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Das Hotel Don Luis liegt 5 Fahrtminuten vom Flughafen Madrid Barajas und nur 3 km vom IFEMA Messe- und Kongresszentrum entfernt. Es bietet preiswerte … MoreEUR 52 - 110 Hotel Los 5 Pinos
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Mitten im historischen Herzen von Madrid begrüßt Sie dieses charmante Hotel in einem attraktiven Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Sie wohnen an der… More | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Madrid ist erst recht spät eine wirkliche Metropole und Großstadt geworden, weshalb es noch einen recht kleinen und beschaulichen Altstadtkern gibt, der früher einmal ein ganzes Königreich regierte. Dieses Altstadtgebiet - zweifellos das interessanteste in Madrid - lässt sich grob in vier Stadtviertel aufteilen:
Huertas - Das ehemalige Literatenviertel. Heute vor allem abends und nachts um die Plaza de Santa Ana eine Reise wert.
Klima
Kontinental, trocken und bisweilen extrem. Im Sommer heiß und im Winter kalt. Gemäßigte Temperaturperioden wie die deutschen Jahreszeiten Frühjahr und Herbst gibt es hier nicht, sondern nur "sol o sombra" (Sonne oder Schatten). Gelegentlich regnet es, aber Schnee gibt es in der Stadt nicht jedes Jahr.
Sprache
In Madrid wird das "richtige" Spanisch (Castellano) gesprochen - allerdings in einer Geschwindigkeit, die viele Ausländer überfordert. Fremdsprachenkenntnisse sind selbst unter jungen Leuten nicht weit verbreitet; hier zeigt sich, dass die Diktatur doch erst 30 Jahre vorbei ist. In den Touristenvierteln sprechen allerdings viele einige Brocken Englisch, so dass eine Verständigung soweit möglich ist, dass niemand verhungern muss - zumindest, wenn die in diesen Gebieten vorhandene englischsprachige Karte zu Hilfe genommen wird.
Die meisten Leute sind aber offen gegenüber Versuchen von Ausländern, Spanisch zu sprechen. Es ist sehr empfehlenswert, zumindest einige Grundlagen Spanisch zu können.
Viele Discountfluglinien bieten Direktverbindungen nach Madrid. Um ein paar zu nennen:
Natürlich existieren Verbindungen mit der Bahn nach Madrid. Die genauen Preise muss man in Deutschland aber an den Schaltern oder besser einem spezialisierten Reisebüro wie dem "Kopfbahnhof" erfragen, da sie weder im Internet noch an Automaten verfügbar sind.
Wer es möglichst billig haben will und Französisch kann, kann bis Paris mit dem Nachtzug-Sonderangebot der Deutschen Bahn AG fahren (ab 29 Euro) und die Fahrkarte für den Nachtzug von Paris bis Madrid online bei der französischen SNCF kaufen (ca. 70 Euro). So kommt auch noch ein netter Tag in Paris bei raus.
Von Deutschland aus zum Beispiel mit (Tochter der Deutschen Bahn AG).
Madrid ist nicht nur das politische, das kulturelle und das geographische Zentrum von Spanien, sondern auch das verkehrstechnische. Es gibt ein fast spinnennetzförmig angelegtes Autobahnennetz in Spanien, dessen "Streben" sternförmig in Madrid zusammenlaufen. Um Madrid herum existieren Ringautobahnen (z.B. M30, M40), die es erleichtern an den gewünschten Ort innerhalb Madrids zu gelangen.
Dieses Netz ermöglicht es aus fast jeder Ecke Spaniens die Hauptstadt in wenigen Stunden zu erreichen.
Madrid besitzt ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, das aufgrund der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012 noch weiter ausgebaut wird.
Man hat die Möglichkeit, mit der Metro, dem Bus, den unterirdischen Nahverkehrszügen (Cercanías) und dem Taxi zu fahren. Natürlich kann man auch sein Auto verwenden, jedoch trifft man in Madrid fast keine Fahrräder an.
Die touristisch interessanten Ziele sind jedoch meist zu Fuß zu erreichen - so sieht man etwas von der Stadt, und ohnehin gibt es zwischen Palacio Real im Westen und Retiro im Osten alle paar Meter etwas zu sehen.
