werdenhttp://www.uml.lodz.pl/wersja_angielska/indeksik.php3?zapytanie=2,02,03.

Die Stadt hat direkten Anschluss an die Europastraßen Europastraße 67|E 67 von Tallinn nach Prag und Europastraße 75|E 75 von Vardø nach Athen.
Bei Łódź entsteht in den nächsten Jahren ein Autobahnkreuz zwischen der wichtigsten Nord-Süd-Autostrada A1 (Polen)|Autobahn A1 von Danzig und Katowice nach Tschechien und der wichtigsten Ost-West-Verbindung Autostrada A2 (Polen)|A2 von Frankfurt (Oder) über Warschau nach Minsk.

Täglich erreichen auch viele im internationalen Linienverkehr fahrende Busse die Stadt. Diese halten im allgemeinen am Bahnhof Dworzec Centralny (Zentralbahnhof) direkt vor dem Bahnhof Fabryczna. Ein zweiter Busbahnhof ist der Dworzec Autobusowy Północny (Busbahnhof Nord).


Die Stadt verfügt über 15 Straßenbahnlinien und 66 ebenfalls von der MPK (Miejskie Przedsiębiorstwo Komunikacyjne) betriebene Buslinien. Hinzu kommen weitere Straßenbahnlinien, welche von anderen Betreibern stammen (unter anderen Linien 41, 43, 43BIS, 45, 46), und Buslinien, welche zum Teil kostenlos sind, da sie von Einkaufszentren finanziert werden. Die Straßenbahnen sind teilweise moderne Cityrunner|Cityrunner-Niederflurstraßenbahnen, aber auch alte Modelle wie 805N'' sind anzutreffen.

Das Straßen- und Schienennetz bedeckt insgesamt 11,8% der Stadtfläche was 34,44 km² entspricht http://www.stat.gov.pl/urzedy/lodz/publikacje/rocznik_stolicy_woj/polozenie_i_warunki_naturalne/tablice/04m01_04.pdf PDF-Dokument. Die Piotrkowska-Straße ist die größte Einkaufsstraße und nur Taxis und Lieferfahrzeuge dürfen auf ihr fahren. Für Fußgänger gibt es die Möglichkeit, Rikscha|Fahrradrikschas zu nutzen.

Ansässige Unternehmen

Die Wirtschaft Łódźs ist auf Grund der Vergangenheit vor allem auf die Textilindustrie ausgelegt. Zu den größten Unternehmen in diesem Zweig gehören Lenora, Wólczanka, WI-MA und das Instytut Włókiennictwa.
Aber auch andere Wirtschaftszweige sowie internationale sind vorhanden. Zu den großen Investoren in der Stadt gehören Konzerne wie The Gillette Company, die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Philips, Indesit, Rossmann und andere.
Wichtige Wirtschaftsmessen sind die Telekommunikationsmesse Intertelekom, die Zentraleuropäische Dentalmesse CEDE und die Messe des Baugewerbes INTERBUD.

Medien

Fernsehen


Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender „Toya“ betreibt ein eigenes Fernsehprogramm, welches über sein Kabelnetz erreichbar ist.

Radio

„Radio Łódź“ ist ein Sender für die Stadt und die Woiwodschaft Łódź. Der Sender hat ein Regionalstudio in Kutno und in Piotrków Trybunalski|Piotrków. Bereits 1930 sendete der erste Radiosender aus der Stadt auf Mittelwelle. Ein Jahr später wurde das bisher gesamtpolnische Programm um lokale Inhalte erweitert, allerdings wurde es erst zwei Jahre später offiziell genehmigt. 1937 zog der Sender in die ul. Narutowicza 130 wo er bis heute sitzt. Sein Programm ist über 99,2 MHz oder über das Internet zu empfangen
„Radio Pogoda“ ist ein regionaler Radiosender, welcher erst seit dem 1. April 2005 besteht und in der Straße Traugutta 25 seinen Sitz hat. Er sendet auf 89,6 MHz, aber ist auch über seine Website zu hören.
„Radio ESKA“ ist ein polnischer Radiosender, welcher jeweils Regionalprogramme sendet. Das Studio in Łódź befindet sich in der Piłsudskiego 7. Radio Eska sendet aktuelle Chartmusik, welche auf 99,9 MHz zu empfangen ist.
„Radio Parada“ spielt Pop-, Disko- und Rockmusik und bietet Regionalnachrichten. Das Studio des Senders, der in der Piłsudskiego 141 sitzt, ist auf 70,1 MHz und 93,5 MHz zu erreichen.
„Radio Vox FM Łódź“ strahlt sein Programm in Łódź auf 100,4 MHz aus. Das Studio des Senders befindet sich in der ul. Ks. Skorupki 7.
„Radio Żak“ (Żak ist ein altpolnisches Wort für Student) ist ein Studentenradio, welches zum ersten Mal bereits am 18. Mai 1959 sendete. Damals wurde das Programm im III. Studentenwohnheim Łódź's der Polytechnischen Hochschule produziert, wo auch heute noch die Redaktion ihren Sitz hat. Der Sender ist heute auf 88,8 MHz oder über das Internet zu empfangen.
„Radio Złote Przeboje“ hat sein Łódźer Studio in der ul. Sienkiewicza 72 und ist auf 101,3 Mhz zu empfangen.
Der Sender „RMF FM“ ist ein Radiosender mit einem Programm für ganz Polen und ist in Łódź auf 93,5 MHz oder über seine Website zu empfangen.
„Radio ZET“ ist ebenfalls ein Radiosender, welcher ein Programm für ganz Polen ausstrahlt. In Łódź ist er auf 90,10 MHz oder über das Internet zu hören.

