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CHF 45 - 130 Hotel de France
Das Hotel de France liegt im Zentrum von La Chaux-de-Fonds, nur wenige Schritte vom Bahnhof und 2 Fußminuten vom Uhrenmuseum entfernt.
Alle Zimmer s… MoreCHF 125 - 270 Hotel Fleur-de-Lys
Located right in the heart of La Chaux-de-Fonds, Hotel Fleur-de-Lys is only a few steps from the bus stop and 250 metres from the train station.
Gues… MoreCHF 115 - 180 Hotel Club
In ruhiger Umgebung, nur 3 Gehminuten vom Bahnhof La Chaux-de-Fonds entfernt liegt das Hotel Club mit japanischem Restaurant und einer gemütlichen Ba… MoreCHF 135 - 332 Hotel Athmos
Das 4-Sterne-Hotel Athmos verbindet traditionellen Charme und modernen Komfort direkt im Zentrum von La Chaux-de-Fonds nur 3 Gehminuten vom Bahnhof en… MoreCHF 202 - 904 Grand Hôtel Les Endroits
In reizvoller natürlicher Umgebung empfängt Sie 5 Autominuten vom Stadtzentrum vom La Chaux-de-Fonds entfernt das Grand Hotel Les Endroits. Genieße… MoreCHF 85 - 165 Hôtel Du Moulin
Das Hôtel Du Moulin ist ein gemütliches Familienhotel nur 5 Minuten vom Bahnhof entfernt.
Im Sommer können Sie unsere Terrasse genießen.
Wir verf… MoreCHF 120 - 260 Chez Gilles
Unser Hotel und Restaurant Chez Gilles liegt unmittelbar im Stadtzentrum bei einem kleinen Park und bietet Ihnen eine einzigartige, gemütliche Atmosp… More | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Fläche des mit 55.7 km² grössten Gemeindegebiets des Kantons umfasst einen Abschnitt im Neuenburger Jura. Hauptsiedlungsgebiet bildet das durchschnittlich auf gelegene Hochtal von La Chaux-de-Fonds, eine Doubs mündet. Die nordöstliche Grenze von La Chaux-de-Fonds verläuft willkürlich mit dem Lineal gezogen im Bereich der Combe du Valanvron, während die südwestliche Abgrenzung etwa auf der topographischen Wasserscheide zwischen dem Hochtal von La Chaux-de-Fonds und dem Talkessel von Le Locle liegt.
Nordwestlich an dieses Hochtal schliesst der breite Höhenrücken des Pouillerel () an, dessen nordöstliche Fortsetzung die Sombaille () und die Plateaus von Les Bulles und Valanvron bilden. Dieser Höhenzug fällt steil zum mindestens 400 m tiefer gelegenen Talboden des Doubs ab. Entlang dem Fluss verläuft die nördliche Grenze des Gemeindeareals. Die steilen Talflanken (Côtes du Doubs) sind dicht bewaldet und teilweise mit Felsbändern durchzogen.
Nach Südosten erstreckt sich der Gemeindeboden auf die angrenzenden Höhen mit Mont Jacques (), Mont Sagne (), Cornu () und der Höhe von Cibourg (bis ). Auf der zur 1329|CH der höchste Punkt des Gemeindeareals erreicht. Auf den Jurahöhen gibt es ausgedehnte Weide (Grünland)|Weiden mit den charakteristischen mächtigen [[Fichten, die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Östlich des Mont Sagne reicht das Gebiet bis in die Senke von Les Convers, dem obersten Teil des Vallon de Saint-Imier. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 16 % auf Siedlungen, 28 % auf Wald und Gehölze sowie 55 % auf Landwirtschaft; etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.