Metro und Bus
Das enge Metronetz von Madrid kann man einsehen.
Busse fahren bis ca. 22.30 Uhr und die letzte Metro startet um 1.30 Uhr. Morgens beginnt der Verkehr wieder um ca. 6.00 Uhr. Nachts gibt es die Möglichkeit Nachtbusse zu nutzen. Eine Netzkarte findet man an der Rückseite jeder Bushaltestelle.
Die Preise sind der sehr moderat und für Bus und Metro gleich, man kann sie also auch in beiden Verkehrsmitteln benutzen.
Für längere Aufenthalte sind die Monatskarten (Abono mensual) zu empfehlen, die man nur bei den Estancos gegen Vorlage des Ausweises und eines Lichtbildes erwerben kann. Die Jugendabos (Abono joven) können auch dort beantragt werden, müssen aber erst gedruckt werden und werden per Post oder über den Estanco zugestellt. Dafür braucht man noch eine Kopie des Ausweises und einige Tage Zeit. Die Ausstellung dauert zwischen 2 Tagen und 3 Wochen.
Tipp: Nicht-Spanienkennern sei gesagt, dass die Busse nur halten, wenn man ihnen ein
Nachtbusse
Auf Spanisch: nocturnos. Die Linien verlaufen anders als die Taglinien und sind ebenfalls auf den Plänen der Bushaltestellen nachzulesen: Jede Nachtlinie hat ein N vor der Zahl geschrieben. Die Linien verlaufen sternförmig von der Plaza de Cibeles aus (westlich der der Puerta del Sol) und fahren an Wochenendabenden fast alle 10-15 Minuten ab, unter der Woche alle 30-45 Minuten. Sie verkehren die ganze Nacht und kosten nicht mehr als normale Busse oder die Metro. Seit Frühjahr 2006 fahren an den Wochenenden zusätzlich zu den normalen Nachtbussen alle 15 bis 20 Minuten "BuhoMetro"-Busse, deren Linienverlauf sich an den normalen Metro-Linien orientiert.
Cercanías
Es gibt wenige Cercanías-Bahnhöfe innerhalb Madrids (Atocha, Recoletos, Chamartín... bald auch Sol), dafür sind sie aber teilweise die einzige Möglichkeit um aus den Vorstädten in die Innenstadt zu kommen. Die gehören zur nationalen Eisenbahn Renfe.
Taxi
Die offiziellen Taxis sind weiß mit einem roten Streifen an der Seite und dem Wappen der Stadt versehen. Die Taxipreise sind im Vergleich zu den Preisen in Deutschland äußerst günstig und betragen ca. ein Drittel der deutschen Preise. Hier sind einige Beispiele:
Tipp: In jedem Taxi ist auf der Beifahrerseite ein Schild angebracht: ocupado in rot bedeutet "besetzt"; libre in grün heißt "frei". In der Regel sind freie Taxis aber auch am "Licht" auf dem Fahrzeug erkennbar. Zum Anhalten der Taxis wird die Hand gehoben.
Sollte es Anlass zu einer Beschwerde geben, muss dem Fahrgast vom Taxifahrer ein Beschwerdezettel ausgehändigt und die Taxinummer mitgeteilt werden. Die Beschwerde kann dann im Ayuntamiento (Rathaus) eingereicht werden.
Jardines del Buen Retiro Madrids grüne Lunge. Schön und sehr unterschiedlich gestaltet. Zum Bootfahren entweder einige Stunden Wartezeit mitbringen oder an einem Wochentag kommen. Auf der anderen Seite des Sees am Kristallpalast sitzt am Wochenende oft ein sehr guter Gitarrenspieler, der eine wunderbare Atmosphäre schafft.
Palacio Real Der Königspalast, am westlichen Ende der Innenstadt.
, Paseo del Prado - Der Prado, nicht nur Madrids bekanntestes Museum, sondern auch eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt bietet fast alles, was die Kunst bis 1850 zu bieten hatte. Geöffnet täglich von 9 - 20 Uhr. Montags geschlossen. Der Eintritt kostet 6€(3 € ermäßigt). Sonntags ist der Eintritt für Bürger der mit Ausweis frei. Auch sonst gibt es sehr viele Ausnahmeregelungen für Studenten, Rentner etc.
