|
PLN 150 - 350 Hotel Olecki
Das moderne 3-Sterne-Hotel im Herzen von Oświęcim nahe der Straße von Krakau nach Bielsko-Biała liegt nur 200 m vom Eingang des Staatlichen Museum… MorePLN 105 - 160 Hotel Kamieniec
Hotel Kamieniec is located in a green area with a large garden, just 400 metres from the Soła River. It offers rooms with a TV and free Wi-Fi.
The r… MorePLN 189 - 300 Hotel Galicja Superior
Das Hotel Galicja Superior befindet sich in Oświęcim, nur 4 km vom Museum Auschwitz-Birkenau entfernt. Freuen Sie sich auf Zimmer mit einem LCD-Sat-… MorePLN 160 - 380 Hotel Galicja
Das Hotel Galicja befindet sich inmitten von Grün in einem renovierten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Es bietet geräumige Zimmer mit kostenfreiem… More | ||||||||||||||||||||||||
Oświęcim (Sola gelegene Polen|polnische Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen im südlichen Teil des Landes, rund 50 Kilometer westlich der Wojewodschaftshauptstadt Krakau.
Bekannt geworden ist die Stadt als Standort des größten Komplexes von Konzentrationslagern zur Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere des KZ Auschwitz-Birkenau|KZs Auschwitz II (Auschwitz-Birkenau).
Im Jahr 1179 fand Oświęcim erste urkundliche Erwähnung, als es aus der Krakauer Seniorenprovinz herausgelöst und dem Herzogtum Oppeln zugeschlagen wurde. 1272 wurden dem Ort die Stadtrechte verliehen. Im Laufe der Geschichte lebten hier Deutsche und Polen friedlich zusammen. Die den westlichen Teil Galiziens bildenden Herzogtümer Auschwitz und Zator kamen 1327 durch Herzog Johann von Auschwitz in ein Vasallenverhältnis zum Königreich Böhmen.
Später ging die Gegend wieder an die Herzöge von Teschen und Großglogau. Im 14. Jahrhundert setzte eine Landflucht ein, die viele Bewohner des Ortes in andere Gebiete zog. Das Interesse der Deutschen an Auschwitz schwand und 1457 kaufte der polnische König Kasimir IV. (Polen)|Kasimir IV. die Rechte am Ort, der anschließend der Woiwodschaft Krakau angegliedert wurde. Bereits im 15. Jahrhundert stellten Juden, die von den polnischen Königen zur Ansiedlung eingeladen worden waren, die Bevölkerungsmehrheit.
1655 wurde Oświęcim von Schweden|schwedischen Truppen verwüstet. Bis zu den Teilungen Polens am Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Ort seine frühere Bedeutung völlig verloren. Er kam 1773 zu Österreich und lag bald auch an der Grenze zu Preußen und Russland.
1818 wurde die Gegend deutsches Bundesgebiet, da sie lange Zeit Bestandteil von Schlesien gewesen war. Während des Preußisch-Österreichischer Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieges erfolgte am 27. Juni 1866 ein Angriff der Preußen auf Auschwitz, der jedoch zurückgeschlagen wurde. Bis 1918 führte der Kaiser von Österreich auch den Titel eines „Herzogs von Auschwitz“.
Nach dem Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg wurde Oświęcim wieder polnisch. Bereits 1918 organisierte die „Polnische Liquidationskommission“ in Krakau die Übernahme der Zivilverwaltung. Bis 1932 war Oświęcim Verwaltungssitz eines polnischen Landkreises.
Die Nationalsozialisten stellten ihre Leitidee, den „Lebensraum im Osten“ zu erweitern auf diese mittelalterliche „Ostkolonisation“ ab. Die Teilung Oberschlesiens im Jahr 1921 durch den Völkerbund trotz gegenteiliger Volksabstimmung galt als Vorwand für die „Wiedergewinnung ostdeutscher Ländereien“, welche die Deutschen unter dem Namen Ostoberschlesien zusammenfassten. (Steinbacher, 2004 und Frei, 2000)
Mit der Verleihung des Rechtes der Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 an die Stadt Auschwitz stand diese ab 1. April 1943 außerhalb des Verbandes eines Amtsbezirks. An der Spitze der Ortsverwaltung stand nunmehr bis Kriegsende ein deutscher Bürgermeister.
Auschwitz wurde zum Standort des größten Komplexes von Konzentrationslagern im Deutschen Reich und den besetzten Gebieten. Dazu zählten:
Der einzige jüdische Heimkehrer starb 2000 und wurde auf dem örtlichen jüdischen Friedhof beigesetzt. Es gibt derzeit keine dort ansässige jüdische Bevölkerung. Im September 1945 lebten zwar wieder etwa 190 Juden in Oświęcim, die aber fast alle in kürzester Zeit emigrierten.