Die Entwicklung der Bevölkerungszahl von La Chaux-de-Fonds reflektiert die wirtschaftliche Situation im Hochtal des Juras. Einen ersten Höhepunkt gab es um 1910. In den folgenden drei Jahrzehnten wurde bedingt durch die beiden Weltkriege ein deutlicher Rückgang verzeichnet, dem in den 1950er und 1960er Jahren wieder ein markanter Aufschwung folgte. Der Höchststand wurde 1967 erreicht, als La Chaux-de-Fonds rund 43'000 Einwohner zählte. Die nachher einsetzende Wirtschaftskrise (insbesondere in der Uhrenindustrie) führte zu einer massiven Abwanderungswelle, was mit einem Rückgang der Bevölkerungszahl um 13 % einherging. Anders als in der Nachbarstadt Le Locle gab es in La Chaux-de-Fonds seit 1980 nur noch geringe Schwankungen, so dass die Einwohnerzahl seither insgesamt auf konstantem Niveau verblieb.
Bei den Wahlen im Jahr 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Darüber hinaus gibt es in La Chaux-de-Fonds ein Kinder- und Jugendparlament|Jugendparlament. Die 15- bis 25jährigen Abgeordneten können dabei frei über ein Budget von rund 20'000 Franken verfügen.
Die fünf amtierenden Gemeinderäte sind:
La Chaux-de-Fonds entwickelte sich etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts vom Bauerndorf zur Industriegemeinde. Zu dieser Zeit gehörten vor allem die Herstellung von Spitze (Stoff)|Spitzen und in zunehmendem Masse die Uhrmacherei zu den wichtigen Erwerbszweigen der Bevölkerung. Ab 1800 entwickelte sich La Chaux-de-Fonds zu einem Zentrum der Uhrenindustrie. Bereits durch die Krisen in der Zeit von 1910 bis 1945 schwer getroffen, fand damals eine erste Diversifizierung der Industrie statt (beispielsweise führte man die Produktion von Radioapparaten ein). Wie viele andere Städte des Juras hatte La Chaux-de-Fonds unter der Krise in der Uhrenbranche ab 1970 zu leiden. Dank der bereits erfolgten Diversifizierung erholte sich La Chaux-de-Fonds ab 1980 und trieb die Ansiedlung neuer Industriezweige weiter voran.
Heute bietet die Stadt rund 21'000 Arbeitsplätze an. Mit 2 % der Erwerbstätigen, die noch im primären Sektor beschäftigt sind, hat die Landwirtschaft (vorwiegend Milchwirtschaft und Viehzucht) nur noch einen marginalen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Etwa 45 % der Erwerbstätigen sind im industriellen Sektor tätig, während der Dienstleistungssektor 53 % der Arbeitskräfte auf sich vereinigt (Stand 2001).
Seit etwa 1970 haben sich die Industriezonen immer weiter nach Südwesten ausgedehnt. Noch immer hat die Uhrenindustrie (Luxusuhren) mit Zulieferbetrieben eine gewisse Bedeutung in La Chaux-de-Fonds. Daneben ist die Stadt Standort zahlreicher teils international bekannter Firmen der Präzisionsmechanik (u.a. medizinische Instrumente), der Mikromechanik und Elektronik sowie der Informationstechnologie. Auch der Maschinenbau, die Möbelindustrie, der Metallbau, die chemische Industrie, die Telekommunikation und Zulieferer der Automobilindustrie spielen eine wichtige Rolle.
In den letzten Jahrzehnten hat sich La Chaux-de-Fonds immer mehr zum Dienstleistungszentrum entwickelt. Besonders viele Erwerbstätige dieses Wirtschaftssektors sind in der Verwaltung, im Banken- und Versicherungswesen, in Logistikfirmen, im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie im Verkauf und im Gastgewerbe beschäftigt.
La Chaux-de-Fonds hat verschiedene kulturelle Einrichtungen zu bieten. Dazu gehören verschiedene Museen, der Konzertsaal, das Théâtre populaire romand (seit 1968), Bibliotheken, Kinos, eine Ludothek, das Centre d'Animation et de Rencontre und das Kultura Centro Esperantista (Esperanto-Kulturzentrum). Die Stadt besitzt auch einen Wildpark und ein Vivarium.