Zeitungen

Łódź verfügt über eine Lokalausgabe der zwei größten Tageszeitungen Polens, der „Rzeczpospolita“ sowie der Zeitungen „Echo miasta“ und „Metro“
Der „Dziennik Łódzki“ ist eine weitere Tageszeitung der Stadt.
Die Zeitung „Express Ilustrowany“ bezeichnet sich selbst als größte Tageszeitung der Stadt. Die Redaktion sitzt in der ks.-I.-Skorupka-Straße 17/19 und berichtet hauptsächlich über populäre aktuelle Themen.

Öffentliche Einrichtungen


Als Hauptstadt der Wojewodschaft ist die Stadt Sitz verschiedener öffentlicher Behörden. Im Wojewodschaftsamtes auf der Piotrkowska ist Helena Pietraszkiewicz Wojewode|Wojewodin (2006). Weiterhin sitzen die Wojewodschaftskommandaturen von Polizei sowie das Veterinäramt und das Amt für Denkmalschutz in Łódź.

Die Feuerwehrkommandaturen der Stadt und der Wojewodschaft sitzen in der Straße Wólczańska und hatten 2005 27.473 Einsätze zu koordinieren, davon allein 8.409 in Łódź. http://www.straz.lodz.pl/serwis/index.php?str=271 Angeschlossen an die Kommandaturen ist ein Schulungzentrum zur Aus- und Weiterbildung.

Das Staatsarchiv in Łódź hat sein Wurzeln bis in das jahr 1926. Das Archiv findet sich heute auf in der Straße pl. Wolności 1 sowie zwei weiteren Gebäuden in der Stadt. Weiterhin befinden sich zwei Außenstellen in Sieradz und Pabianice. Direktor des Archivs ist Piotr Zawilski.http://www.lodz.ap.gov.pl/

Das Zollamt in der Straße Lodowa 97 beschäftigte 2005 716 Mitarbeiter. Während des Jahres wurden Waren im Wert von 1.113.000 PLN|Złoty beschlagnahmt. Bereits am 15. August 1945 begann die Errichtung einer Verwaltungsstruktur für den Zollbereich. 1947 arbeiteten im Zollamt 35 Personen. http://www.lodz.uc.gov.pl/o_nas.htm

Einige Staaten unterhalten in der Stadt Honorarkonsulate. Dazu gehören Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Lettland, Österreich, und Ungarn. http://www.lodz.uw.gov.pl/index.php3?str=248

Bildung

Łódź verfügt über 23 Universitäten, wovon sechs staatlich und 17 privat betrieben werden.
Die bedeutendste davon ist die Filmhochschule Łódź. Sie hat bedeutende Regisseure wie Roman Polański, Krzysztof Kieślowski oder Andrzej Wajda hervorgebracht. Da sie alle Filmberufe ausbildet, findet man heute Studenten aus der ganzen Welt an dieser Schule. Vor allem die hier ausgebildeten Kameraleute genießen einen international hervorragenden Ruf. Aber auch die Absolventen der Regieabteilung sind international erfolgreich. Jeder bekannte polnische Regisseur hat die Filmhochschule besucht. Zu den ersten Studenten an der Filmschule zählen Andrzej Munk, Andrzej Wajda und Janusz Morgenstern, die Ende der 1950er als Regisseure berühmt wurden. Auf der Piotrkowska-Straße kann man, wie auf dem Hollywood Walk of Fame|Walk of Fame in Hollywood, Sterne der berühmten Absolventen der Filmhochschule finden.

Die Universität Łódź wird von über 40.000 Studenten an elf Fachbereichen besucht.
Weitere öffentliche Hochschulen sind die Medizinische Universität Łódź|Medizinische und die Technische Universität Łódź|Polytechnische Hochschule, die Musik- und die Kunstakademie.
Privat sind unter anderem die Wirtschaftsschule der Salesianer Don Boscos, die Management-, die Verwaltungs-, die humanistisch-wirtschaftliche, die Marketing- und Businesshochschule sowie die Informatik- und die Pädagogikhochschule.