Die durch das KZ Auschwitz aufgebauten Buna (Kautschuk)|Buna-Werke wurden vom polnischen Staat übernommen und als Chemiewerke Oświęcim (heute: Dwory S.A.) zum größten Arbeitgeber des Ortes. Die einseitige wirtschaftliche Ausrichtung auf diesen Großbetrieb brachte der Stadt nach 1990 wirtschaftliche Probleme. Seither werden die Bereiche Handel und Dienstleistungen stark ausgebaut.
Der Powiat Oświęcimski wurde 1948 wieder eingerichtet. Zwischen 1975 und 1999 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.
Im Stadtzentrum befindet sich auch das jüdische Zentrum (Auschwitz Jewish Center), welches 2000 eröffnet wurde und das reichhaltige jüdische Leben der Stadt vor dem Einmarsch der Nazis beleuchtet. Es beinhaltet neben der Rekonstruktion der kleinen Synagoge eine Ausstellung über Oświęcim vor dem 2. Weltkrieg.
Es gibt in Oświęcim auch ein städtisches Museum, das in bescheidenem Rahmen über die Geschichte der Stadt und das frühere Leben ihrer Einwohner informiert.
This "Travel Guide" section is drawn from the Wikipedia article "Oświęcim". We hope you will edit and improve it. It is available under the terms of the GNU Free Documentation License.
KZ Auschwitz I (Stammlager)|Auschwitz I (Stammlager ab 1941), das ursprüngliche Konzentrations- und Gefangenenlager und Verwaltungszentrum des gesamten Lagerkomplexes. Hier wurden ungefähr 70.000 Menschen, meist polnische Bürger und sowjetische Kriegsgefangene, umgebracht.
KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz II (Birkenau), ein Vernichtungslager. Die allgemeine Zahl der Opfer von Auschwitz in den Jahren 1940-1945 wird auf 1,1 bis 1,5 Millionen Menschen geschätzt. Die Mehrheit von ihnen, vor allem die Opfer der Massentransporte des Holocaust, die ab 1942 aus fast ganz Europa hierher deportiert wurden, kamen in Gaskammern um.
KZ Auschwitz III Monowitz|Auschwitz III (Monowitz), ein Arbeitslager
39 Nebenlager. Nachkriegszeit
Die einzig erhaltene Synagoge in der Stadt wurde rekonstruiert, nachdem das Gebäude 1977 verstaatlicht und als Teppichlager genutzt wurde. Das Gebäude der erst 1928 eröffneten Chevra Lomdei Mishnayot Synagoge wurde zur Zeit des Krieges als Waffen- und Munitionslager genutzt, wodurch zumindest das Gebäude als einziges die Zeit überdauerte und nicht wie bspw. die Große Synagoge am 20. September 1939 niedergebrannt. Am 12. September 2000 wurde die kleine Synagoge schließlich als vollständige Synagoge wiedereröffnet. Stadtgliederung
Die Stadt Oświęcim gliedert sich in die Stadtteile Błonie, Domki Szeregowe, Dwory-Kruki, Monowice (Monowitz), Pod Borem, Północ, Południe, Stare Miasto (Altstadt), Stare Stawy (Stara Stawy), Wschód, Zachód, Zasole Museen
Als Ort des Verbrechens steht Auschwitz als Synonym für den während des Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg von den Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten begangenen Holocaust. Große Teile des Konzentrationslagers sind erhalten und erinnern als ein von der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization|UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtes Staatliches Museum an jene Zeit. Sport
Das Eishockey-Team von Unia Oświęcim wurde bereits mehrfach polnischer Meister. Der Schwimmer Paweł Korzeniowski aus Auschwitz wurde bei den Olympische Sommerspiele 2004|Olympischen Spielen 2004 in Athen Vierter über 200 m Schmetterling. Partnerstädte
Kerpen, Deutschland
La Confluence, Frankreich
Sambir, Ukraine Söhne und Töchter der Stadt
1957, 5. Oktober, Miroslav Sikora, ehem. deutsch-polnischer Eishockeyspieler, deutscher Nationalspieler Landgemeinde
Die Landgemeinde (gmina wiejska) Oświęcim umfasst ein Gebiet von 74,47 km² mit 16.598 Einwohnern (30. Juni 2005). Sie gliedert sich in die Schulzenämter:
Babice (Babitz), 1.582 Einwohner
Broszkowice (Broschkowitz), 563 Einwohner
Brzezinka (Birkenau), 2.195 Einwohner
Dwory II, 342 Einwohner
Grojec, 2.798 Einwohner
Harmęże (Harmense), 572 Einwohner
Osada Stawy Grojeckie
Łazy, 396 Einwohner
Pławy, 330 Einwohner
Poręba Wielka (Poremba Wielka), 1.764 Einwohner
Rajsko, 1.300 Einwohner
Stawy Monowskie, 319 Einwohner
Włosienica (Wlocienitz), 1.440 Einwohner
Zaborze (Zaborz), 2.257 Einwohner Literatur
Lucyna Filip, Juden in Oswiecim 1918-1941. Weblinks