Im Winter kann am Stadtrand am Hang des Pouillerel Ski Alpin|alpiner Skisport betrieben werden. Ein weiteres Skigebiet mit mehreren Skiliften befindet sich im Gebiet von Vue des Alpes und Tête de Ran. Die ausgedehnten Hochflächen der Umgebung von La Chaux-de-Fonds eignen sich für den Skilanglauf|Langlaufsport.
Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen die von den Transports Régionaux Neuchâtelois (TRN SA) betriebenen Stadtbuslinien (O-Bus|Trolleybusse und Autobusse). Daneben gibt es Buslinien, die von La Chaux-de-Fonds nach Biaufond, nach Le Locle und teilweise bis nach La Brévine sowie auf die Vue des Alpes führen. Von 1897 bis 1950 verkehrten Straßenbahn|Strassenbahnen; das Streckennetz erreichte eine maximale Länge von 5,3 Kilometern.
Südwestlich der Stadt befindet sich der 1926 eröffnete regionale Flugplatz Les Eplatures, der ganzjährig betrieben wird.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde La Chaux-de-Fonds im Jahre 1350 unter dem Namen la Chaz de Fonz, als Sömmerungsweide für die Bauern aus dem Val de Ruz. 1378 erschien die Bezeichnung Chault de Font. Der Ortsname geht vermutlich auf die lateinischen Wörter calvus (kahl) und fundus (Boden, Grund) zurück und bedeutet etwa soviel wie kahles, unbewachsenes und unbestelltes Grundstück.
Die Urbarmachung und Besiedlung des Hochtals von La Chaux-de-Fonds erfolgte in zwei Phasen: Im 14. Jahrhundert liessen sich hier Bauern aus dem Val de Ruz nieder, während im 15. und 16. Jahrhundert die Siedler eher aus dem Vallée des Ponts und aus Le Locle kamen. Das Gebiet unterstand der Herrschaft Valangin NE|Valangin. Wegen der Wasserknappheit im Hochtal (im Unterschied zu Le Locle ist kein oberirdisches Fliessgewässer vorhanden, mit dem Mühlen oder Sägereien betrieben werden konnten) durchlief La Chaux-de-Fonds vorerst eine sehr langsame Entwicklung. Um 1530 wurde in der Gegend die Reformation eingeführt. Noch im 16. Jahrhundert bestand La Chaux-de-Fonds nur aus ein paar Häusern sowie verschiedenen Einzelhöfen in der Umgebung. Die niedere Gerichtsbarkeit über den Ort hatte Le Locle inne, die Blutgerichtsbarkeit|hohe Gerichtsbarkeit lag bei den Herren von Valangin. Zusammen mit der Herrschaft Valangin kam La Chaux-de-Fonds 1592 unter die Oberhoheit der Grafschaft Neuenburg.
Eine erste Wachstumsphase setzte in der Zeit des Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges ein, weil der Ort relativ günstig an den Handelswegen von Neuenburg in die Franche-Comté und nach Basel lag. Mit einer vom Fürsten von Neuenburg unterzeichneten Urkunde wurde La Chaux-de-Fonds am 2. Dezember 1656 zur Gemeinde mit eigenem Niedergerichtsbezirk (Mairie) erhoben, was den Ort ermächtigte, drei Jahrmarkt|Jahrmärkte und einen Wochenmarkt abzuhalten.
Der eigentliche wirtschaftliche Aufschwung von La Chaux-de-Fonds begann im 18. Jahrhundert mit der Einführung der Klöppeln|Spitzenklöppelei, die sich neben dem traditionellen Handwerk etablierte. Ebenfalls im frühen 18. Jahrhundert fasste die Uhrmacherei, die im nahe gelegenen Le Locle begründet wurde, in La Chaux-de-Fonds Fuss. Sowohl die Spitzenherstellung als auch die Fertigung der Uhrenteile geschah zunächst überwiegend in Heimarbeit. Mit den neuen technischen Möglichkeiten entwickelte sich La Chaux-de-Fonds Ende des 18. Jahrhunderts rasch zu einer Industriegemeinde. Es entstanden zahlreiche Fabriken.
