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EUR 90 - 140 Hotel-Convento La Magdalena Golf & Spa
Das wunderbare Hotel im arabischen Stil liegt eingebettet in der typisch andalusischen Landschaft und bietet eine fantastische Sicht. Das Hotel Conven… MoreEUR 38 - 140 Los Dólmenes
Dieses neue Hotel erwartet Sie in Antequera, Malaga. Lassen Sie von hier den Blick über die reizvolle Landschaft Andalusiens schweifen.
Das Hotel Lo… MoreEUR 70 - 242 Parador de Antequera
Dieses beeindruckende, moderne Hotel bietet Ihnen einen Blick auf die wunderschönen Landschaften von Andalusien. Genießen Sie vom Pool, der hübsche… MoreEUR 35 - 120 Hotel Lozano
Etwas außerhalb der antiken Stadt Antequera gelegen ist dieses elegante und zugleich moderne Hotel ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der historis… MoreEUR 25 - 75 Hotel Castilla
Das einladende Hotel Castilla mit Restaurant liegt im Herzen Andalusiens, in Antequera mit den typischen weiß gekalkten Häusern.
Das Restaurant ist… MoreEUR 40 - 103 Coso Viejo
Coso Viejo ist ein typisch antequeranischen Haus aus dem 18. Jahrhundert im historischen Zentrum von Antequera. Es bietet klimatisierte Zimmer mit Sat… MoreEUR 69 - 151 Finca Eslava
Das Finca Eslava ist ein umgebautes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert am Rande von Antequera und bietet Ihnen ein kostenloses Spa, ein Fitnesscenter … MoreEUR 20 - 65 Hostal Colon Antequera
Das gemütliche Hostal Colon Antequera befindet sich direkt im historischen Zentrum der Stadt. Die ruhigen und hübschen Zimmer zu moderaten Preisen l… MoreEUR 50 - 210 Antequera Golf
Dieses 4-Sterne-Hotel befindet sich in der historischen Stadt Antequera und bietet komfortable Zimmer, eine Spa und einen 18-Loch Golfplatz.
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Antequera ist eine Stadt in der Andalusien|andalusischen Málaga (Provinz)|Provinz Málaga (Spanien). Seit dem 16. Jahrhundert trägt sie, wegen ihrer Bedeutung für Kultur und Geschichte des Landes und der geographischen Lage an den Verbindungswegen zwischen den großen andalusischen Städten Málaga, Granada, Córdoba (Spanien)|Córdoba und Sevilla, den Beinamen "Herz von Andalusien".
In der näheren Umgebung der Stadt befinden sich die Salzwasser-Lagune Fuente de Piedra, einer der wenigen Nistplätze des Kletterer ist.
Traditionell waren landwirtschaftliche Produkte (Oliven, Getreide, Schafwolle), die Verarbeitung dieser Rohstoffe (Olivenöl, Textilien) sowie das Handwerk (Möbel) die bestimmenden Zweige der Wirtschaft der Region. Heute ist der Fremdenverkehr|Tourismus der bestimmende Wirtschaftszweig. Antequera ist vor allem regional, aber in zunehmenden Maß auch international, ein Reiseziel kulturell interessierter Reisender. In den Museen der Stadt befinden sich rund 80 % aller Kunstschätze der Provinz Málaga, was sie zu einem der kulturellen Zentren ganz Andalusiens macht.
Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. besiedelten Iberer die Region, deren kulturelle und wirtschaftliche Kontakte mit den Phöniziern und Antikes Griechenland|Griechen durch zahlreiche Archäologie|archäologische Funde belegt sind. Um die Mitte des 1. Jahrtausend v. Chr. vermischten die Iberer sich teilweise mit den zuwandernden Kelten (siehe auch: Keltiberer) und bildeten in Südspanien, dem heutigen Andalusien, das Volk der Turdetaner (siehe auch: Tartessos).
Ab der Mitte des 1. Jahrtausends wurden die Römer zusehends von über die Pyrenäen eingewanderten Völkern wie den Wandalen, Alanen und Sueben verdrängt. Für kurze Zeit übernahmen oströmische Byzantinisches Reich|Byzantiner die Macht, wurden aber ihrerseits von den Westgoten besiegt.
Im Jahr 711 begann die Eroberung der iberischen Halbinsel durch die aus Nordafrika stammenden Muslim|muslimischen Mauren. Ab etwa 716 war auch das frühere Antikaria eine maurische Stadt, geprägt von deren Kultur, Tradition und Architektur, und erhielt einen neuen Namen: Medina Antaquira.
