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CHF 100 - 300

Hotel Forni

via Stazione, 6780 AiroloEUR 83 - 250

Gästebewertung: N/A
Am Fuße des Berges St. Gotthard erwartet Sie neben dem Bahnhof Airolo und der Autobahn A2 das familiengeführte Hotel Forni. Freuen Sie sich auf Zimm… More
CHF 75 - 300

Hotel Des Alpes

Viale Stazione, 6780 AiroloEUR 62 - 250

Gästebewertung: N/A
Im Stadtzentrum, gegenüber dem Bahnhof von Airolo, bietet das Hotel Des Alpes kostenloses WLAN im ganzen Gebäude. Während die kleinsten Gäste im … More
CHF 45 - 240

Girasole

Via Stazione, 6780 AiroloEUR 37 - 200

Gästebewertung: N/A
Das Girasole Gästehaus liegt in ruhiger Lage, 2 km von der Autobahnausfahrt Airolo (Autobahn A2/E35) und nur 80 m vom Bahnhof entfernt. Es bietet kos… More
 

Airolo: Guide


Airolo (deutsch: Eriels (veraltet); rätoromanisch: Iriel (veraltet); lokaler Dialekt: Airö) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Leventina (Bezirk)|Leventina des Kanton (Schweiz)|Kantons Tessin in der Schweiz.


Geographie


Airolo ist eine Gemeinde am oberen Ende des Valle Leventina, 55 km nördlich von Bellinzona, am südlichen Fuss des Sankt Gotthard (Pass)|Gotthardpasses. Westlich von Airolo erstreckt sich das Val Bedretto|Bedrettotal, von dem man über den Nufenenpass (Passstrasse) in den benachbarten Kanton (Schweiz)|Kanton Kanton Wallis|Wallis oder über den San Giacomo-Pass (nur Wanderweg) ins italienische Formazza|Val Formazza gelangt. Zur Gemeinde gehören auch die Dörfer Brugnasco, Fontana, Madrano, Nante und Valle (früher kamen auch das Dorf Albinasca und der Weiler Bedrina hinzu, welche heute jedoch unbewohnt sind).

Wirtschaft


Die Landwirtschaft spielte lange eine wichtige Rolle, heute schafft sie jedoch nur noch wenige Arbeitsplätze. Durch den Bau einer Käserei|Schaukäserei (Caseificio dimostrativo del Gottardo) konnten die einheimischen Landwirtschaftprodukte besser vermarktet werden.

Im Industriesektor nimmt das Baugewerbe den ersten Platz ein. Die einzige wichtige Fabrik von Airolo ist eine Metallverarbeitungsfirma, welche etwa 100 Personen beschäftigt.

In Airolo befinden sich Dienstleistungsbetriebe für Bahn- und Strassenverkehr sowie ein grosser Waffenplatz der Schweizer Armee. Durch Sparmassnahmen beim Militär und den Bahnbetrieben gingen in Airolo zahlreiche Arbeitsplätze verloren, was zu einer sinkenden Bevölkerungszahl führte. Eine wichtige Rolle spielen darüber hinaus die Wasserkraftwerke.

Trotz der Belastungen durch den Transitverkehr ist Airolo dennoch ein vielbesuchter Ferienort. Airolo war der erste Skisportort im Tessin und ist heute der bedeutendste des Kanton (Schweiz)|Kantons. Im Sommer ist Airolo ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen (Strada Alta, Sentiero degli Alpi).

Verkehr


Airolo ist eine wichtige Bahnstation an der Gotthardbahn-Linie. Der Ort liegt am Südportal der beiden Gotthardtunnels (Eisenbahntunnel 1882 der Gotthardbahn, Strassentunnel 1980 der Autobahn A2 (Schweiz)|A2).

Geschichte

Schon im 2./3. Jahrhundert n.Chr. hielten sich in Airolo Menschen auf, was Römisches Reich|römische Gräber in Madrano belegen.

Die Geschichte von Airolo war stets vom Verkehr über den Sankt Gotthard (Pass)|Gotthard geprägt. Dadurch erlangten Gastgewerbe und Säumerei grosse wirtschaftliche Bedeutung.

Die kath. Pfarrkirche Santi Nazario e Celso wurde im 12. Jh. errichtet und erstmals 1224 zusammen mit der Pfarrei erwähnt. Das heutige Gebäude wurde 1879 neu gebaut, nachdem es 1877 von einem Brand zerstört wurde, bei welchem auch ein grosser Teil des Dorfes niederbrannte. Der Kirchturm, der von doppelreihigen Zwillingsarkaden bekrönt ist, stammt aus der Romanik|romanischen Zeit.

In der Nähe des Bahnhofs steht das Denkmal für die Opfer des Gotthardtunnelbaus, ein von Vincenzo Vela (1820-1891) geschaffenes bronzenes Flachrelief.

Am 28. Dezember 1898 zerstörte ein Bergsturz einen Teil des Dorfes und forderte drei Tote. Zum Schutz des Dorfes wurde die grosse Schutzmauer oberhalb der Häuser errichtet. Eine riesige Lawine forderte am 12. Februar 1951 zehn Tote. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Lawinenverbauungen errichtet, eine Arbeit, welche in neuerer Zeit fortgesetzt wird.

Bereits 1890 erhielt Airolo eine elektrische Strassenbeleuchtung. Airolo war die erste Gemeinde des Kanton (Schweiz)|Kantons Tessin, die eine Kläranlage baute (1969).

Persönlichkeiten


Giuseppe Motta, Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat (Heimatort)
Doris de Agostini, Skirennläuferin (Geburtsort)
Eugenio Corecco, römisch-katholischer Bischof (Geburtsort)

Weblinks



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