Für die tägliche Versorgung mit Wasser, Kaugummi und anderen Grundnahrungsmitteln sind im Zentrum vor allem die sogenannten Chinos zu empfehlen - kleine Geschäfte ("Alimentacion y frutos secos"), die, wie der Name schon sagt, meist von Chinesen betrieben werden und auch nachts geöffnet haben. Supermärkte dagegen gibt es in den Touristengegenden wenige, und zudem sind sie manchmal recht unaufdringlich und übersehbar gestaltet.
Wer ein bisschen aus dem direkten Innenstadtbereich rauskommt, findet viele günstige Mode- und Schuhgeschäfte.
Wer irgendetwas Spezielles sucht und es nirgendwo sonst findet, kann es bei El Corte Ingles probieren. Das Kaufhaus zwar manchmal den Charme eines KaDeWe in den 1950er Jahren (bloß mit weniger freundlichem Personal) bei Preisen des KaDeWe von heute - dafür gibt es aber vieles, was es sonst nicht gibt.
El Rastro
Der Rastro ist der "Flohmarkt" in Madrid, auch wenn er nur in einigen Teilen der Nebenstraßen den Namen Flohmarkt wirklich verdient. In weiten Bereichen ist er schlicht ein Markt, auf dem Händler alles Mögliche verkaufen.
Er findet jeden Sonntag Vormittag statt. Empfehlenswert ist es, nicht viel später als 11 Uhr aufzukreuzen, denn dann ist es noch nicht so extrem voll.
Auf dem Rastro gilt noch viel mehr als ohnehin schon in Madrid: Hand aufs Geld! Rucksäcke vor dem Körper tragen, die Tasche stets mit der Hand zuhalten.
Calle Fuencarral
In dieser Geschäftsstraße, die von der Gran Via Richtung Norden geht, finden sich viele eher exklusive Geschäfte. Leider ist die Straße - wie so viele in Madrid - sehr eng und sehr autoverseucht, so dass man ständig anderen Leuten auf die Füße tritt und Luftqualität und Lautstärke nicht gerade zum Einkaufen einladen.
Madrid wird nicht umsonst als die Stadt mit den längsten Nächten Europas bezeichnet. Wer hier ausgehen möchte, findet immer was für seinen Geschmack und das - falls erwünscht - bis zum späten Morgen. Für Nichtmadrilenen etwas ungewohnt sind vielleicht die Ausgehzeiten: Das richtige Ausgehen beginnt frühestens um 22 Uhr, eher später, und dauert gerne bis morgens um 6 oder 7. Auch länger ist möglich. Bevor man richtig ausgeht setzt man sich am besten in eines der gemütlichen Straßencafés zum Beispiel auf der Plaza de Santa Ana. Gerade von diesem Platz aus lässt sich das Nachtleben des Viertels Huertas mit seinen zig Kneipen und Bars gut entdecken.
Wer gezielt nach Informationen und Veranstaltungstipps sucht und sich nicht gerne von den Massen durch die Straße schieben lässt, sollte in eine der großen Zeitungen schauen (El País, El Mundo, ABC). Diese bieten an bestimmten Tagen Freizeitbeilagen für Madrid. Eine weitere Quelle ist der "Guía del Ocio" (Freizeitführer). Das kleine Heft erscheint wöchentlich neu, ist immer von Freitag bis Donnerstag gültig und erhält man an ziemlich jedem Kiosk für 1,00 €. Vom Theaterprogramm bis zu Restauranttipps findet man dort alles.
Es gibt eine Unzahl von kleinen Hostals mit teilweise sehr günstigen Preisen. Doch leider ist die einzige Chance, diese alle zu finden, durch die Straßen zu gehen und zu schauen. Das ist ohnehin empfehlenswert, weil manche Einrichtung kaum deutschen Ansprüchen genügen wird. Das bringt allerdings das Risiko mit sich, gar keine günstige Unterkunft zu finden und auf ein teures Hotel ausweichen zu müssen - an einem öffentlichen Ort übernachten zu wollen ist absolut nicht zu empfehlen. Wer ein bisschen Risiko eingehen will, findet in der spanischen Ausgabe der Gelben Seiten () eine lange Liste von Hostals und Hotels, darunter viele, die über andere Wege nicht erreichbar sind.
