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Łomża ist eine Stadt im nordöstlichen Polen in der Woiwodschaft Podlachien am Fluss Narew gelegen mit 63.900 Einwohnern (2005).
Die Anfänge der Stadt sind mit dem 5 km östlich über dem Narew gelegenen Burgberg verbunden, wo Ende des 9. Jahrhunderts eine erste unbefestigte Siedlung entstand. In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts gab es dort eine kleine Burg, die nach ihrer Zerstörung durch ein Feuer im 12. Jahrhunderts vergrößert und besser gesichert wieder aufgebaut wurde. In der Nähe wurde eine Siedlung angelegt, die heute den Namen Stara Łomża (Alt-Łomża) trägt. Nachdem durch die polnisch-litauische Union von 1386 die Gefahr aus dem Osten nachgelassen hatte, entschloss man sich - wohl aus wirtschaftlichen Gründen - dazu, die Siedlung zu verlegen und administrativ neu zu gliedern. Dieser Prozess wurde durch die Verleihung des Stadtrechts nach Kulmer Recht im Jahre 1418 abgeschlossen.
Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert war Łomża eine der größten Städte Ersten Weltkriegs wurde die Stadt 1917 von den Deutschen besetzt, die hier ein Internierungslager einrichteten. Umkämpft war Łomża auch im Zweiten Weltkrieg zunächst von den Rote Armee|sowjetischen Truppen besetzt, rückten die Deutschen im Juni 1941 ein und errichteten ein Ghetto für etwa 9.000 Juden, von denen sie über 3.000 erschossen und den Rest ins Vernichtungslager Treblinka deportierten. Im Zuge der Kriegshandlungen wurde die Stadt weitgehend zerstört. Nach der Befreiung war Łomża im Nachkriegspolen von 1975 bis 1998 Sitz einer Woiwodschaft. Nach der Verwaltungsreform ist es nun eine Kreisstadt in der Woiwodschaft Podlachien.
Dom, spätgotisch, ca. 1526 abgeschlossen
Łomżyńska Orkiestra Kameralna (Kammerorchester Łomża)
Zbigniew Bargielski, polnischer Komponist, ( 1937)
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Bischofspalais, neoklassizistisch (1925)
Rathaus, klassizistisch (1822/1823)
Markthalle (1928)
Kapuzinerkloster mit -kirche (1770-1798, Barock)
Kościół Wniebowzięcia NMP (Mariä-Himmelfahrts-Kirche) (1877 als Garnisonskirche für Orthodoxe erbaut)
Muzeum Okręgowe (Bezirksmuseum) (1948 gegründet, mit einer Bernsteinausstellung und archäologischen sowie ethnographischen Beständen)
Brama Napoleona (Napoleonstor) (Eingang zu einem Haus, in dem sich Napoléon Bonaparte|Napoleon bei seinem Moskaufeldzug aufhielt.
Zwei jüdische Friedhöfe (an der ul. Zielona und der ul. Wąska) Hochschulen und kulturelle Einrichtungen
Kolegium Języków Obcych (Fremdsprachenkolleg, deutsch und englisch)
Teatr Lalki i Aktora w Łomży (Puppentheater Łomża)
Muzeum Okręgowe Północnego Mazowsza (Bezirksmuseum für Nordmasowien)
Galeria Sztuki Współczesnej (Galerie zeitgenössischer Kunst)Persönlichkeiten
Im Dorf Drozdowo bei Łomża lebte bis zu seinem 15. Lebensjahr der Komponist Witold Lutosławski, dort starb 1939 auch der Politiker Roman Dmowski
Barbara Szlachetka, polnische Leichtathletin, ( 1956)Partnerstädte
Muscatine (USA),
Czechowice-Dziedzice (Polen),
Salčininkai (Litauen),
Nowohrad-Wolynskyj (Ukraine)