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CHF 85 - 180 Hotel Landhaus
Am Rande der malerischen Stadt Giswil erwartet Sie das Hotel Landhaus in idealer Lage in den beeindruckenden Bergen des Kantons Obwalden und bietet ko… MoreCHF 60 - 250 Hotel Bahnhof
Das Hotel Bahnhof befindet sich in der ruhigen Stadt Giswil gegenüber dem Bahnhof. In den öffentlichen Bereichen steht WLAN zur Verfügung. Ein Spie… MoreCHF 90 - 160 Hotel Alpenroesli
Köstliche, gutbürgerliche Schweizer Küche, eine Panoramaterrasse mit Bergblick und ein Innenpool gehören zu den Vorzügen des Hotels Alpenroesli. … More | ||||||||||||||||||
Die Ortschaft Giswil liegt im Süden der vom Sarnersee dominierten Talfläche des Kantons Obwalden auf einer Höhe von 485 m ü.M. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 8597 Hektar|ha, davon sind 4541 ha (52,8%) bestockte Flächen (mit Wald und Buschwerk), 3195 ha (37,2%) Nutzflächen (wie Wiesen, Äcker, Alpen), 158 ha (1,8%) Siedlungsflächen und der Rest (703 ha 8,2%) unproduktiv (Gewässer, Gebirge vegetationslos).
Mit einer Fläche von knapp 86 km² ist Giswil gleich gross wie die Stadt Zürich. Im Grössenvergleich der ca. 2750 Schweizer Gemeinden liegt Giswil auf Platz 68.
Bezüglich der Konfession ist der Kanton Obwalden traditionell fest in katholischer Hand. Das ist auch in Giswil nicht anders:
Giswil war ein Meierhof des Kloster Murbach|Klosters Murbach im Elsass. Für das Tal Obwalden war es auch Sitz der klösterlichen Verwaltungsbeamten.
Im 13. Jahrhundert gelang es den Freiherren von Wolhusen, Meieramt und Vogtei zu vereinigen und sie der Kontrolle des Abtes weitgehend zu entziehen. Murbach verkaufte daher 1291 alle seine Territorien in der heutigen Schweiz an die Habsburger.
Als Zentrum der Gemeinde galt bis zum Untergang der Kirche von 1629 der Ortsteil Kleinteil. 1607 wurde zwar im Grossteil eine erste Kapelle gebaut, aber nur, weil der Weg zur Pfarrkirche in den Kleinteil gefährlich war. Schon 1429 bestanden Ansätze einer Selbständigkeit von Gross- und Kleinteil. Urkunden erwähnen zwei Korporationen "teil rütihalb" und "teil kilchehalb".
Als letzte Talstation der Brünigstrasse erlebte Giswil in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen starken Aufschwung. Mit dem Bau der Brünigbahn (vollendet 1889) begann der wirtschaftliche Aufstieg. Auch die Trockenlegung des Aariedes, ein ungesunder Sumpf trug dazu bei. Auch die Wasserkräfte des Lungerersees konnten verwertet werden, was die bis dahin üblichen Auswanderungen, die von der Gemeinde mit Reisegeld subventioniert wurden, abnehmen liess.
Heute lebt Giswil dank einer grosse Zahl von Gewerbe- und kleineren Industriebetrieben. Auch der Fremdenverkehr trägt zum Gemeindeeinkommen bei.
Einwohnerzahl gemäss Eidgenössischer Volkszählung:
Für die Brünigbahn beginnt unmittelbar südlich des Bahnhofs Giswil die zahnradunterstützte Strecke nach Kaiserstuhl OW und weiter nach Lungern und auf den Brünigpass.
Die Autostrasse über den Brünig nach Meiringen im Oberhasli (Kanton Bern) wurde in den Jahren 1861 - 1868 gebaut. Eine weitere Autostrasse mit bis zu 12% Steigung führt über den 1611 m hohen Glaubenbühlen ins Entlebuch (Region)|Entlebuch nach Schüpfheim LU.
Die Pfarrkirche St. Laurentius steht auf dem ehemaligen Burghügel der Hunwil. Die Burgruine lieferte einen Grossteil des Materials für den Neubau der Pfarrkirche, der 1635 eingeweiht wurde. Unmittelbar daneben liegt Beinhauskapelle St. Michael, die in den Jahren 1657 bis 1661 erbaut und 2001 renoviert wurde.
Zwischen Brünigbahn und Brünigstrasse findet man noch die Burgruine Rudenz, den ehemaligen Sitz derer von Rudenz.
Die Überreste der Rosen-Burg stehen im Ortsteil Kleinteil zwischen der Kapelle und dem Hotel Alpenrösli.
Im Talboden von Giswil sind zahlreiche mittelalterliche Holzbauten zu bewundern. Das vermutlich älteste Haus (Schrotenmatt) wurde 1467 erbaut.
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katholisch 83,4 %
reformiert 6,0 %
übrige Konfessionen und konfessionslos 10,6 % Politik
Gemeindepräsident ist derzeit Otto Bürki. Die Giswiler entsenden 6 Kantonsräte ins Parlament nach Sarnen. Gewässer
Auch die Gemeinde Giswil hat einen kleinen Anteil am Sarnersee und zwar im Bereich westlich der Mündung des Dreiwässerkanals. Ansonsten wird die Gemeinde vom Giswiler Lauibach geprägt. Er vereinigt sich im Talboden mit der Sarner Aa, dem Abfluss des Lungernsees und der Kleinen Melchaa zum Dreiwässerkanal, der in den Sarnersee mündet. Der Lauibach hat der Gemeinde schon oft Unheil gebracht. So schwemmte er 1629 die alte Pfarrkirche fort und zwang die Giswiler zur Aufgabe eines ganzen Dorfteils. Bei schweren Gewittern und langanhaltenden Niederschlägen in seiner Quellregion ist der Giswiler Lauibach auch heute noch verantwortlich für Überschwemmungen im Talboden von Giswil. Hohe Dämme und ein grosses Ablagerungsgebiet erinnern an die Gefährlichkeit des in der Regel zahmen Baches. Immerhin kann in seinem Bachbett ein bedeutendes Kieswerk betrieben werden. Geschichte
Die früheste erhaltene Nennung von Giswil erfolgt in einer Urkunde von 840. Er wurde damals "Kisewilare" geschrieben, was "zu den Höfen des Giso/Kiso oder Kiselbert gehörig" bedeutet.
1950 2642 Einwohner
1960 2679 Einwohner
1970 2890 Einwohner
1980 2734 Einwohner
1990 3146 Einwohner
2000 3513 Einwohner Verkehrsanbindung
Die Gemeinde liegt am Nordfuss des A8 geführt wird, queren das Dorf. Seit 2004 entlastet der Umfahrungstunnel Giswil den Ort vom starken Durchgangsverkehr, worauf nach Jahrzehnten des Lärms und Gestanks wieder Ruhe ins beschauliche Dorf eingekehrt ist. Die beiden Anschlüsse Giswil-Süd und Giswil-Nord ermöglichen trotzdem eine opitmale Verkehrsanbindung. Sehenswürdigkeiten
Auffallend ist die weitgehend unverbaute Landschaft. Sie ist geprägt vom Sarnersee und der Talebene, umringt von Bergen. Besonders hervorstechend ist der Giswilerstock. Weblinks