La Chaux-de-Fonds war Teil des Fürstentums Neuenburg, das ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich Preussen verbunden war. 1806 wurde das Gebiet an Napoléon Bonaparte|Napoleon I. abgetreten und kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel im Jahr 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stieg La Chaux-de-Fonds rasch zum Zentrum der blühenden Uhrenindustrie auf. Anders als Le Locle, das in einem engen Talkessel liegt, hatte La Chaux-de-Fonds genügend Möglichkeiten zur Ausdehnung. Den strengen Schachbrettgrundriss behielt man auch bei der Erweiterung der Stadt ab 1835 bei. Nach der Neuenburger Revolution von 1848 entwickelte sich die Stadt zum wirtschaftlichen Zentrum des Kantons Neuenburg und wurde Hauptort eines Bezirks. Die Uhrenindustrie rekrutierte Arbeitskräfte aus dem restlichen Kantonsteil sowie den Kantonen Waadt und Bern, was dazu führte, dass der deutschsprechende Anteil der Bevölkerung stark zunahm. Die massive Zuwanderung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Ausdehnung der Stadt hatten eine Urbanität zur Folge, wie sie damals von amerikanischen Städten bekannt war.
Zu einer Gebietsveränderung kam es im Jahr 1900, als die ursprünglich zu Le Locle gehörende Ortschaft Les Eplatures, die ab 1848 eine selbständige Gemeinde bildete, mit La Chaux-de-Fonds fusioniert wurde.
Im frühen 20. Jahrhundert kam es mehrfach zu sozialen Spannungen, die in Streiks gipfelten. Auf Gemeindeebene lösten die Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokraten 1912 die zuvor dominierenden Freisinnig-Demokratische Partei|Radikaldemokraten ab. In der folgenden Zeit hatten die links orientierten Parteien stets die Mehrheit im Generalrat und im Stadtrat inne. Krisen in der Uhrenindustrie während der 1920er und 1930er Jahre führten schon früh zu einer Diversifizierung der Industrie und zur Ansiedlung neuer Industriezweige.
Die Stadt breitete sich auf die umliegenden Hänge aus, doch ab 1920 wich man beim Bau der neuen Aussenquartiere aus Topographie|topographischen Gründen vom strengen rechtwinkligen Grundriss ab. Nach dem Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg folgten erneut ein starkes Wachstum und eine weitere Hochkonjunktur der Uhrenindustrie. Infolge der Rezession der 1970er Jahre mussten zahlreiche Betriebe (insbesondere der Uhrenindustrie) schliessen, so dass die Arbeitslosigkeit rasch anstieg und La Chaux-de-Fonds einen deutlichen Rückgang der Einwohnerzahl zu verzeichnen hatte. In diesem Jahrzehnt wurde die einst dominierende Uhrenindustrie von den Branchen Präzisionsmechanik, Mikromechanik und Elektronik abgelöst; ein Prozess, der sich bis heute fortsetzt.
Das Stadtbild von La Chaux-de-Fonds ist geprägt durch das strenge, zu Beginn des 19. Jahrhunderts in zwei Phasen angelegte Schachbrettmuster. Nach dem Dorfbrand von 1794 wurde Platz frei, um diesen modernen Stadtgrundriss nach Plänen von Moïse Perret-Gentil einzuführen. Die grossen Stadterweiterungen ab 1835 erfolgten nach einem genauen Plan des Architekten Charles-Henri Junod. Aus diesem Grund wurde La Chaux-de-Fonds neben Le Locle als einzige Schweizer Stadt eine Wohnblöcken flankiert.
