2 hotels gefunden, Anzeigen 1 – 2:
Verfügbarkeit prüfen
Ankunftsdatum:
Abreisedatum:
Sortieren nach

Währung(Prices include tax):

PLN 137 - 300

Hotel Ragos

Kościuszki 38, 47-400 RacibórzEUR 31 - 69

Gästebewertung: N/A
With just 500 metres from the centre of Racibórz, the Hotel Ragos features rooms with free wired internet, satellite TV and a refrigerator. Guests ca… More
Pl. Dworcowy 16, 47-400 RacibórzEUR 39 - 54

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Polonia Racibórz liegt in Racibórz, nur wenige Gehminuten vom alten Marktplatz und dem Einkaufsviertel entfernt. Die Zimmer sind mit Sat-T… More
 

Racibórz: Guide



Racibórz (oberschlesische Stadt in der Polen|polnischen Woiwodschaft Schlesien. Sie liegt 23 km westlich von Rybnik und 68 km südöstlich von Oppeln und zählt fast 60.000 Einwohner. Racibórz ist neben Ostrava Hauptort der Euroregion Silesia.

Geschichte


Mittelalter


Es wird angenommen, dass es an der Stelle der Stadt bereits im 9. Jahrhundert eine Burg gab, die die Furt über die Oder sicherte. Im 12. Jahrhundert kam der Ort zu Polen, 1172 wurde Racibórz zur Hauptstadt eines Fürstentums. 1202 wurde das Herzogtum Oppeln, zu dem Ratibor gehörte, unabhängig. 1241 gelang es, die Stadt gegen die Mongolen zu verteidigen, 1299 wurde die Verwaltung der Stadt einem Stadtrat übergeben. Es erfolgte eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte; in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts galt Racibórz als die bevölkerungreichste Stadt in Schlesien|Südschlesien. 1336 übernahmen die Přemysliden die Hoheit über die Stadt von den Piasten und Ratibor wurde Teil des Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches. Am Anfang des 15. Jahrhunderts konnte die Stadtverwaltung mehr Unabhängigkeit erlangen.

Königreich Preußen


Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress
gehörte die Stadt Ratibor zum Kreis Landkreis Ratibor|Ratibor in der preußischen Provinz Schlesien, Regierungsbezirk Breslau, und seit dem 1. Mai 1816 zum neugebildeten Regierungsbezirk Oppeln. 1844 wurde eine Linie der Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst zu Herzogtum Ratibor|Herzögen von Ratibor erhoben.


Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/Großdeutsches Reich


Seit dem 1. Juli 1867 gehörte Ratibor zum Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutsches Reich|Deutschen Reich.
Zum 1. April 1903 schied die Stadtgemeinde Ratibor aus dem Landkreis Ratibor|Kreis Ratibor aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.
Am 1. April 1909 vergrößerte sich das Stadtgebiet durch die Eingliederung der Landgemeinde Ober-Ottitz.
Zum 1. April 1910 schieden die Landgemeinde Plania und der Gutsbezirk Plania aus dem Landkreis Ratibor aus und wurden dem Stadkreis Ratibor einverleibt.
Zum 8. November 1919 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Ratibor gehörte nunmehr zur neuen Provinz Oberschlesien und erhielt die Behörde des Landeshauptmannes (Provinzialselbstverwaltung).

Bei der Volksabstimmung am 20. März 1921 votierten im Stimmkreis Ratibor Stadt 25.336 Personen (87,98% der Stimmberechtigten) für einen Verbleib bei Deutschland, 2.227 für Polen (8,79%). Im Stimmkreis Ratibor Land sprachen sich 25.986 Personen (56,83 % der Stimmberechtigten) für einen Verbleib bei Deutschland und 18.403 (40,25 %) für Polen aus.

Großzügige Eingemeindungen zur Stadt Ratibor fanden zum 1. Januar 1927 statt. Es verließen den Landkreis Landkreis Ratibor|Ratibor und wurden dem Stadtkreis zugeteilt:
die Landgemeinden Janowitz (teilweise), Hohenbirken (teilweise), Niedane (teilweise), Ostrog, Studzienna und Wilhelmstal (teilweise),
die Gutsbezirke Altendorf, Czerwentzütz (teilweise), Hohenbirken (teilweise), Niedane (teilweise), Ottitz, Schloss, Proschowitz, Ratibor, Schloss, und Studzienna.

