5 hotels gefunden, Anzeigen 1 – 5:
Verfügbarkeit prüfen
Ankunftsdatum:
Abreisedatum:
Sortieren nach

Währung(Prices include tax):

PLN 99 - 219

Hotel Seven "7"

Częstochowska 77, 62-800 KaliszEUR 23 - 50

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Seven befindet sich im Zentrum von Kalisz, nur wenige Gehminuten vom Alten Markt und ca. 3 km vom Busbahnhof entfernt. Zu den kostenfreien A… More
PLN 125 - 189

Hotel Flora

Wiatraki 3, 62-800 KaliszEUR 29 - 43

Gästebewertung: N/A
Hotel Flora is a small, family-run hotel in Kalisz, which offers comfortable accommodation, free parking and free Wi-Fi in all rooms and public areas.… More
PLN 150 - 290

Hotel Europa

Aleja Wolności 5, 62-800 KaliszEUR 34 - 67

Gästebewertung: N/A
Im kulturellen und geschäftlichen Zentrum der Stadt Kalisz bietet das Hotel Europa eine schöne Aussicht und eine komfortable Unterkunft mit aufmerks… More
PLN 160 - 220

Hotel Calisia

Nowy Świat 1-3, 62-800 KaliszEUR 37 - 51

Gästebewertung: N/A
Located in the Kalisz centre, 500 metres from the Old Town, Hotel Calisia features rooms with free Wi-Fi and LCD TV with satellite channels. Private p… More
PLN 106 - 240

Arena Hotel

H Sawickiej 22-24, 62-800 KaliszEUR 24 - 55

Gästebewertung: N/A
Das Arena Hotel befindet sich im Stadtzentrum von Kalisz, in der Nähe der Altstadt und ist eine komfortable Unterkunft zu einem guten Preis-Leistungs… More
 

Kalisz: Guide



Kalisz (polnische Kreisstadt im Verwaltungsbezirk Woiwodschaft Großpolen|Großpolen – gleich weit von den drei rund 100 km entfernten Städten Breslau, Posen und Łódź, an der Prosna gelegen. Auf Grund der sehr frühen schriftlichen Erwähnung (s. u.) kann sich Kalisz rühmen, eine der ältesten urkundlich belegten Städte Polens zu sein. Wirtschaftliche Bedeutung besteht in den Bereichen der Textilindustrie, des Maschinenbaus und der Herstellung von Musikinstrumenten. Kalisz ist Sitz von drei Hochschulen.

Stadtwappen

Das Wappen von Kalisch besteht aus einem zweitürmigen Kastell, über dessen Tor ein polnisch gekleideter, wachsender Wächter in das Horn stößt, umgeben von vier Sternen. Auf den Zinnen der Türme sprießen je drei Rohrkolben hervor. Farben Rot in Silber.

Geschichte


Hauptartikel: Geschichte der Stadt Kalisz (sehr ausführlich)

Kalisz wird bereits um das Jahr 150 n. Chr. vom alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemäus erwähnt, ist somit eine der ersten urkundlich erwähnten Städte auf dem Gebiet des heutigen Polen. Ab 1193 war Kalisch die Hauptstadt eines piastischen Herzogtums, das 1305 zur Woiwodschaft umgewandelt wurde. Von 1793 bis 1807 gehörte Kalisch zu Preußen. Nach 1815 entwickelte sich Kalisch zur Industriestadt. Am 7. August 1914 wurde die Stadt durch deutschen Artilleriebeschuss völlig zerstört und anschließend in modernem Stil wiederaufgebaut. Von 1939 bis 1945 gehörte Kalisch als Stadtkreis und Sitz des Landrates für den gleichnamigen Landkreis zum deutschen Reichsgau Wartheland. Am 23. Januar 1945 wurde Kalisch fast unzerstört von der sowjetischen Armee befreit. Von 1975 bis 1998 war Kalisch Hauptstadt der Woiwodschaft Kalisz, zu der auch Teile von Niederschlesien gehörten.

Religionen


Kalisz ist seit 1998 Sitz eines katholischen Bistums. Seit 1793 existiert auch eine evangelische Gemeinde in der Stadt, der heute etwa 300 Mitglieder angehören. Es existieren auch eine Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxe Gemeinde (etwa 50 Mitglieder), eine lutherisch|lutherische Gemeinde der Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen und eine Baptistengemeinde. Die Juden der Stadt wurden 1940 von den Nazis deportiert.

Politik


Der Stadtpräsident steht dem siebenköpfigen Stadtvorstand vor und ist gleichzeitig Chef der Verwaltung.
Der Stadtrat umfasst 47 Mitglieder, von denen zwei aus den im Jahr 2000 eingemeindeten Dörfern Dobrzec und Sulisławice erst nachträglich gewählt wurden. Im Stadtrat sind folgende Parteien vertreten:
Sozialdemokratische Partei (Sojusz Lewicy Demokratycznej) (17 Sitze)
Porozumienie Prawicy Chrześcijańskiej (9 Sitze)
Samorządy Osiedlowe (1 Sitz)
Forum Przyjaciół Kalisza (7 Sitze)
Unabhängiger Block „Wszystko dla Kalisza“ (7 Sitze (bis 1999 nur 5 Sitze)
Sozialdemokratisches Forum (Forum Lewicy Demokratycznej) (4 Sitze)
Freiheitsunion (Unia Wolności) (2 Sitze)

Wirtschaft


Das Wirtschaftsleben der Stadt wird durch die Industrie dominiert. Vorherrschende Branchen sind die Textilindustrie, die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie die Luftfahrt- und Metallindustrie.