Neue Wohnquartiere entstanden seit den 1970er Jahren an erhöhten Lagen südlich des Stadtzentrums sowie an den Sonnenhängen von Pouillerel und Sombaille. Das Siedlungsgebiet von La Chaux-de-Fonds blieb aber bis heute kompakt. Es fand keine Zersiedelung statt, es gibt keine Vororte, und direkt an die Siedlungszone schliessen die ausgedehnten Wiesen und Weiden des Hochjuras an.
Für die Restaurierung und den Erhalt des architektonischen Wertes der schachbrettartig angelegten Bebauung im Rahmen der Sanierung des Stadtzentrums und der Jugendstilbauten erhielt die Stadt La Chaux-de-Fonds 1994 den Wakkerpreis.
Lenin hat während seines Schweizer Exils in La Chaux-de-Fonds gelebt.
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Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP: 13
Schweizerische Volkspartei|SVP: 8
Grüne Partei der Schweiz|GPS: 6
Liberale Partei der Schweiz|LPS: 6
POP - Unité Socialiste: 5
Freisinnig-Demokratische Partei|FDP: 3 Exekutive
Ausführende Behörde ist der Gemeinderat (Conseil communal). Er besteht aus fünf Mitgliedern und wird im Mehrheitswahl|Majorzwahlverfahren gewählt. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat ist für die Vollstreckung der Beschlüsse des Parlamentes, für die Ausführung der Gesetzgebung von Bund und Kanton sowie für die Repräsentation und Führung der Gemeinde zuständig. Der ebenfalls auf vier Jahre gewählte Gemeindepräsident verfügt über erweiterte Kompetenzen.
Didier Berberat (SP): Präsident
Pierre Hainard (SVP): Vizepräsident
Laurent Kurth (SP)
Michel Barben (Liberale)
Jean-Pierre Veya (POP – Unité Socialiste) Wirtschaft
Bildung
Neben den Stufen der obligatorischen Schulausbildung (Primarschulen, Sekundarschulen) kann in La Chaux-de-Fonds auch das Gymnasium besucht werden. In der Stadt wurde 1876 eine Industrieschule gegründet, die sich 1900 zum Gymnasium wandelte. Das heutige Gymnasium, das „Lycée Blaise Cendrars“, wurde 1971 eingeweiht. Dem „Centre interrégional de formation des Montagnes neuchâteloises“ (CIFOM), einem Berufsschule|Berufsbildungszentrum, sind fünf Schulen angegliedert (darunter ein Technikum), die zusammen mit Le Locle geführt werden. Im weiteren gibt es auch eine Pädagogische Hochschule und ein Konservatorium. Kultur
Sport
Mit dem Fussballclub FC La Chaux-de-Fonds (Schweizer Meister 1954, 1955, 1964) ist die Stadt derzeit in der Challenge League vertreten, der heutige 3. Liga|Drittligist Etoile-Sporting La Chaux-de-Fonds wurde 1919 Schweizer Meister. Der Eishockeyclub HC La Chaux-de-Fonds (sechsfacher Schweizer Meister) spielt in der Nationalliga B (Eishockey)|Nationalliga B. Die Sportanlagen mit Fussballplätzen, Tennisplätzen, Sportzentrum und Eishalle liegen überwiegend am nordöstlichen Rand der Stadt. Leicht erhöht südlich des Stadtzentrums befindet sich das Freibad. Verkehr
Die Stadt ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Sie dient sowohl für den Strassen- als auch für den Bahnverkehr als Knotenpunkt. Die wichtigste Strassenverbindung besteht mit der Kantonshauptstadt Neuenburg. Während früher der 1283 m hohe Pass der Biel.
