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Via Baselgia 82, 7554 SentEUR 30 - 108

Gästebewertung: N/A
Das Swissroof Backpacker Hotel in den Engadiner Bergen liegt direkt im Herzen von Sent. Es bietet eine Dachterrasse mit Panoramablick und kostenloses … More
CHF 85 - 180

Hotel Rezia

Plaz 154, 7554 SentEUR 71 - 150

Gästebewertung: N/A
Das Hotel Rezia heißt Sie in ruhiger Lage im Zentrum von Sent im Kanton Engadin willkommen und bietet Schweizer und regionale Küche einschließlich … More
 

Sent: Guide



Sent ist eine Gemeinden der Schweiz|Gemeinde im Suot Tasna (Kreis)|Kreis Suot Tasna, Inn (Bezirk)|Bezirk Inn des Schweizer Kanton Graubünden|Kantons Graubünden.

Geographie

Sent ist ein Ort im Unterengadin, der auf einer Sonnenterrasse ca. hoch über dem Inn liegt. In der Gemeinde leben 870 Einwohner (Ende 2003). Zu Sent gehören die Fraktionen Sur En (Sent)|Sur En, Crusch, Sinestra und Zuort.

Geschichte


Die erste Erwähnung der Gemeinde Sent findet sich im Jahre 930. Knapp 500 Jahre später, im Jahre 1400, wies die Gemeinde die selbe Ausdehnung wie heute auf. Neben der Nachbargemeinde Scuol ist Sent zwischen 1572 - 300 Häuser, 1'000 Einwohner - und 1900 die grösste Gemeinde des Engadins. Sent hiess früher auch Sinz und Sindes. Onomastisch sind der Name und seine Herkunft bis heute ungedeutet.

1499 äscherte ein Oesterreich|österreichisches Heer Sent ein. Mit grossen Bränden in den Jahren 1596, 1748, 1823, 1911 und 1921 bleibt dies bei weitem nicht die einzige Brandkatastrophe.

Bevölkerung


Sprachen


Die Bündnerromanisch|bündnerromanische Mundart Vallader ist bis heute die Sprache der Bevölkerungsmehrheit geblieben. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde sie von allen Bewohnern verwendet. Doch gab es bis 1970 eine kleine deutschsprachige Minderheit. 1880 gaben 88.4%, 1910 89.45%, 1941 gar 91.0% und 1970 86.22% Romanisch als ihre Umgangssprache an. Seither hat der Anteil der Deutschsprachigen stark zugelegt. Dies zeigt auch folgende Tabelle:

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Romanisch wird von der Gemeinde und der Schule unterstützt. Im Jahr 1990 verstanden 86.5% und 2000 84.5% der Bevölkerung Romanisch.

Religionen und Konfessionen


Die Gemeinde trat erst 1576, also viel später als die übrigen Unterengadiner Orte, zur Reformation über.

Herkunft und Nationalität


Von den Ende 2005 851 Bewohnern waren 775 (= 91.07 %) Schweizer Staatsangehörige.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke


Typisch für Sent sind Häuser, die mit Sgraffito verziert sind.
Von weitem sichtbar ist der Kirchturm der reformierten Kirche, der in der heutigen spitzen Form erst vor etwa 100 Jahren gebaut wurde. Die Kirche selbst ist wesentlich älter.
Beim Dorfeingang findet sich die Ruine der katholischen Kirche baseglia San Peder, welche vermutlich um das Jahr 1200 gebaut wurde. Nach der Reformation verfiel die Kirche langsam. Der Turm wurde zeitweise als Munitions- und Pulvermagazin gebraucht. Vermutlich steht er deshalb noch.

Senter Giebel

|Dachgiebels. Er gelangte zu Ende des 18. Jahrhunderts durch Südtiroler Handwerker ins Engadin. Mit der Zeit wurde diese Barock|barocke Giebelform zu einem Merkmal des Dorfes und erhielt deshalb ihren Namen.

Landschaft


An der Hanglage von Sent wurde früher Ackerbau betrieben – und um den Hang wirtschaftlich zu bebauen, wurde dieser in Terrassen umgestaltet. Die steilen Stücke zwischen den heutigen Viehweiden bestehen aus Hecken, eine für die Schweiz einzigartige Landschaftsform. Viele Vogelarten finden dort einen Lebensraum.

Wirtschaft und Infrastruktur


Haupteinnahmequelle des Orts ist der Tourismus. Im Winter kommen viele Skifahrer, die im benachbarten Ort Scuol mit der Bergbahn ins Skigebiet Motta Naluns fahren.

Im Sommer werden von elf Senter Bauern noch zwei Alpen gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Milch wird hauptsächlich zu Käse verarbeitet, der in der örtlichen Käserei verkauft wird.

Weblinks





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