Weiterhin verfügt die Stadt über 423 Schulen mit etwa 115.000 Schülern, die von 10.000 Lehrern betreut werden (2004).
Davon sind 93 Grundschulen (poln. szkoły podstawowe), welche von 41.590 Schülern besucht werden, 48 Mittelschulen (poln. gimnazjum) mit 24.000 Schülern und 45 Gymnasien (poln. liceum) mit etwa 20.000 Schülern. Weiterhin gibt es 31 Berufsschulen mit ca. 14.000 Schülern.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt


Grażyna Bacewicz, Komponistin
Aleksander Bardini, Theaterregisseur und Schauspieler
Andrzej Bartkowiak, Kameramann und Filmregisseur
Kazimierz Brandys, Schriftsteller
Artur Brauner, deutscher Filmproduzent
Karl Dedecius, Übersetzer
Jewsei Domaschewizki, Ökonom
Max Factor, deutscher Unternehmer (Kosmetik)
Grzegorz Filipowski, Eiskunstläufer
Jerzy Grzegorzewski, Theaterregisseur
Josef Joffe, deutscher Journalist
Jerzy Kosiński, Schriftsteller (Being there, dt. Willkommen, Mr. Chance)
Daniel Libeskind, US-amerikanischer Architekt
Radosław Matusiak, ( 1982), polnischer Fußballspieler
Peter Muzeniek, ( 1941) Illustrator und Karikaturist
Roman Polański, polnisch-französischer Filmregisseur
Izrael Poznański, Unternehmer (Textil)
Teodor Regedziński, Schachspieler
Józef Rotblat, Friedensnobelpreisträger
Arthur Rubinstein, Pianist
Marek Saganowski, polnischer Fußballspieler
Andrzej Sapkowski ( 1948), Schriftsteller
Mirosława Sarna ( 1942), polnische Leichtathletin
Euzebiusz Smolarek|Euzebiusz „Ebi“ Smolarek ( 1981), Fußballer
Oskar Seipold, kommunistischer Politiker
Alexandre Tansman, Komponist
Jack Tramiel, eigentlich Idek Tramielski, Schreibmaschinen- und Computerhersteller (Commodore International, Atari)
Julian Tuwim, Schriftsteller

Roman Cycowski, Bariton (Stimmlage)|Bariton des Berliner Ensembles Comedian Harmonists


Ehrenbürger

Artur Brauner ( 1918), Filmproduzent
Karl Dedecius ( 1921), Übersetzer polnischer und russischer Literatur
Kazimierz Dejmek (1924-2002), Theaterregisseur
Marek Edelman ( 1922), Kommandeur des Aufstands im Warschauer Ghetto
Jan Karski (1914-2000), Offizier und Kurier der Polnischen Heimatarmee
Johannes Paul II.|Papst Johannes Paul II. (1920-2005)
Stefan Miecznikowski (1921-2004), Kaplan der Solidarność
Arnold Mostowicz (1914-2002), Schriftsteller
Józef Piłsudski (1867-1935), Marschall und Politiker
Roman Polański ( 1933), Filmregisseur und Schauspieler
Albert Thomas (1878-1932), sozialistischer Politiker
Andrzej Wajda ( 1926), Filmregisseur
Władysław Ziółek ( 1935), Erzbischof

weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen



Krzysztof Kieślowski, Filmregisseur
Tadeusz Kotarbiński, Mathematiker

Literatur

Tanja Elm, Gert Limberg, Łódź: eine Stadt zwischen Mythos und Realität, Fürth 2004, ISBN 3-00-014379-3
Otto Heike, Leben im deutsch-polnischen Spannungsfeld : Erinnerungen und Einsichten eines deutschen Journalisten aus Lodz, Essen 1989, ISBN 3-920460-51-0
Marek Budziarek, Leszek Skrzydlo, Marek Szukalak, , Unsere Stadt Lodz (original Łódź nasze miasto), Łódź 2000, ISBN 83-87522-34-1
Jürgen Hensel (Hrsg.), Polen, Deutsche und Juden in Lodz 1820 - 1939 : eine schwierige Nachbarschaft, Osnabrück 1999, ISBN 3-929759-41-1
Peter E. Nasarski (Hrsg.), Lodz - „gelobtes Land“: von dt. Tuchmachersiedlung zur Textilmetropole im Osten, Berlin/Bonn 1988, ISBN 3-922131-63-8
Oskar Kossmann, Lodz: Eine historisch-geografische Analyse, Würzburg 1966,

Weblinks


Allgemein





(polnisch, deutsch)

Museen



(polnische, englisch)
(polnisch)


Fußnoten




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