Wer länger in Madrid bleiben will, wird sich nach einer Wohnung umsehen - und dann schnell feststellen, dass der Geldbeutel allenfalls ein WG-Zimmer hergibt. Wohnen in Madrid ist extrem teuer, und erschwerend kommt hinzu, dass Wohnraum in Spanien in der Regel gekauft wird und nicht gemietet. Dafür sind Miet-Zimmer und -Wohnungen in der Regel möbliert. Viele Angebote gibt es bei der spanischen "Zweiten Hand" ().
Natürlich gibt es fast unendlich viele Sprachschulen in Madrid. Am besten und günstigsten ist es einen Platz in der offiziellen Sprachschule zu bekommen. Jedoch ist das aufgrund des hohen Andrangs nicht einfach. Außerdem muss man sich für mind 3 Monate einschreiben. Ansonsten gibt es noch Massen an privaten Schulen, die eigentlich alle möglichen Varianten an Unterrichtszeiten und Intensität anbieten. Die geläufigsten Modelle sind einerseits Wochenintensivkurse mit 4-5 Stunden pro Tag und - je nach Schule - Kulturprogramm oder länger dauernde Kurse mit 1-2 Stunden pro Tag. Allgemein sollte man darauf achten, dass die Schule das CEELE-Zertifikat erhalten hat. Aus Erfahrung zu empfehlen sind:
direkt bei Sol (Metro: Sol)
nördlich des Retiro (Metro: Retiro)
bei der Plaza de Cibeles (Metro: Banco de España)
bei der Metrostation Islas Filipinas
Voraussetzungen
EU-Bürger brauchen keine Arbeitserlaubnis. Nötig ist allerdings eine Steuernummer (N.I.E.) und die Sozialversicherungsnummer. Letztere ist problemlos und schnell in den vielen Niederlassungen der spanischen Seguridad Social zu erhalten, die N.I.E. bei speziellen Polizei-Geschäftsstellen. Bei der N.I.E. reicht die Nummer, es ist für EU-Bürger keine Karte erforderlich.
Verträge über nichtselbständige Tätigkeiten müssen vor der Arbeitsaufnahme von der Seguridad Social bestätigt werden, was durchaus etliche Monate in Anspruch nehmen kann - wohl ein wichtiger Grund, warum so viel schwarz gearbeitet wird.
Sozialversicherung
Bei abhängig Beschäftigten (Arbeitern/Angestellten) zahlt der Arbeitgeber einen Großteil der Sozialversicherungsbeiträge. Im Gegensatz zum deutschen Recht, nach dem Selbständige meist nicht in den Sozialversicherungen versichert sind, sind in Spanien auch Selbständige sozialversicherungspflichtig. Der monatliche (Mindest-?)Beitrag liegt bei rund 250 Euro.
Die Sozialversicherungspflicht für Selbständige wird von den Auftraggebern gerne verschwiegen oder gar negiert - verständlich, denn sonst würde sich kaum jemand auf Hunger-Honorare einlassen, die nach dem korrekten Abzug von Sozialversicherung und Steuern plötzlich negativ wären.
Job Sprachlehrer
Wer gut Englisch kann, z.B. ein Jahr während der Schulzeit in einem englischsprachigen Land war, und ein kleines bißchen pädagogische Fähigkeiten mitbringt, kann in Madrid schnell einen Job als Englisch-Lehrer finden - oder aber mehrere bei mehreren Sprachschulen. Zwar sind die Lehrer offiziell immer alle Lehrer native speakers, aber bei den typischerweise katastrophalen Sprachkenntnissen der Spanier fällt es aber kaum jemandem auf, wenn der Englisch-Lehrer eigentlich Deutscher ist.
Schwieriger wird es als Deutsch-Lehrer, weil der Bedarf viel geringer ist. Selbst ausgebildete Lehrer für Deutsch als Fremdsprache können (mindestens anfangs) Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Denn das Lohn- und Gehaltsniveau liegt um Dimensionen unter dem deutschen. In Verbindung mit den enorm hohen Mieten in Madrid wird es schwer, genug zu verdienen, um noch was zur Seite zu legen.
