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CHF 80 - 170

Hotel Romana

Veia davos tga Clo 2, 7460 SavogninEUR 67 - 142

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Romana befindet sich direkt neben den Seilbahnen und dem Badesee in Savognin. Es bietet ruhige Zimmer mit Bergblick. Im Restaurant kosten S… More
Stradung 20, 7460 SavogninEUR 71 - 233

Gästebewertung: N/A
Das Danilo & Pianta Hotels befindet sich auf 1200 Metern Höhe in Savognin im Kanton Graubünden. Kostenfreies WLAN und ein kostenloser Shuttlebus zu … More
CHF 101 - 612

CUBE Savognin

Savognin, 7460 SavogninEUR 84 - 509

Gästebewertung: N/A
50 m von der Seilbahn entfernt bietet das Cube Hotel Savognin eine fantastische Panoramaaussicht. Der Skipass ist im Zimmerpreis enthalten. Den Welln… More
CHF 75 - 234

Cresta

Stradung 5, 7460 SavogninEUR 62 - 195

Gästebewertung: N/A
Im Zentrum von Savognin an der Julierstraße im Herzen Graubündens gelegen, bietet Ihnen das Hotel Cresta einen einladenden Wellnessbereich sowie Ten… More
CHF 95 - 392

Bela Riva

Veia Grava 1, 7460 SavogninEUR 79 - 326

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Bela Riva in Savognin empfängt Sie inmitten der Schweizer Berge auf einer Höhe von 1200 Meter ü.d.M. und bietet kostenfreies WLAN, kosten… More
 

Savognin: Guide


Savognin (im Ortsdialekt Suagnign, dt. veraltet und bis 1890 offiziell Schweiningen, ital. Savognino)
ist eine politische Gemeinde im Albula (Bezirk)|Bezirk Albula des
Kanton (Schweiz)|Kantons Graubünden in der Schweiz.
Das stattliche Dorf, Hauptort des Kreises Surses,
ist im Sommer wie im Winter ein beliebter Fremdenverkehrsort.
Amtssprache ist das Bündnerromanisch|rätoromanische Idiom Surmiran.

Geographie


Savognin liegt inmitten der weiten Mulde Sotgôt, des unteren Teils
der Talschaft Surses (dt. Oberhalbstein).

Das Gemeindegebiet umfasst einen Ausschnitt des Haupttales zwischen dem
Piz Arblatsch (3203 m, höchster Punkt der Gemeinde) im Südwesten und dem
Piz Mitgel (3159 m) im Nordosten.
Wie die drei alten Kirchen bezeugen, entstand das Dorf aus mehreren
Kernen: am Fluss Julia (Fluss)|Julia, am flach ansteigenden linksseitigen Hang und entlang
der rechtsseitig erhöht verlaufenden Hauptstrasse.
Die starke Bautätigkeit zwischen 1965 und 1975 schloss die Lücken
zwischen den Dorfteilen und weitete auch die Siedlungsfläche auf der
rechten Talseite erheblich aus.

Im Jahr 1997 wurden 32.7 % der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt,
der Wald nahm 36.2 % ein,
die Siedlungen 3.0 %.
Als unproduktiv galten 28.2 %.

Nachbargemeinden sind Cunter, Tiefencastel, Filisur, Tinizong-Rona,
Mulegns und Riom-Parsonz.

Geschichte


Auf dem Hügel Padnal südlich des Ortes lag eine bedeutende
Siedlung der Bronzezeit. In mehreren Grabungen geborgene Fundstücke
belegen Dorfanlagen aus verschiedenen Epochen, etwa zwischen 1800 und 1000 v. Chr.

Mindestens seit der Römisches Reich|Römerzeit führten über die Pässe
Julierpass|Julier und Septimerpass|Septimer wichtige Transitrouten. Savognin
kam im 13. Jahrhundert in den Besitz des Churer Bischofs.
Als Teil des Gerichts Oberhalbstein, zu dessen Hauptort und Landsgemeindeplatz
sich Savognin entwickelte, wurde der Ort Mitglied des Gotteshausbundes.
Mit dem Loskauf von 1552 erlangte die Talschaft die volle Souveränität
innerhalb des Freistaats der Drei Bünde.