Am 1. April 1938 wurden die preußischen Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien zur neuen Provinz Schlesien zusammengeschlossen.
Zum 18. Januar 1941 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Aus den bisherigen Regierungsbezirken Kattowitz und Oppeln wurde die neue Provinz Oberschlesien gebildet.

Nachkriegszeit


Nach wochenlangen schweren Kämpfen, bei denen die Stadt zu 80% zerstört wurde, besetzte am 31. März 1945 die vertrieben. In den folgenden Monaten kamen nur 3.000 Menschen aus Zentralpolen und den polnischen Ostgebieten als Neusiedler in die Stadt. Ein Jahrzehnt nach Kriegsende wies die Stadt schon eine deutlich größere Bevölkerungszahl auf und der Wiederaufbau, größtenteils mit modernen Bauten, und die Wiederherstellung der zahlreichen Industriebetriebe wurde abgeschlossen. In den 1950er Jahren folgte die Eröffnung der Kesselfabrik Rafako. Darüber hinaus entstanden an den Stadträndern neue Wohnsiedlungen und 1975 wurden die Nachbargemeinden Brzezie, Markowice, Miedonię sowie Sudół eingemeindet.

Am 8. Juli 1997 wurde auch Racibórz vom Oderhochwasser 1997|Oderhochwasser heimgesucht, bei dem weite Teile der Stadt überschwemmt wurden. Damals stieg der Wasserstand der Oder auf bis zu 10,46 m, was die kritische Hochwassermarke um 4,5 m übertraf. Die großen materiellen Schäden wurden nach der Flut behoben. Am 21. Juni 2001 wurde in Racibórz, als erster polnischer und europäischer Stadt überhaupt, die Umweltmanagementnorm ISO 14001 eingeführt.

Halinka

Die alte Lok, die schon vor dem Krieg zwischen Gleiwitz und Markowitz verkehrte, steht schon lange auf dem Bahnhofsvorplatz. Bei Renovierungsarbeiten wurde sie entfernt, aber eine immer größere Gruppe von Einwohnern setzte letztendlich durch, dass sie renoviert und wieder aufgestellt wird.

Gründungslegende


Im frühen Mittelalter verirrte sich ein edler Ritter namens Racibor, in der Gegend des heutigen Ratibors. Er versprach Gott, dass wenn er nach Hause zurückfände, würde er eine Stadt auf diesem Gebiet gründen. Das tat er auch. Langsam entwickelte sich die Stadt Ratibor.

Kommunalverfassung bis 1945

Mit Einführung des Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 bestand ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Die bisherige Stadtgemeinde Ratibor führte nun die Bezeichnung Stadt.

Mit Einführung der Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft.

Persönlichkeiten


Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem (1854-1941), dt. Schriftstellerin
Eckard Alker ( 1936), dt. Maler und Graphiker
Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857), dt. Dichter und Schriftsteller
Herbert Hupka (1915-2006), dt. Politiker und Ehrenbürger von Racibórz
Theodor Kaluza (1885-1954), dt. Mathematiker
Johannes Leppich (1915-1992), dt. Theologe
Arnold Mendelssohn (1855-1933), dt. Komponist und Musikpädagoge
Claus Ogerman ( 1930), deutschstämmiger US-amerikanischer Komponist und Arrangeur
Ludwig Reiners (1896-1957), dt. Schriftsteller
Augustin Souchy (1892-1984), dt. Anarchist
Hermann Traube (1860-1913), dt. Mineraloge
Ludwig Traube (Arzt)|Ludwig Traube (1818-1876), dt. Pathologe
Moritz Traube (1826-1894), dt. Chemiker
Wilhelm Traube (1866-1942), Chemiker
Carl Georg Wichura, preußischer General

Bekannte Sehenswürdigkeiten

# Mariensäule
# Kościół Św.Jakuba
# Das Ratiborer Museum

Städtepartnerschaften

Racibórz unterhält Städtepartnerschaft|Städtpartnerschaften mit

Opava, Tschechien, seit 1991
Roth (bei Nürnberg)|Roth, Deutschland
Kaliningrad, Russland
Leverkusen, Deutschland, seit 2002
Tysmienica, Ukraine, seit 2004

Zudem besteht seit 2001 eine Partnerschaft
zwischen dem Kreis Racibórz und dem Märkischen Kreis

Weblinks

(auch auf Deutsch)
polnisch
(auf Deutsch und Polnisch)


This "Travel Guide" section is drawn from the Wikipedia article "Racibórz". We hope you will edit and improve it. It is available under the terms of the GNU Free Documentation License.