Für Einsteiger ist ein Stundenlohn von 15 Euro - Vorbereitungs- und Fahrzeit nicht gesondert bezahlt - als gut anzusehen. Allerdings gibt es viele Ausbeuter-Sprachschulen, die bis runter zu acht Euro pro Stunde zahlen - und das als Honorar, das (ohne Freibeträge) selbst zu versteuern ist und von dem 250 Euro pro Monat an Sozialversicherung zu zahlen sind. Wer den Fehler macht, einen solchen Job anzunehmen, wird geradezu zur Schwarzarbeit gezwungen - was zumindest einigen der Sprachschulen auch bewußt zu sein scheint, schließlich verlangen sie keine ordnungsgemäße Rechnung usw. oder bieten gleich von sich aus Schwarzarbeit an. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, solche Angebote anzunehmen: So gibt es (sehr selten) Kontrollen und es kann alles herauskommen, und bei Unfällen und ähnlichem besteht kein Versicherungsschutz. Im Streitfall oder speziell am Ende der Tätigkeit kann es faktisch unmöglich sein, an das einem zustehende Geld zu kommen - Schwarzgeld läßt sich weder einklagen, noch per Überweisung zahlen. Das größte Argument dürfte aber sein, daß solche Ausbeuter-Löhne den Markt kaputt machen und die vorhandenen seriösen Sprachschulen im Laufe der Zeit zwingen, selbst unseriös zu arbeiten.
Madrid ist weniger gefährlich als oft der Eindruck erweckt wird. Allerdings gibt es außerhalb der Innenstadt einige Bereiche, in die man aus Sicherheitsgründen besser gar nicht gehen sollte und auch in der Innenstadt Gegenden, die eine Frau nachts besser nicht alleine betreten sollte, will sie nicht unschöne Szenen mit unschönen Typen riskieren. Was für alle gilt: Mit einem Notebook setzt man sich nicht nachts auf die Straße, um in einem ungesicherten WLAN zu surfen - denn wenn dann nur das Notebook weg ist, kann man noch froh sein.
Eine allgegenwärtige Plage ist allerdings der Taschen- und Trickdiebstahl. Eine Vielzahl vor allem rumänischer Kinder erleichtert täglich vor allem Touristen um viel Geld. Sie sind z.B. am Plaza Mayor mit einem bißchen Beobachtung durchaus bei der Arbeit zu entdecken. Beliebt und eher in der Hand Älterer ist auch das Öffnen unvorsichtigerweise am Rücken getragener Rucksäcke in der Metro, auf den Rolltreppen oder in bestimmten Buslinien. Gerne genutzt wird auch die Unachtsamkeit, die etwa beim Telefonieren mit dem Handy entsteht.
Empfehlenswert sind Bauchtaschen oder Brustbeutel, unter dem T-Shirt getragen, mit wenig Inhalt. Geld besser verteilen, etwa auch auf die Hosentaschen oder in die Socken. Wer kein zweites Ausweisdokument (z.B. Reisepass) hat, sollte zumindest eine Kopie im Hotel aufbewahren - das erleichtert im Falle eines Falles die Wiederbeschaffung. Wer's modern mag, kann alles einscannen und auf einem passwortgeschützten (!) und möglichst verschlüsselt zugänglichen Bereich auf seiner WWW-Seite ablegen. Unbedingt vor der Abreise sicher notieren sollte man sich Kredit- und Bankkartennummern sowie die Sperr-Telefonnummern der jeweiligen Herausgeber. Nicht unbedingt notwendige Karten und Ausweise gleich in Deutschland lassen!
Etwas, was angesichts der enormen Luftverschmutzung in Madrid schwierig erscheint. (Nein, es ist kein Nebel, der über den Straßenzügen liegt - das ist alles nur Dreck. Von etwas außerhalb ist die Dunstglocke über der Stadt oft sehr gut zu sehen.) Körperliche Anstrengungen sind also zu vermeiden...
