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CHF 145 - 800 Prealpina
Unser Hotel Prealpina liegt in einer großen Parkanlage und bietet einen Ausblick auf Genf, die französischen Alpen und den Lavaux Weinberg.
Das 190… MoreCHF 180 - 370 Baron Tavernier
Baron Tavernier is set in Chebrex, surrounded by the beautiful wine region Lavaux. It offers a spacious terrace and an outdoor seating area overlookin… More | ||||||||||||
Die Fläche des 2.1 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Lavaux. Die Gemeinde selbst hat keinen direkten Seeanstoss, reicht aber östlich von Rivaz beim Château de Glérolles bis fast ans Ufer des Genfersees hinunter. Der Gemeindeboden erstreckt sich vom rebenbedeckten Steilhang nordwärts über die Terrasse von Chexbres bis auf die nordöstlich an den See angrenzenden Höhen (westlich des Mont Pèlerin), auf denen bei Crêt Bérard mit der höchste Punkt von Chexbres erreicht wird. Nach Westen reicht das Gebiet über das Tälchen des Forestay auf die Anhöhe von Le Signal (bis ). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 32 % auf Siedlungen, 14 % auf Wald und Gehölze und 54 % auf Landwirtschaft.
Zu Chexbres gehören der Weiler Le Monteiller () am Hang unterhalb des Dorfes inmitten der Weinberge sowie mehrere Einzelhöfe auf den Höhen. Nachbargemeinden von Chexbres sind Rivaz VD|Rivaz, Puidoux und Saint-Saphorin (Lavaux).
Mit 2016 Einwohnern (Ende 2005) gehört Chexbres zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 86.5 % französischsprachig, 5.3 % deutschsprachig und 1.8 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Chexbres belief sich 1850 auf 770 Einwohner, 1900 auf 1125 Einwohner. Nach einem vorübergehenden Bevölkerungsrückgang bis 1920 (960 Einwohner) wurde seither ein kontinuierlicher Anstieg der Einwohnerzahl verzeichnet.
Am Cully via Chexbres zum Bahnhof Puidoux-Chexbres bedient.
Das Gemeindegebiet von Chexbres war schon zur Römerzeit besiedelt, was durch einzelne Mauerreste und Münzfunde belegt werden konnte. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1079 unter dem Namen Carbarissa. In der nachfolgenden Zeit erschienen zahlreiche weitere Bezeichnungen: Chibriacum (um 1100), Chabris (1134), Chabre (1142), Cabarissa (1145), Cerbre (1147), Chebra (1165), Chabrii (1179), Chabres (1221), Chaibri (1248), Chaibry (1368), Chebry (1453), Cheibri (1454) und noch bis 1562 sowohl Chaybres als auch Cheybres. Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht eindeutig geklärt. Er könnte vom römischen Personennamen Cabrius, vom gallischen Caebre (Ort auf einem Hügel) oder von Cabus (Hanf) abgeleitet sein.
Das Gebiet um Chexbres gehörte seit dem 6. Jahrhundert der Abtei Saint-Maurice VS|Saint-Maurice und kam 978 an das Königreich Burgund. Im Jahr 1079 schenkte König Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV. das Dorf und sein Umland dem Bischof von Lausanne. Die Interessen des Bischofs wurden durch den Kastlan von Saint-Saphorin vertreten.
Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 gelangte Chexbres unter die Verwaltung der Vogtei Lausanne. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediation|Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Lavaux zugeteilt. Noch bis 1810 war Chexbres Teil der Grossgemeinde Saint-Saphorin und wurde erst danach eine politisch selbständige Gemeinde. Dank seiner schönen Lage entwickelte sich das Dorf im Lauf des 19. Jahrhunderts zu einem Erholungsort.
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