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PLN 80 - 300

Villa Genevra

Hubalczyków 13, 75-689 KoszalinEUR 18 - 69

Gästebewertung: N/A
Within a 10-minute drive from the centre of Koszalin and 12 km to the sea, Villa Genevra features rooms with free Wi-Fi and satellite TV. Free on-site… More
PLN 95 - 130

Hotelik Gwardia

Fałata 34, 75-434 KoszalinEUR 22 - 30

Gästebewertung: N/A
Hotelik Gwardia is situated just 300 metres from the Gwardia Stadium in Koszalin and offers free parking on site. Its rooms come with an LCD TV and fr… More
PLN 107 - 242

Hotel Sport

Sportowa 14, 75-503 KoszalinEUR 25 - 56

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Sport liegt nahe dem Zentrum von Koszalin und dem Gwardia Stadium; es bietet ruhige Zimmer mit eigenem Bad, TV und kostenlosem WLAN. Morgens… More
Zwycięstwa 20-24, 75-035 KoszalinEUR 34 - 61

Gästebewertung: N/A
Das Gromada Koszalin ist das komfortabelste Hotel an der baltische Küste von Hinterpommern. Das Hotel sowie das Servicepersonal machen Ihren Aufentha… More
PLN 160 - 260

Hotel 2CV

Piastowska 1, 75-400 KoszalinEUR 37 - 60

Gästebewertung: N/A
Located in the centre of Koszalin, the stylish Hotel 2CV offers rooms with free wired internet, satellite TV and a minibar. Guests can enjoy game of b… More
 

Koszalin: Guide



Koszalin (deutsch Köslin) ist eine Stadt in Polen in der nordwestlichen Woiwodschaft Westpommern. Sie gehört zu den wichtigsten polnischen Städten in der Ostseeregion und hat daher eine hohe regionale Verkehrs- und Wirtschaftsbedeutung. Bis zur Verwaltungsreform im Jahr 1999 war Koszalin die Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirks.

Geografische Lage

Die Stadt liegt im Nordosten der Woiwodschaft Westpommern. Im Norden befindet sich in gut 10 km Entfernung die pommersche Ausgleichsküste, der der Jamunder See mit den beiden Badeorten Mielno (Groß Möllen) und Lazy vorgelagert ist. Im Osten und Süden ist die Stadt von großen Waldgebieten umgeben, in denen der 137 m hohe Gollenberg liegt. Stettin ist 147 km entfernt, nach Danzig sind es 151 km.

Geschichte

Die Stadt Köslin wurde 1214 als Dorf Koszalice (bzw. Cossalitz) erstmals erwähnt in einer Schenkungsurkunde, in der Bogislaw II., Herzog von lübischem Stadtrecht. Ab etwa 1300 wurde auch das Umland von Köslin von deutschen Bauern besiedelt.

Während des ausgehenden Mittelalters blieb Köslin beim Fürstbistum Cammin und stand mit diesem von 1356 bis 1417/1422 unter der Oberhoheit des Teilfürstentums Pommern-Wolgast. Köslin lag an der bedeutenden Handelsstraße von Stettin nach Danzig und wurde Hanse|Hansestadt. 1447 hatte Köslin eine erfolgreiche militärische Auseinandersetzung mit dem größeren, in der Hanse einflussreicheren und ebenfalls zu Cammin gehörenden Kołobrzeg|Kolberg. 1486 geriet Köslin mit Cammin erneut unter herzoglich-pommersche und damit brandenburgische Oberhoheit.

Der Stadtbrand von 1504 leitete den Niedergang der Stadt ein. 1530 wurde das Herzogtum Pommern Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar. 1534 wurde die Stadt durch die Einführung der Reformation in Pommern evangelisch, 11 Jahre später trat der erste protestantische Bischof von Cammin, Bartholomaeus Suawe|Bartholomäus Suave, sein Amt an. 1556 wurde Cammin pommersche Sekundogenitur (und Köslin fürstbischöfliche Residenz??). Von 1574 bis 1622 war Köslin Sitz der pommerschen Herzöge??. Mehrere Pestepidemien und der Dreißigjähriger_Krieg|Dreißigjährige Krieg schwächten die Bedeutung Köslins weiter.

Mit der Landung Gustav II. Adolf von Schweden|Gustav Adolfs an der Odermündung 1630 geriet Pommern mit Köslin unter schwedischen Einfluss und 1638 unter schwedische Verwaltung.

Mit dem Westfälischen Frieden kam Köslin 1648 mit Hinterpommern an Mark Brandenburg|Brandenburg, das schon während des Krieges – nach dem Aussterben der Greifenherzöge – mit Pommern beliehen worden war.