Wer in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist und schon eine der neuen EU-weit gültigen Krankenversicherungskarten hat, kann einfach zum nächstgelegenen öffentlichen Gesundheitszentrum (Centro de Salud) gehen und wird nach einem bißchen Papierkram wie ein Spanier behandelt. Spanischkenntnisse sind hier dringend empfehlenswert. Wer noch keine EU-weit gültige Krankenversicherungskarte hat, sollte sich vor der Abreise eine solche ausstellen lassen; dies geht meist innerhalb weniger Tage. Die Zuzahlung für Medikamente beträgt 40 Prozent. Dafür sind Medikamente in Spanien meist erheblich billiger als in Deutschland, und es sind auch Medikamente verschreibungsfähig, die in Deutschland privat bezahlt werden müssen.
Empfehlenswerter dürfte aber eine private (Auslands-)Krankenversicherung sein, die es für weniger als zehn Euro im Jahr gibt. Damit steht das - vom öffentlichen strikt getrennte - private Gesundheitssystem offen, was einerseits die Beschränkungen in der Verschreibungsfähigkeit von Medikamenten und die Zuzahlungen vermeidet (sofern der Vertrag dies vorsieht), andererseits teilweise erhebliche Wartezeiten in den öffentlichen Gesundheitszentren vermeidet. Nachteil: Es muss - mindestens teilweise - sofort in bar gezahlt werden. Vorher klären, ob die Versicherung Belege auf Spanisch akzeptiert und welche Angaben diese enthalten müssen!
(Bei stationärer Behandlung sollen die Unterschiede zwischen privat und gesetzlich versichert noch erheblicher sein - bitte dazu woanders recherchieren und hier nachtragen.)
Adressen deutschsprachiger Botschaften:
Mobilfunk
ist möglich. Das heißt, dass man mit einem deutschen Handy (deutscher SIM-Karte) sich einfach in eine spanisches Netz einwählt und unter der deutschen Nummer erreichbar ist. Dafür muss man recht hohe Verbindungs- und SMS-Kosten in Kauf nehmen - auch wenn man angerufen wird.
Vor allem, wenn man etwas länger in Madrid bleibt und in Kontakt mit Einheimischen treten möchte, sollte man sich überlegen eine spanische SIM-Karte (auf Guthabenbasis) zu kaufen, auf Spanisch tarjeta prepago genannt. Die Karten gibt es für ungefähr 25 € und man kann sie ohne Ausweis in fast jedem Laden besorgen. Je nach Anbieter bekommt man von den Anschaffungskosten mehr oder weniger sofort oder nach Angabe der Adressdaten als Guthaben. (Beispiel: Movistar-Karte: 25 € Kaufpreis, die 19 € Sofortguthaben beinhalten. Die restlichen 6 € bekommt man nach dem Einsenden der/ einer spanischen Adresse.)
In Spanien gibt es drei Mobilfunkanbieter:
Festnetz
Allgemein muss man sagen, dass telefonieren im Festnetz in Spanien noch recht teuer ist. Telefónica (die "spanische Telekom") berechnet für einen Anruf nach Deutschland 0,139 € Einwahlgebühr und weitere 0,139 € pro Minute. Billiger kommt man jedoch in Call-Shops (Locutorio) weg oder mit Calling Cards hin (in Supermärkten und Call-Shops zu finden). Ein System der Billigvorwahlen gibt es nicht, jedenfalls nicht im Wettbewerb.
Für internationale Gespräche gibt es aber die Möglichkeit zuerst die 902 999 007, dann nach der Ansage eine "1" und anschließend die internationale Nummer zu wählen. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Telefónica, jedoch trotzdem immer über 4 Cent pro Minute. Weitere Informationen dazu gibt es .
Internet
Internet-Cafes sind recht häufig zu finden, oft in Verbindung mit Locutorios, von denen aus man günstig telefonieren kann - noch häufiger sind allerdings die Viren auf den spanischen Rechnern. Internet-Banking ist also absolut tabu, und auch bei e-Mails sollte man mindestens nach der Rückkehr alle Passwörter ändern. Besser wäre die Einrichtung eines gesonderten Urlaubs-Accounts, an den alle oder nur wichtige Mails weitergeleitet werden können. Die Preise für eine Stunde Internet liegen meist bei einem bis zwei Euro, eine Druckseite gibt's in der Regel für 15 Cent.