Verkehr


Die städtische Busgesellschaft KLA befördert mit ihren neuerworbenen Bussen auf 16 innerstädtischen und 12 Vorortlinien insgesamt 19 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Als Stadt mit der höchsten PKW-Dichte Polens leidet Kalisch unter einem Parkplatzmangel, der durch Einführung von Parkraumbewirtschaftung gemildert werden soll.

Öffentliche Einrichtungen



Bildungseinrichtungen


Neben zwölf Berufs- und 24 Fachschulen gibt es drei Hochschulen mit insgesamt 5.500 Studenten.

Städtepartnerschaften


Erfurt (Deutschland, seit 1982)
Hamm (Deutschland, seit 1991)
Hautmont (Frankreich)
Kamieniec Podolski (Ukraine)
La Louvière (Belgien)
Tongres (Belgien)
Martin (Stadt)|Martin (Slowakei)
Preston (Großbritannien)
Southampton (Großbritannien)
Heerhugowaard (Niederlande)
Adria (Stadt)|Adria (Italien)
Szentendre (Ungarn)
Minsk - Frunzenski (Weißrussland)

Entwicklung des Stadtgebiets


Eingemeindungen


Im Jahr 2000 wurden die Dörfer Dobrzec und Sulisławice eingemeindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Theater


Wojciech-Bogusławski-Theater

Museen


Das Bezirksmuseum ...

Bauwerke


Franziskanerkirche zum Hl. Stanislaus (13.–18. Jh. gotisch, Innenausstattung Barock)
Garnisonskirche (ehemalige Jesuiten-, später Evangelische Kirche, 17.–18 Jh., Barock)
Kathedrale zum Heiligen Nikolaus (gotisch-neugotisch, Innenausstattung Barock, eine interessante Kapelle im Jugendstil, 13.–19. Jh.)
Städtische Pfarrkirche zum Heiligen Joseph, (17.–18. Jh. Barock)
Jesuitenkirche (ehem. Bernhardiner-) zur Mariae Verkündigung (18. Jh., Barock)
Nazarethanerkirche zum Heiligen Joseph und Heiligen Peter von Alcantara (18. Jh., Rokoko)
siehe auch: Geschichte der Stadt Kalisz

Friedhöfe


Evangelischer Friedhof (ab 17. Jh.). Dort begegnen wir allen Namen derjeniger Industriellen, deren Namen in der Geschichte der Stadt Kalisz, (19. Jahrhundert), aufgeführt sind.
Russisch-orthodoxer Friedhof (ab 18. Jh.)
Jüdischer Friedhof (Stadtteil Widok). Einziger noch erhaltener kleiner jüdischer Friedhof (19. Jh.) in der heutigen Stadt. Der älteste, nicht weit von der Stadtmitte gelegen, mit teilweise mittelalterlichen Gräbern, wurde um 1940 von den Nazis zerstört.
Soldatenfriedhof (1916). Hier liegen auch viele Deutsche, die ab 1939 in Kalisch angesiedelt wurden.
Sowjetischer Ehrenfriedhof (1946). Die große Gedenksäule besteht aus dem Granit der Neue Reichskanzlei|Neuen Reichskanzlei in Berlin.

Umgebung


Schloss Gołuchów, 20 km nordwestlich der Stadt. Monumentale Adelsresidenz mit Landschaftspark und Kunstsammlungen, Teil des Nationalmuseums Posen.
Bahnhof Skalmierzyce (deutsch: Skalmeritz), 2 km südlich von der heutigen Stadtgrenze entfernt. Riesiger neugotischer Bau, um 1905 errichtet, bis 1918 Grenzbahnhof des Deutschen Kaiserreiches.

Regelmäßige Veranstaltungen


Konzerte des städtischen Sinfonieorchesters und des Studenten-Chores Polifonia

Sport


Fußball


Regionalliga Fußball-klub KKS 1925 Kalisz

Persönlichkeiten



Söhne und Töchter der Stadt

Adam Asnyk (1838), polnischer Dichter des 19.Jahrhunderts,
Juliusz Bursche, Superintendent, später Landesbischof der Evangelischen Kirche Polens, KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen-Häftling, hier geb. 1862;
Maria Dąbrowska, polnische Schriftstellerin, hier geb. 1889;
Henryk Dobrzycki, berühmter polnischer Arzt und Philantrop, hier geb. 1841;
Arnold Fibiger, Industrieller;
Dawid Flamm, berühmter Gynäkologe, hier geb. 1793;
Stefan Giller - (1833-1918) - polnischer Schriftsteller und Lehrer in Kalisz und Opatowek.
Thekla von Gumpert, Schriftstellerin, hier geb. 1810);
Zygmunt Idzikowski, Dichter, hier geb. 1884;
Maria Konopnicka, polnische Dichterin;
Mieszko III., Herzog von Polen, starb hier 1202 und wurde hier begraben;
Mietek Szcześniak (1964), Musiker
Ludwig Adolf Neugebauer, berühmter Gynäkologe, hier geb. 1821;
Franciszek Ludwik Neugebauer, berühmter Gynäkologe, hier geb. 1856;
Tadeusz Pniewski, Arzt, Memoirenautor, hier geb. 1920;
Sabbatai Ben Josef, Judentum|jüdischer Schriftsteller, Schöpfer der ersten jüdischen Buchdruckerei in Dyhernfurth, hier geb. 1641;
Alexander Ulrych, Großkaufmann, Widerstandskämpfer, KZ Buchenwald|Buchenwald- Häftling, wirkte hier 1912–1944;
Julian Ulrych, polnischer Militär und Politiker;
Stanisław Wojciechowski, Polens zweiter Staatspräsident, hier geb. 1869.


Weblinks


This "Travel Guide" section is drawn from the Wikipedia article "Kalisz". We hope you will edit and improve it. It is available under the terms of the GNU Free Documentation License.