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CHF 80 - 180 Schorta´s Alvetern
Schorta´s Alvetern im typischen Engadiner Dorf Ardez mit seinen historischen Sgraffitohäusern bietet Ihnen gute Bündner Küche, kostenfreien I… MoreCHF 65 - 190 Hotel Muntanella
In 5 Gehminuten Entfernung zum Bahnhof von Ardez genießt das Hotel Muntanella eine ruhige Lage mit Panoramablick auf das Dorf. In der Lobby steht Ihn… More | ||||||||||||
Ardez ist eine Gemeinde im Sur Tasna (Kreis)|Kreis Sur Tasna, Inn (Bezirk)|Bezirk Inn des Schweizer Kanton Graubünden|Kantons Graubünden.
Die Ardezer Landschaft liegt eingebettet zwischen den Triasdolomit und die Liasgesteine von Schloss Steinsberg. Westlich des Dorfes sind Sandkalke des Neokon von jüngeren Kreide (Geologie)|Kreideniveaus (Weg nach Bos-cha) überlagert.
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1622 wurde das protestantische Ardez durch den katholisch-österreichischen Feldherr Baldiron dem Erdboden gleichgemacht. 1652 kauften sich die Ardezer von Österreich los. Seit 1854 ist Ardez eine politische Gemeinde.
Der Übertritt zur Reformation erfolgte 1538. Zur alten Pfarrei Ardez gehörten mit Tauf- und Begräbnisrecht neben Ardez auch Guarda, Lavin, Susch sowie Galtür. Die Einwohner von Galtür begruben ihre Toten im Friedhof von Ardez. Im Winter - wenn der Futschölpass nicht begehbar war – vergruben sie die Toten im Schnee und brachten sie Frühling nach Ardez.
Ardez wurde 1975 als Pilotgemeinde des Europäischen Jahres für Denkmalpflege zusammen mit Corippo, Murten und Martigny VS als Musterdorf mit beispielhafter Restaurierung ("Réalisation Exemplaire") ausgewählt.
Seit 1622 fast unverändertes Dorfbild mit vielen schönen Engadiner Häusern
Heute ist die Landwirtschaft mit 2 Bio-Höfen vertreten. Der Dienstleistungssektor mit einem Architekturbüro, den Hotel und Restaurants Aurora und Alvetern und einer Anzahl Ferienwohnungen.
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Evangelische Kirche 1576-77 erbaut, im 12. Jh. erstmals erwähnt
Ruine des Ruine Steinsberg|Schlosses Steinsberg
Plantaturm (südlicher Dorfteil), zuletzt Kreisgefängnis und Hirtenunterkunft
La Foura Chagnoula, eine Höhle als Tierfriedhof
Ruine des Passantenhauses und Postgebäudes Chanoua am alten Verkehrsweg nach Ftan. Wirtschaft und Infrastruktur
Im 16. Jh. hatten die Ardezer ein Verteilungssystem für ihre Alpwirtschaft entwickelt. Gruppen von benachbarten Häusern teilten eine Alp. Alle sieben Jahre wurde die Anzahl Stoss|Alp-Stösse pro Quartier angepasst, um eine Überweidung zu verhindern. Alle 28 Jahre wurden die Alpen unter den Quartieren neu verteilt.
Ardez ist Ausgangsort vieler Wanderungen in die Umgebung. Die nächstgelegenen Skigebiete sind in Ftan und auf Motta Naluns in Scuol, das ca. 10 Kilometer von Ardez entfernt ist. Bekannte Persönlichkeiten
Vertreter der Ardezer Geschlechter Planta-Wildenberg-Steinsberg, Cazin, Gulfin und Von Zun bekleideten hohe Ämter (Podestà) im Veltlin und Chiavenna.
Rudolf Alex von Planta, Stifter der landwirtschaftlichen Schule Plantahof in Landquart Literatur
J. Claglüna, Ardez Gemeindechronik, Selbstverlag Chesa Solena, Pontresina, 1985
Bericht zur Réalisation exemplaire Ardez 1975-85, Stiftung Pro Ardez, 1986
Weblinks
Bild:Ardez02.JPG|Adam und Eva Haus
Bild:Ardez03.JPG|Via Maistra mit Schloss Steinsberg
Bild:Ardez04.JPG|Plantaturm
Bild:Ardez05.JPG|Evangelische Kirche
Bild:Bos-cha Dorfplatz.jpg|Dorfplatz von Bos-cha