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CHF 195 - 195 Hotel de l´Etoile
Located in the centre of the small village of Charmey in the Gruyère region, Hotel de l’Etoile occupies a restored 17th-century building. Free Wi-F… MoreCHF 200 - 520 Hôtel Cailler
Direkt über einen unterirdischen Gang mit dem brandneuen Spa in Gruyère verbunden ist das Grand Hotel Cailler. Hier erwarten Sie charmante Zimmer im… More | ||||||||||||
Auch die Gemeinde Galmiz im Seebezirk trägt den französischen Namen Charmey. Sie wird zur Unterscheidung Charmey (Lac) genannt.
Mit einer Fläche von 78.4 km² ist Charmey die grösste Gemeinde des Kantons Freiburg. Das Gebiet umfasst einen Abschnitt der stark reliefierten Freiburger Voralpen. Der zentrale Teil der Gemeindefläche wird von der Talweitung von Charmey eingenommen, in welcher der Lac de Montsalvens liegt. In diesen Stausee fliesst von Norden der Bach Javro, der stets die nordwestliche Grenze von Charmey bildet. Hauptzufluss des Stausees ist der Jaunbach, der mit seinem Tal das Gemeindegebiet in einen nördlichen und einen südlichen Teil gliedert.
Nördlich des Jaunbachs erstreckt sich der Gemeindeboden über die Felsgrate der Dent de Vounetz () und Maischüpfenspitz (französisch: Vanil d'Arpille, ) in das Quellgebiet des Javro. Auch der im Einzugsgebiet des Schwarzsees liegende Breccaschlund, ein oberirdisch abflussloses, teilweise durch Karrenfelder geprägtes Alptal umgeben von Les Recardets (), Schopfenspitz () und Chörblispitz (), sowie angrenzende Alpweiden gehören zu Charmey.
Südlich des Jaunbachs und des Lac de Montsalvens umfasst das Gemeindegebiet die Bergkette zwischen dem Tal des Ruisseau de Motélon im Westen und dem Tal des Ruisseau du Gros Mont im Osten. Zuoberst im Tal des letzteren befindet sich die Alp Gros Mont. Westlich davon stehen die Kalkstöcke der Dent de Folliéran () und der Dent de Brenleire (). Die Südgrenze verläuft über die Kämme von Vanil Noir (mit höchste Erhebung von Charmey), Dent de Savigny (), Dent de Ruth () und Wandfluh (). Die zwischen Hochmatt () und Dent de Ruth liegende, ausgedehnte Alp Petit Mont gehört ebenfalls zur Gemeinde. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 2 % auf Siedlungen, 35 % auf Wald und Gehölze, 43 % auf Landwirtschaft und rund 20 % war unproduktives Land.
Zu Charmey gehören die Siedlungen Le Pra () westlich des Dorfes, Liderrey () und Les Ciernes () am Ruisseau de Liderrey am Westhang von Tissiniva, Les Arses () am Westhang von Vounetz, La Tsintre () am Jaunbach sowie weit verstreut zahlreiche Einzelhöfe und Alphütten. Nachbargemeinden von Charmey sind Grandvillard, Bas-Intyamon, Gruyères FR|Gruyères, Broc FR|Broc, Crésuz, Cerniat, Plaffeien und Jaun im Kanton Freiburg, Saanen im Kanton Bern (Kanton)|Bern sowie Rougemont VD|Rougemont und Château-d'Œx im Kanton Waadt.
Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Neben den Gütern des täglichen Bedarfs und der Holzverarbeitung ist das Gewerbe von Charmey stark auf den Tourismus ausgerichtet (Gastgewerbe, Hotellerie, Kunsthandwerk). Mit dem Bau von Seilbahnen auf die Vounetz sowie von Skiliften erlebte das Dorf seit den 1960er Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Fremdenverkehr (sowohl Sommer- als auch Wintertourismus). Derzeit wird ein Projekt ausgearbeitet, um die bereits im 18. Jahrhundert bekannten Thermalquellen für den Badetourismus zu nutzen. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf dank seiner schönen Lage auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in der Region Bulle arbeiten.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte Corbières. Auch das Kloster La Valsainte und die Abtei Hauterive FR|Hauterive hatten Grundbesitz auf dem Gemeindeboden. Im Jahr 1249 wurde Charmey Sitz einer Nebenlinie der Herren von Corbières, als die Herrschaft unter drei Brüdern aufgeteilt wurde.
Nachdem diese Linie Mitte des 14. Jahrhunderts erlosch, wurde Charmey zunächst durch einen Kastlan verwaltet.
1454 gelangte das Dorf durch Kauf an die Grafschaft Greyerz. Die finanziellen Schwierigkeiten des Grafen Michael von Greyerz führten 1553 zum Verkauf der Herrschaft Corbières an Freiburg. Fortan war Charmey Teil der Vogtei Corbières. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime (1798) gehörte das Dorf während der Helvetik zur Unterpräfektur Corbières, die 1803 in den Status eines Bezirkes erhoben wurde. 1848 wurde Charmey mit Corbières in den Bezirk Gruyère eingegliedert.
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