Am Flughafen und anderen Orten gibt es auch kostenpflichtiges WLAN. Ob es sich lohnt, sich mit dem Notebook auf die Straße zu setzen und eines der vielen ungesicherten WLANs zu nutzen, darf angesichts des damit je nach Ort und Tageszeit möglicherweise verbundenen Risikos für Leib, Leben und Eigentum bezweifelt werden.
Von Madrid aus erreicht man schnell sehr schöne und lohnenswerte Städtchen im Umkreis. Unter anderem sollte man folgende gesehen haben:
Toledo
Tipp: Für die Fahrt verwendet man am billigsten Überlandbusse, die an verschiedenen Busbahnhöfen innerhalb Madrids abfahren. Eine Busfahrkarte nach Toledo (70km) z.B. kostet für eine einfache Fahrt etwa 4 €! Den Nachteil des Reisens per Bus oder Auto kann allerdings man jeden Abend in den Nachrichten sehen - es gibt täglich schwere Unfälle mit vielen Toten. Wer einmal in Spanien Bus oder Auto gefahren ist, weiß auch, warum. Sicherer und bequemer, aber auch ein wenig teurer (nicht immer!) und im Fernverkehr extrem unflexibel ist die Bahn - nach El Escorial oder Segovia fahren etwa die Nahverkehrszüge Cercanías, nach Toledo der Hochgeschwindigkeitszug AVE (alle 1-2 Stunden, Fahrzeit 30 Minuten, Hinfahrt 8,30 €, Hin- und Rückfahrt 12,88 €).
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La Latina - Klein, verschlafen - mediterran schön.
Malasaña - Um die Plaza del Dos de Mayo versammelt sich nachts die etwas alternativere Szene im Zentrum.
Chueca - Hier trifft sich vor allem die Homosexuellenszene.
Lavapiés - Das "Kreuzberg" von Madrid. Hintergrund
Anreise
Flugzeug
Der oder auch Madrid-Barajas ist der größte Flughafen von Madrid und auch von ganz Spanien. Er ist mit der Metro-Linie 8 zu erreichen.
fliegt von Stuttgart und Köln|Köln/Bonn ab 19 €.
bietet Billigflüge von bespielsweise Berlin und Basel.
ist zwar meist nicht ganz so günstig, fliegt aber von den meisten großen deutschen Flughäfen aus nach Madrid. Bahn
Bus
Auto
Mobilität
Die Preise im Einzelnen:
Einzelfahrt: 1,00 €
Zehnerkarte: 6,15 €
Touristenabos (beliebig viele Fahrten im angegebenen Zeitraum, Kinder unter 11 zahlen die Hälfte)
1 Tag: 3,80 €
2 Tage: 6,80 €
3 Tage: 9,00 €
5 Tage: 14,20 €
7 Tage: 19,80 €
Kaufen kann man die Einzelkarten sowohl in den Metrostationen als auch in den Bussen. Zehnerkarten können an den Schaltern der Metro und bei den Estancos ("Tabaco-Läden") gekauft werden, während die Touristenabos nur gegen Vorlage eines Ausweises bei den Schaltern der Metro erworben werden können.
Handzeichen gibt. So ist es außerdem auch die Regel sich an großen Bushaltestellen schon beim Warten
in einer Reihe aufzustellen.
Barajas (Flughafen) - Puerta del Sol (Zentrum): ca. 20 € (15km)
Puerta del Sol - Goya: ca. 4,50 € (3km) Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Puente de Segovia Schöne Brücke, etwas südlich des Palacio Real.
Teleferico Seilbahn in den Park Casa de Campo. Wunderbarer Blick auf die Stadt, u.a. mit dem Palacio Real, und in die Häuser neben dem Teleferico. Es empfiehlt sich, gleich Hin- und Rückfahrt (knapp 5 €) zu kaufen, denn zurück laufen will niemand wirklich...
Plaza Mayor Muss man gesehen haben, auch wenn man sich über seine Schönheit streiten kann. Nette Blicke gibt es allerdings von seinen Ausgängen in einige der kleinen abgehenden Straßen.