Viehwirtschaft und Passverkehr bildeten seit dem Mittelalter die wirtschaftliche
Grundlage. Nach Zeiten des Aufschwungs - beispielsweise nachdem der
Crap Ses 1777 gesprengt und die Julierstrasse zwischen 1820 und 1840 ausgebaut
worden waren - folgten immer wieder Rückschläge, zuletzt durch die übermächtige
Konkurrenz der 1882 eröffneten Gotthardbahn.
Savognin wurde auf die Stufe eines Bauerndorfes zurückgeworfen und
verpasste zunächst den Anschluss an die touristische Entwicklung. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auf Grund des Gesetzes zur Bekämpfung der Heimatlosigkeit jenische Familien eingebürgert.
Erst ab 1960 begann der Aufstieg zum Fremdenverkehrsort, wobei
der Bau von Hotels, Ferienwohnungen und Seilbahnen
das Ortsbild nachhaltig veränderte.

Wappen


Blasonierung|Beschreibung: Rot, geteilt durch silberbordiertes blaues Flussband, oben zwei, unten eine silberne Glocke.

Das Wappen symbolisiert die Lage am Fluss und die drei Kirchen des Dorfes.

Bevölkerung


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Sprachen


Ursprüngliche Sprache der Einheimischen ist das Surmeirisch , eine regionale Mundart des Rätoromanisch|Rätoromanischen . Die Gemeinde war sowohl 1880 mit 96,2 % wie auch 1910 mit 91,61 % Romanischsprachigen beinahe einsprachig. Dieser Wert sank danach bis 1941 auf 81,1 %. Seither verliert das Romanische durch Zuwanderung und seit 1980 durch Sprachwechsel massiv an Boden. 1970 waren noch 66,59 % Rätoromanen, heute rund die Hälfte der Bevölkerung. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zeigt folgende Tabelle:

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Rätoromanisch wird noch von 70,1 % der Einwohnerschaft verstanden und ist einzige Behördensprache.

Herkunft und Nationalität


Von den Ende 2005 982 Bewohnern waren 854 (= 86,97 %) Schweizer Staatsangehörige.

Wirtschaft und Verkehr


Als Sitz von Kreisverwaltung, Kreisspital und Sekundarschule bildet
Savognin das Zentrum des Tales. In der Landwirtschaft waren 71 Personen tätig, im produzierenden Gewerbe 122 und im Dienstleistungssektor 423.
Wichtigster Erwerbszweig ist der Tourismus mit jährlich etwa 200'000
Logiernächten. Mehrere Seilbahnen erschliessen die Skigebiete am
Piz Martegnas und im Val Nandro.

Savognin liegt an der Hauptstrasse#Schweiz|Hauptstrasse 3 von Chur
über Lenzerheide und Julierpass ins Engadin. Auf dieser Route
verkehrt auch eine Postautolinie. Die meisten Kurse enden in Bivio,
einzelne fahren bis nach St. Moritz. Eine weitere Postautoverbindung
besteht zu den umliegenden Dörfern Riom, Parsonz und Salouf.

Sehenswürdigkeiten


Savognin besitzt drei katholische Kirchen aus der Barockzeit:
Pfarrkirche Nossadonna (Maria Empfängnis), geweiht 1643, äussere Erscheinung an gotische Vorbilder angelehnt, Ausmalung 1663,
Kirche Son Martegn, Neubau 1677, Zentralbau mit kreuzförmigem Grundriss, monumentales Deckenbild 1681 von Carlo Nuvolone aus Mailand,
Kirche Son Mitgel, Neubau 1663, achteckiger Zentralbau mit älterem Turm, Altäre von 1693/94,
sowie einige stattliche Bürgerhäuser, wie das Haus Peterelli an der Hauptstrasse und
das nahe der Pfarrkirche gelegene Haus Amilcar mit süddeutsch beeinflusstem Fachwerk.
Die Juliabrücke im Dorfteil Sot Curt stammt aus dem Jahr 1682.
In einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert wurde 1982 ein Regionalmuseum eingerichtet.

Galerie



Image:Savognin-01.jpg|Savognin im Winter

Sonstiges

Der italienische Maler Giovanni Segantini lebte von 1886 bis 1894 in Savognin
und entwickelte dort seinen eigenen Stil. Berühmt wurden seine Landschaftsbilder
mit den Bergen Piz Curver und Piz Toissa im Hintergrund.

Weblinks



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