Mit der Schlacht bei Las Navas de Tolosa (1212), in der die zu jener Zeit herrschenden Almohaden den vereinigten Heeren der christlichen Königreiche im Norden der Halbinsel unterlagen, begann der Niedergang des maurischen Al-Andalus. Medina Antaquira, damals von etwa 2.600 Menschen bewohnt, wurde damit, als eine der nordlichsten Städte des verbliebenen Königreichs der Nasriden von Granada, zu einer wichtigen Grenzstadt. Zur Verteidigung gegen die Truppen der Katholische Kirche|katholischen Königreiche im Norden wurden die Befestigungsanlagen ausgebaut und auf dem die Stadt überblickenden Hügel eine Burg errichtet, die Alcazaba. Von dieser Festung sind heute nur noch wenige Teile der Befestigungsmauern und einige Türme, darunter der später von den Spaniern aus- und umgebaute Torre del Homanje, zu sehen.
Rund zweihundert Jahre war Medina Antaquira immer wieder Angriffen der christlichen Könige ausgesetzt (siehe auch: Ferdinands I. von Aragón („Infante Don Fernando") die Stadt erobern. Durch diesen Sieg erhielt der 1412 zum König von Aragonien erhobene Herrscher auch den Beinamen „Ferdinand von Antequera" (Don Fernando de Antequera). Die Hauptstraße Antequeras trägt heute noch seinen Namen: Calle Infante Don Fernando. Nach der Schlacht von 1212 gilt die Eroberung Antequeras als zweiter entscheidender Sieg der „katholischen Könige" in ihrem Bestreben die Mauren aus Spanien zu verdrängen.
Nachdem Antequera Teil des Königreichs Kastilien geworden war, wurde die muslimische Bevölkerung teils ermordet und teils vertrieben. Die Stadt war nun eine Grenz- und Festungsstadt der Katholiken gegen das nasridische Reich von Granada und Ausgangspunkt einer Reihe von Eroberungszügen. Erst nachdem Granada im Jahr 1492, als letzte maurische Stadt des ehemaligen Al-Andalus, kapitulierte begann die Stadt sich von den Jahrhunderten des Kampfes zu erholen und zog auch wieder Menschen an die sich niederließen.
Antequera wurde zur bedeutenden Handelsstadt am Kreuzungspunkt der Routen zwischen Málaga im Süden, Granada im Osten, Córdoba (Spanien)|Córdoba im Norden und Sevilla im Westen. Diese Position, zusammen mit der florierenden Landwirtschaft, den für ihre Arbeit bekannten Handwerkern und den kulturellen Errungenschaften der Stadt, trugen dazu bei, dass Antequera ab dem 16. Jahrhundert den Beinamen „Herz von Andalusien" erhielt. In dieser Zeit veränderte sich auch das Stadtbild grundlegend. Moscheen und Häuser wurden niedergerissen und an deren Stelle neue Gebäude, oft Kirchen, errichtet. Die älteste Kirche Antequeras, die Spätgotik|spätgotische Iglesia San Francisco, entstand um das Jahr 1500.
manieristischen Fassade.
Bis ins 18. Jahrhundert hinein entstanden noch eine Vielzahl weiterer Kirchenbauten (heute befinden sich in der Stadt insgesamt 32) und auch Paläste für die Mitglieder des Adels und die wohlhabenderen Bürger im Stil des spanischen Barock.
Die kulturelle Blütezeit Antequeras ging Ende des 17. Jahrhundert|17. und Anfang des 18. Jahrhunderts allmählich zu Ende. Spanien musste den Verlust seiner amerikanischen Kolonien hinnehmen und verlor auch eine Reihe entscheidender kriegerischer Auseinandersetzungen in Europa. Damit einher ging eine tiefgreifende wirtschaftliche Krise, die in einigen Regionen des Landes sogar dazu führte, dass die Menschen wieder zum Tauschhandel übergingen. Kirche, Adel und Großbürgertum - die Großgrundbesitzer - zuvor die Auftraggeber und Mäzene der Kunstschaffenden, verloren den Großteil ihrer Vermögen und konnten damit weder weitere Kirchenbauten, noch Paläste bezahlen. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts erlebte Spanien durch eine Reihe von Reformen - insbesondere eine Landreform und die Zurückdrängung der Macht der Katholische Kirche|Kirche (Ausweisung der Jesuiten 1767) - einen langsamen wirtschaftlichen Aufschwung. Für Antequera wurde vor allem die Textilproduktion zum wesentlichen Wirtschaftszweig. 1804 wurde der Aufschwung der Stadt von einer Gelbfieberepedemie und den wenig später folgenden Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen unterbrochen. Eine weitere schwere Krise erlebte die Textilindustrie Antequeras im frühen 20. Jahrhundert. Erst ab den 1960er Jahren, als die nahe gelegene Costa del Sol sich zur internationalen Fremdenverkehr|Tourismusdestination entwickelte, erlebte auch Antequera wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung. Heute ist die Stadt sowohl ein touristisches, wie auch, vor allem, ein kulturelles Zentrum von überregionaler Bedeutung.
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