Als erste Eisenbahnlinie wurde am 2. Juli 1857 die Strecke von La Chaux-de-Fonds nach Le Locle in Betrieb genommen. Danach folgten am 27. November 1859 die durchgehende Eröffnung der Linie La Chaux-de-Fonds – Neuenburg und am 30. April 1874 der Linie nach Biel. Die Schmalspurbahnlinie nach Les Ponts-de-Martel existiert seit dem 26. Juli 1887. Als letzte Linie wurde die Strecke der Chemins de fer du Jura von La Chaux-de-Fonds nach Saignelégier am 7. Dezember 1892 eingeweiht. Geschichte
Ausser einigen wenigen Überresten, die aus dem Paläolithikum stammen und in Höhlen im Tal der Doubs (Fluss)|Doubs entdeckt wurden, gibt es bis zum Mittelalter keine Beweise über die Anwesenheit von Menschen im Hochtal von La Chaux-de-Fonds.
Soziale Spannungen aufgrund der unterschiedlichen Rechtsstellung der Bewohner – es gab Bürger, freie Bauern und Hintersassen (übrige Einwohner) – waren der Grund, dass die Französische Revolution in La Chaux-de-Fonds begrüsst wurde. Viele Uhrmacher zogen 1793 ins französische Besançon. Nachdem 1794 eine verheerende Feuersbrunst fast drei Viertel des Dorfes eingeäschert hatte, begann unter Moïse Perret-Gentil der Neuaufbau der modernen Stadt mit rechtwinkligem Grundriss. Stadtbild und Sehenswürdigkeiten
Auf dem rechteckigen Rathausplatz (Place de l'Hôtel de Ville) befindet sich das Denkmal der Republik von 1910, eine Bronzearbeit von Charles L'Eplattenier. Der nüchterne Bau des Hôtel de Ville stammt von 1803. Die reformierte Kirche Grand Temple, die zwischen 1794 und 1796 entstand, zeigt einen ovalen Grundriss. Ihr Innenraum wurde 1921 nach einem Brand neu strukturiert. Die deutsche Kirche wurde 1853 und die reformierte Kirche Saint-Jean 1972 erbaut. Einige Häuser wurden von Le Corbusier entworfen, beispielsweise das „Maison Blanche“ (1912) oder die „Villa Turque“ (1917). Ein imposantes Bauwerk neueren Datums ist die 1992/94 erbaute „Espacité“, ein 60 Meter hohes Bürohochhaus, in dem sich die Stadtverwaltung befindet; vom obersten Stockwerk aus kann das Panorama bewundert werden. Museen
In La Chaux-de-Fonds gibt es verschiedene bedeutende Museen:
Musée International d'Horlogerie (Internationales Uhrenmuseum), in dem die Bedeutung der Zeitmessung und die Geschichte der Uhrmacherei dargestellt wird. Der unterirdische Bau wurde von 1971 bis 1973 erstellt.
Musée des Beaux-Arts (Kunstmusum) in einem neoklassizistischen Bau von 1926: Schweizer und Neuenburger Maler des 19. und 20. Jahrhunderts
Musée d'histoire in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert: Lokalgeschichte und Münzsammlung
Musée d'histoire naturelle (Naturkundemuseum)
Musée paysan et artisanale (Bauern- und Handwerksmuseum) in einem bemerkenswerten, von 1612 bis 1614 erbauten Bauernhaus im Stil der Neuenburger Jurahöfe Persönlichkeiten
Pierre Aubert, Politiker und Bundesrat
Blaise Cendrars, Romancier
Louis Chevrolet, Automobilhersteller
Le Corbusier, Architekt, Architekturtheoretiker, Stadtplaner, Maler und Bildhauer
Jean-Pierre Droz, Medailleur und Münzenpräger
Numa Droz, Politiker und Bundesrat (Freisinnig-Demokratische Partei|FDP)
Pierre Graber, Politiker und Bundesrat (Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP)
Pierre Jaquet-Droz, Mathematiker, Uhrmacher und Automatenkonstrukteur
Nicole Petignat, Schweizer Fussballschiedsrichterin
Louis Léopold Robert, Maler
Monique Saint-Hélier, Schweizer Schriftstellerin
Lupus Shaun, Fotograf und Künstler Weblinks