1718 wurde die nunmehr preußische Stadt erneut durch einen Brand fast völlig zerstört, aber einige Jahre später wieder aufgebaut.

1807 stand Köslin unter französischer Besatzung, blieb aber während der gesamten Napoléon Bonaparte|napoleonischen Zeit preußisch.

Mit der Neuorganisation der Kreisgliederung in Preußen 1816 wurde die Stadt Cöslin (damalige Schreibweise) Kreisstadt des Kreises Landkreis Köslin|Fürstenthum und 1848 Sitz eines Regierungspräsidenten in der preußischen Provinz Pommern (Land)|Pommern.

1858 bis 1878 wurde die Eisenbahn von Stettin über Köslin und Słupsk|Stolp nach Danzig gebaut.

Mit Auflösung des Kreises Fürstenthum zum 1. September 1872 wurde Cöslin Sitz des Landrates für den neuen Kreis Landkreis Köslin|Cöslin (13. Dezember 1872). Die von Friedrich dem Großen im Jahre 1776 gegründete Kadettenschule wurde 1890 vom westpreußischen Culm nach Köslin verlegt

In den 1920er Jahren wurde der Name Cöslin in Köslin geändert. Am 1. April 1923 verließ die Stadtgemeinde Köslin den Kreis Köslin und bildete seitdem einen eigenen Stadtkreis.

Mit Einführung des Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft.

Im Februar 1945, als die bei Warschau durchgebrochene Rote Armee Ostpreußen vom übrigen Deutschland abzuschneiden drohte, zogen Treck|Flüchtlingstrecks aus Ost- und Westpreußen, ungefähr 65.000 Menschen, durch Köslin westwärts in Richtung Stettin. Am 4. März eroberte die Rote Armee in kurzem, heftigem Kampf Köslin, wobei etwa 40 % der Bausubstanz zerstört wurden. Infolge des Potsdamer Abkommens übergaben die sowjetischen Militärbehörden die Zivilverwaltung an eine neu eingerichtete polnische Stadtverwaltung, die alsbald mit der Ansiedlung polnischer Neubürger begann. Die Neubürger kamen ganz überwiegend aus Gnesen, teilweise auch aus Posen. Gleichzeitig wurde die in Koszalin umbenannte Stadt für kurze Zeit Sitz der neuen polnischen Provinzverwaltung für ganz Pommern (Land)|Pommern. Nachdem feststand, dass auch Stettin unter polnische Verwaltung kam, wurde die Provinzverwaltung 1946 dorthin verlegt. Die vor der Roten Armee nicht geflohenen oder im Laufe des Frühlings 1945 zurückgekehrten deutschen Bewohner wurden enteignet und in der Mehrzahl bis 1947 Vertreibung|vertrieben.

1950 wurde die Stadt zur Hauptstadt der Woiwodschaft Koszalin, die 1998 im Zuge der Verwaltungsreform abgeschafft und an die Region Westpommern angegliedert wurde.

Einwohnerentwicklung


Religionen

Römisch-katholische Kirche:
Seit 1972 ist Koszalin Bischofssitz der katholischen Diözese Koszalin-Kołobrzeg. Am 1. Juli 1991 besuchte Papst Johannes Paul II. die Stadt.

Evangelische Kirche A.B. (lutherisch):
Koszalin ist eine Parochie der Diözese Pommern-Großpolen (Sitz in Sopot) der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Polen

Partnerschaften

Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Berlin, Deutschland
Neubrandenburg, Deutschland
Neumünster, Deutschland
Schwedt/Oder, Deutschland
Minden, Deutschland
Gladsaxe, Dänemark
Seinäjoki, Finnland
Bourges, Frankreich
Kristianstad, Schweden
Roermond, Niederlande
Lida, Weißrussland

Bedeutende Persönlichkeiten

Ewald Christian von Kleist ( 1715; † 1759), Dichter und Offizier
Rudolf Julius Emanuel Clausius ( 1822; † 1888), Physiker
Joachim von Bonin ( 1857; † 1921), Politiker (Freikonservative Partei), MdL (Preußen), Landrat in Kreis Apenrade|Apenrade und Kreis Stormarn|Stormarn
Hans Grade ( 1879; † 1946), Flugpionier
Friedrich Wendel ( 1886), Publizist
Hans-Joachim Preil ( 1923; † 1999), Theaterautor, Regisseur und Komiker
Karl-Otto Habermehl ( 1927; † 2005), Arzt und Virologe
Sebastian Mila ( 1982), Fußballspieler
Ernst-August Braun ( ?; † 1859), Bürgermeister
Dieter Birr ("Maschine") ( 1944), Rockmusiker (Puhdys)

Weblinks





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