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CHF 100 - 300 Hotel Forni
Am Fuße des Berges St. Gotthard erwartet Sie neben dem Bahnhof Airolo und der Autobahn A2 das familiengeführte Hotel Forni. Freuen Sie sich auf Zimm… MoreCHF 75 - 300 Hotel Des Alpes
Im Stadtzentrum, gegenüber dem Bahnhof von Airolo, bietet das Hotel Des Alpes kostenloses WLAN im ganzen Gebäude.
Während die kleinsten Gäste im … MoreCHF 45 - 240 Girasole
Das Girasole Gästehaus liegt in ruhiger Lage, 2 km von der Autobahnausfahrt Airolo (Autobahn A2/E35) und nur 80 m vom Bahnhof entfernt. Es bietet kos… More | ||||||||||||||||||
Airolo (deutsch: Eriels (veraltet); rätoromanisch: Iriel (veraltet); lokaler Dialekt: Airö) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Leventina (Bezirk)|Leventina des Kanton (Schweiz)|Kantons Tessin in der Schweiz.
Im Industriesektor nimmt das Baugewerbe den ersten Platz ein. Die einzige wichtige Fabrik von Airolo ist eine Metallverarbeitungsfirma, welche etwa 100 Personen beschäftigt.
In Airolo befinden sich Dienstleistungsbetriebe für Bahn- und Strassenverkehr sowie ein grosser Waffenplatz der Schweizer Armee. Durch Sparmassnahmen beim Militär und den Bahnbetrieben gingen in Airolo zahlreiche Arbeitsplätze verloren, was zu einer sinkenden Bevölkerungszahl führte. Eine wichtige Rolle spielen darüber hinaus die Wasserkraftwerke.
Trotz der Belastungen durch den Transitverkehr ist Airolo dennoch ein vielbesuchter Ferienort. Airolo war der erste Skisportort im Tessin und ist heute der bedeutendste des Kanton (Schweiz)|Kantons. Im Sommer ist Airolo ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen (Strada Alta, Sentiero degli Alpi).
Airolo ist eine wichtige Bahnstation an der Gotthardbahn-Linie. Der Ort liegt am Südportal der beiden Gotthardtunnels (Eisenbahntunnel 1882 der Gotthardbahn, Strassentunnel 1980 der Autobahn A2 (Schweiz)|A2).
Schon im 2./3. Jahrhundert n.Chr. hielten sich in Airolo Menschen auf, was Römisches Reich|römische Gräber in Madrano belegen.
Die Geschichte von Airolo war stets vom Verkehr über den Sankt Gotthard (Pass)|Gotthard geprägt. Dadurch erlangten Gastgewerbe und Säumerei grosse wirtschaftliche Bedeutung.
Die kath. Pfarrkirche Santi Nazario e Celso wurde im 12. Jh. errichtet und erstmals 1224 zusammen mit der Pfarrei erwähnt. Das heutige Gebäude wurde 1879 neu gebaut, nachdem es 1877 von einem Brand zerstört wurde, bei welchem auch ein grosser Teil des Dorfes niederbrannte. Der Kirchturm, der von doppelreihigen Zwillingsarkaden bekrönt ist, stammt aus der Romanik|romanischen Zeit.
In der Nähe des Bahnhofs steht das Denkmal für die Opfer des Gotthardtunnelbaus, ein von Vincenzo Vela (1820-1891) geschaffenes bronzenes Flachrelief.
Am 28. Dezember 1898 zerstörte ein Bergsturz einen Teil des Dorfes und forderte drei Tote. Zum Schutz des Dorfes wurde die grosse Schutzmauer oberhalb der Häuser errichtet. Eine riesige Lawine forderte am 12. Februar 1951 zehn Tote. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Lawinenverbauungen errichtet, eine Arbeit, welche in neuerer Zeit fortgesetzt wird.
Bereits 1890 erhielt Airolo eine elektrische Strassenbeleuchtung. Airolo war die erste Gemeinde des Kanton (Schweiz)|Kantons Tessin, die eine Kläranlage baute (1969).
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