Bahnhof Atocha Der moderne Teil des wichtigsten Bahnhofs Madrid ist langweilig und häßlich. Dafür ist die sehr schöne historische Bahnhofshalle zu einem Botanischen Garten mit tropischen Pflanzen, Schildkröten-Teich und Cafes umgebaut. Der Besuch bei den Schildkröten (tortugas) lässt sich gut mit dem Besuch des Retiro-Parks und des Museo Reina Sofia verbinden.
Palacio de Cristal Kleiner Palast im Retiro-Park, besteht - abgesehen vom Eingang - nur aus Glas. Museen
(Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, MNCARS). Ein bedeutendes Museum der modernen Kunst, das soeben um einen modernen Erweiterungsbau erweitert wurde. Geöffnet täglich außer dienstags von 10 bis 21 Uhr, sonntags bis 14.30 Uhr. Zahlen muss man 3 € pro Person, 1,50 € ermäßigt. Samstags ab 14.30 Uhr und den ganzen Sonntag ist freier Eintritt.
, Paseo del Prado. Die Privatsammlung bietet zusammmen mit der "Colección Carmen Thyssen-Bornemisza" eine Sammlung bedeutender Kunstwerke (ca. 800) quer durch die Jahrhunderte, die man täglich außer montags von 10 - 19 Uhr besichtigen kann. Der Eintritt kostet 6 € (ermäßigt 4€) (Stand 2005). Aktivitäten
Einkaufen
Küche
Ausgehen
Unterkunft
Lernen
Calle Carmen, 6; 28013 Madrid. Telefon: (+34) 915 220 472, 915 313 856, 915 211 004. eMail: cee1@arrakis.es
Die unschlagbar günstigste der Privatschulen, jedoch eher auch auf Massen ausgelegter Unterricht. Kein Kulturprogramm. Bietet vor allem Monatskurse zu ein (72 € pro Monat) und zwei (127 € pro Monat) Stunden pro Tag.
Calle Lagasca, 16; 28001 Madrid. Telefon: (+34) 914 314 366, Fax: (+34) 915 759 509. eMail: office@sampere.es
Schule mit sehr guten und günstigen Kursen. Bietet verschiedene Kursmodelle und Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen an. Kulturprogramm, internationales Publikum, freundliche Kursleiter. Diverse Zertifizierungen, u.a. IC, CEELE, ...
Calle Marqués de Cubas, 8; 28014 Madrid. Telefon: (+34) 915 322 715, Fax: (+34) 915 224 539. eMail: tandem@tandem-madrid.com
Sehr gute und persönliche Schule. Gutes Kulturprogramm, dafür etwas teurer. Eher auf Intensivkurse spezialisiert. Sehr viel deutschsprachiges und hilfsbereites Personal.
Calle Jesús Maestro, s. n.; 28003 Madrid. Telefon: (+34) 915 335 802/ 803/ 804/ 805 (Zentrale), (+34) 915 544 492 (Spanischfachschaft). eMail: eoimadridjm@eoidiomas.com
Die offizielle Schule der Communidad de Madrid. Sehr angesehen, sehr günstig: Ca. 90 € für 3 Monate mit 2 Stunden pro Tag. Arbeiten
Sicherheit
Gesund bleiben
Klarkommen
(Embajada de la República Federal de Alemania)
: Calle de Fortuny, 8; 28010 Madrid. Telefon: (+34) 91 557 9000, Fax: (+34) 91 310 2104
(Embajada de Austria)
: Paseo de la Castellana 91; 28046 Madrid. Telefon: (+34) 91 55 65 315, Fax: (+34) 91 59 73 579
(Embajada de Suiza)
: Calle Nuñez de Balboa 35-7°, Edificio Goya; 28001 Madrid. Telefon: (+34) 91 436 39 60, Fax: (+34) 91 436 39 80 Kommunizieren
(vergleichbar mit T-Mobile)
(hieß vorher Amena, vergleichbar mit E-Plus) Weiter geht's
El Escorial und das Tal der Gefallenen (Valle de los Caídos)
Aranjuez
Segovia
Chinchón
Salamanca (ca. 200 km westlich) - die historische Universitätsstadt Weblinks
, Online-Buchung von B&B, Hotels in Madrid
, Madrid